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Das größte Problem für Autoren muss nicht das Schreiben selbst sein. Oft ist es eher die Unwissenheit darüber, wie bzw. wo sie ihre Manuskripte richtig veröffentlichen können. Das führt dazu, dass die Manuskripte an die falschen Verlage gesandt werden, worüber schließlich die jeweiligen Redakteure klagen und nicht selten unkommentierte Absagen zurückschicken. Am Ende ist der Autor frustriert, und das Werk landet wieder in der eigenen Schublade. Das alles muss so nicht sein: Denn Gerhild Tieger und Manfred Plinke geben seit 1986 das
Jahrbuch für Autoren, Autorinnen heraus. Und soeben ist das neueste
Jahrbuch 2000/01 erschienen, das dafür sorgen soll, den richtigen Empfänger für das jeweilige Manuskript zu finden.
Der umfassende Wegweiser ist mithilfe von Lektoraten und Literaturagenten entstanden und wendet sich an Autoren aller Genres und Gattungen. Neben den einzelnen Kapiteln zu den verschiedenen Erzählformen wie Lyrik, Krimi, Sachbuch, Drehbuch etc. finden sich auch spezielle Kapitel zur Autoren-Förderung, zur Verlagssuche, zum Electronic Publishing, zu so genannten Pseudoverlagen und -- ganz wichtig -- zum Autorenrecht. Begleitet werden diese Kapitel von unterhaltsamen Beiträgen namhafter Autoren wie Martin Walser, Fred Breinersdorfer, John Irving, Robert Gernhardt u.v.a., die teils ernsthaft, teils humorvoll aus dem Nähkästchen plaudern, gute Tipps geben und vor gängigen Fehlern warnen. Am Ende der Kapitel finden sich dann meist ausführliche Adressenlisten mit den Verlagen, Zeitschriften oder Förderungen, wobei die jeweiligen Programmschwerpunkte ebenso angegeben sind, wie auch die Informationen über Ansprechpartner, Honorare und Manuskriptform.
Durch die klare Gliederung und die Fülle an Tipps und Adressen ist das Jahrbuch für Autoren, Autorinnen ein unverzichtbarer Ratgeber für jeden, der seine Manuskripte veröffentlichen und vom Schreiben leben möchte, denn einige Irrwege lassen sich dadurch einfach vermeiden. --Harald Stucke
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Pressestimmen
»Die besondere Verbindung von Sachinformation, literarischen Beiträgen und Autoren-Berichten macht das Jahrbuch zur lohnenden und unterhaltsamen Lektüre« --
Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel, Juni 2000 »Ein beliebtes Nachschlagewerk... Neben den einzelnen Kapiteln zu den verschiedenen Erzählformen wie Lyrik, Krimi, Sachbuch oder Drehbuch behandelt der Ratgeber auch wichtige Themen wie Autoren-Förderung, Verlagsuche, Pseudoverlage oder Autorenrecht. Begleitet werden die Passagen von Beiträgen namhafter Autoren ... die teils ernsthaft, teils humorvoll aus dem Nähkästchen plaudern, Tipps geben und vor gängigen Fehlern warnen. Der umfassende Wegweiser ist mit Hilfe von Lektoraten und Literaturagenten entstanden und wendet sich an Autoren aller Genres und Gattungen. Durch die klare Gliederung und die Fülle an Tipps und Adressen ist er ein unverzichtbarer Ratgeber für jeden, der seine Manuskripte veröffentlichen und vom Schreiben leben möchte.« --
Medium Magazin 7/2000"Die wichtigsten Literatur-, Agentur-, Verlagsadressen... Die Herausgeber dieses Handbuchs haben ganze Arbeit geleistet." (Hanns-Josef Ortheil in der Literarischen Welt) --
Die Welt, 8. März 2003Wer ... hofft, sich als AutorIn in der Buchbranche einen Namen machen zu können, benötigt kompetente Hilfe.
Eine solche bietet schon seit Jahren das von Gerhild Tieger und Manfred Plinke herausgegebene Jahrbuch für Autoren und Autorinnen, das allein schon von seinem Umfang her alle anderen (zudem teureren) Handbücher ähnlichen Zwecks übertrifft.
Auch den Jahren 2003/2004 können angehende AutorInnen nun also guten Mutes entgegenblicken, da sie im Jahrbuch erneut eine Vielzahl nützlicher Informationen finden. Über 2.000 Adressen aller Art, sei es zu Hörfunk, Filmförderung, Autorenverbänden, Literaturagenturen und natürlich Verlagen, sind hier verzeichnet.
Von größter Zweckmäßigkeit ist das allein 280 Seiten ausmachende Verzeichnis deutschsprachiger Verlage, dem die nach Orientierung im Verlagsdschungel suchende Autorin Angaben zu Programm, Ansprechpartner, Manuskriptinteressen u. ä. entnehmen kann.
In dieser Ausführlichkeit ist das überarbeitete Verlagsverzeichnis des Jahrbuchs einzigartig. -- Ausführlich, fachkundig und hilfreich (Federwelt Dez./Jan. 2003)
»Seit deutsche Autoren bei den Verlagen wieder en vogue sind, herrscht Informationsbedarf. Für alle Newcomer ist diese literatursoziologische Tiefenbohrung von allerhöchstem Gebrauchswert. Hier erfahren sie, wem man welche Themen antragen sollte, wie Literatur-Agenten arbeiten ... Auch wer einfach nur wissen will, wie der Literaturbetrieb funktioniert, kommt auf seine Kosten.« -- Die Woche, 30. Juni 2000
»Vorbei die Zeit der Schubladenschreiberei. Manfred Plinke und Gerhild Tieger haben ein Buch zusammengestellt, das über 2000 Medien-, Literatur-, Agentur- und verlagsadressen enthält. Darüber hinaus Tipps und Anweisungen über die richtige Art, sein Manuskript anzubieten.« -- Listen - Die Zeitschrift für Bücher 6/2002
Über 600 Seiten stark ist das Jahrbuch 2003/2004 und ungeheuer nützlich. So wurden die Adressen von Verlagen, Zeitschriften, Agenturen und Hörfunksendern gut recherchiert, d.h. man erfährt auch etwas über die jeweiligen Programme, Ansprechpartner und Manuskriptwünsche. Ein Stichwortregister erleichtert die Suche. Komplettiert wird das Adressmaterial (insgesamt über 2.000 Adressen) durch Anschriften und Kurzinfos über Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Verbände und Vereinigungen, Drehbuch- und Filmförderung, Literaturbüros und -häuser. Und damit das Buch nicht staubtrocken geriet, wurde es angereichert mit zahlreichen Essays und Satiren, Berichten, Tipps und Storys aus den verschiedenen Sparten und Genres. Manches ist sehr informativ, wie der Bericht über die Entwicklung in der Buchbranche. ... Oder es ist einfach nur interessant, einmal über den Tellerrand des eigenen Genres hinauszuschauen. -- Das Syndikat Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur Newsletter 1/2003