Der Hotelführer bietet alles, was man über die aufgelisteten Hotels wissen muss. Man erfährt Bettenzahl, Zimmerart, Preise, Zahlungsmöglichkeiten, Ausstattung in Piktogrammen, die am Ende des Buches erläutert werden, und einiges mehr. Die Informationen, das erfährt man ganz am Anfang, sind auf dem Stand September 2007.
Der Hotelführer listet natürlich längst nicht alle verfügbaren Hotels in deutschen Städten auf, sondern nur die DeHoGa-geprüften. Speyer etwa hat mehr zu bieten als ein Hotel und einen Gasthof in der Stadt und ein Hotel Garni im Umland. Aber mit über achttausend Hotels und Gaststätten mit DeHoGa-Klassifizierung liegt dennoch eine sehr umfangreiche Sammlung vor. Den Hauptanteil DeHoGa-geprüfter Übernachtungsmöglichkeiten haben die größeren Städte, Berlins Hotelauswahl etwa erstreckt sich über 19 Seiten. Die Informationen zu den Hotels sind ausreichend, um sich ein gutes Bild von der Unterbringungsmöglichkeit zu machen. Nett wäre noch gewesen, wenn dabei noch ein besserer Bezug zum Atlas am Ende gegeben wäre. Genügend Platz für eine Seitenzahl der Straßenkarte, auf der der entsprechende Ort zu finden ist, wäre allemal gegeben. Aber es geht auch ohne diese Hilfe, allerdings ist dann ein detaillierter Straßen-Faltplan von der gewünschten Region sinnvoller als die Karte im Maßstab 1:800.000.
Für normale Urlauber, die gelegentlich einen Ausflug irgendwo hin machen, lohnt sich das Buch nicht, man muss schon viel unterwegs sein und den Klassifizierungen der DeHoGa vertrauen. Dann ist dieser Hotelführer eine lohnende Investition und auch nicht zu teuer. Er ist übersichtlich und bietet besonders in den größeren Städten eine Vielzahl an Übernachtungsmöglichkeiten an. Der Straßenkartenteil steht etwas unzusammenhängend am Ende des Buches, aber im Zeitalter der Navigationsgeräte kann man dieses Beiwerk ohnehin weitgehend vergessen.