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Die Deutschen und ihre Mythen
 
 

Die Deutschen und ihre Mythen [Kindle Edition]

Herfried Münkler
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Herfried Münkler schreibt über die Deutschen und ihre Geschichte im Spiegel ihrer Mythen. Dabei erweckt er alte Sagen – etwa um die Nibelungen – zu neuem Leben, besichtigt schicksalhafte Orte wie Weimar, Nürnberg oder den Rhein und lässt historische Persönlichkeiten wie Hermann den Cherusker, Friedrich den Großen oder den Papst auftreten – selbst die D-Mark fehlt nicht in diesem Reigen.
In einer großen historischen Analyse zeigt Münkler, wie Mythen unsere nationale Identität geformt haben und welch motivierende und mobilisierende Kraft ihnen eignet – im Positiven wie im Negativen. Denn in der deutschen Geschichte gingen Mythos und Politik stets Hand in Hand. So dienten die Schlacht im Teutoburger Wald oder der Drachentöter Siegfried der inneren Militarisierung der Deutschen, und das «Unternehmen Barbarossa» führte sie direkt in den Untergang: Nach 1945 erblühte die Bundesrepublik im Mythos vom «Wirtschaftswunder», die DDR richtete sich am «antifaschistischen Widerstand» auf. Heute dagegen ist Deutschland ein mythenarmes Land – ist das ein Fluch oder ein Segen?
Ein aufschlussreiches Werk nicht nur über die Geschichte und Mentalität der Deutschen, sondern auch über die Politik der Gegenwart – souverän dargestellt und spannend zu lesen.

«Ein Bildungserlebnis.» Welt am Sonntag

Über den Autor

Herfried Münkler, geboren 1951, einer der renommiertesten deutschen Politikwissenschaftler und Ideenhistoriker, ist Professor an der Humboldt-Universität Berlin und Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Mehrere seiner Bücher gelten mittlerweile als Standardwerke, etwa «Die neuen Kriege» (2002), «Imperien» (2005) und «Die Deutschen und ihre Mythen» (2009), das mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet wurde.

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Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen
4.5 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
42 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Stevo
Format:Gebundene Ausgabe
Auf gut 500 Seiten schreibt Herfried Münkler in fünf Hauptkapiteln
- Nationalmythen
- Ein Kampf gegen Rom
- Preußenmythos und preußische Mythen
- Burgen und Städte
- Politische Mythen nach dem Zweiten Weltkrieg
über die deutsche Geschichte vor dem Hintergrund ihrer Mythen. Dabei identifiziert er die Bundesrepublik zunächst als symbolarmen Staat, was in der alten westdeutschen Republik durch den Provisoriumscharakter des Grundgesetzes sowie der Bundeshauptstadt zusätzlich erleichtert wurde. Wenn es überhaupt so etwas wie Mythen gab, beschränkten sie sich auf das Wirtschaftswunder oder die Weltgeltung deutscher Produkte.
Auf diesen Vorbemerkungen aufbauend geht Münkler systematisch, intelligent und sprachlich ansprechend vor und setzt mit dem Beginn der krampfhaften Suche nach Mythen im Zuge der deutschen Nationalbewegung am Anfang des 19. Jahrhunderts ein, die vorläufig in der "Verdenkmalung" nach der Reichsgründung 1871 gipfelte.
Um einen zentralen Aspekt des Buches zu verdeutlichen, soll hier der Autor selbst zu Wort kommen:
"Unabhängig von der Frage, ob politische Mythen eine befreiende oder einengende Wirkung haben, tragen sie zur Ausgestaltung eines kollektiven Gedächtnisses bei, das für die Identität politischer Gemeinschaften von zentraler Bedeutung ist. Auf diese Weise formen sie das Selbstbild von Kollektiven, werden politisch handlungsleitend und haben orientierende Funktion."
Besonders erhellend sind Münklers anschauliche Erklärungen wie aus einfachen historischen Erzählungen (Nibelungen), historischen Personen (Barbarossa) oder literarischen Figuren (Faust) Mythen wurden.

Diesem Buch kann man nur eine große Leserschaft wünschen. Thematisch und inhaltlich hätte es das allemal verdient.
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34 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Streifzug durch die Mythengeschichte 2. Mai 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Ein Streifzug durch die deutsche Mythengeschichte, profund geschrieben und trotzdem spannend zu lesen, deshalb absolut empfehlenswert. Münkler gliedert in fünf Großkapitel: "Nationalmythen" (Barbarossa, Nibelungen, Faust), "Kampf gegen Rom" (Tacitus, Hermannschlacht, Luther, Canossa), "Preußische Mythen" (u.a. Friedrich der Große, Königin Luise, Hitlerattentat), "Burgen und Städte" (Wartburg, Weimar, Nürnberg/Dresden, Rhein) und "Politische Mythen nach dem Zweiten Weltkrieg". Interessant dabei, wie ein "mythischer Kern" im Laufe der Geschichte immer wieder umerzählt und den jeweiligen politischen Verhältnissen entsprechend neu interpretiert wurde, wie Mythen miteinander verknüpft wurden (etwa die Arminius- mit der Siegfried-Legende), in Vergessenheit gerieten und wiederbelebt wurden. Im Mittelpunkt steht dabei immer wieder die mythentrunkene Zeit des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, Kulminations- und Endpunkt vieler Mythengeschichten schließlich das Kriegsende 1945. Besonders spannend und erhellend fand ich die Kapitel über den Mythos "Faust" und seine Wandlungen, über die Weimarer Klassik und die Gründungsmythen der DDR. Dürftig allerdings die Mythenlandschaft der Bundesrepublik: statt "mythischer Großerzählungen": Wirtschaftswunder, Autos, Fußball, - war da noch was? Sicher, die Wiedervereinigung hat mythisches Potential, doch hier muss sich die "Arbeit am Mythos" (Blumenberg) noch gestalten. Münkler betont die Wichtigkeit von Mythen für die politische Kultur, stattdessen herrscht ein emotionales Vakuum, das von kurzlebigen Kampagnen ("Mehr Demokratie wagen", "Du bist Deutschland") und Parolen ("Wir sind Papst") kaum kompensiert werden kann. Lesen Sie weiter... ›
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist absolut empfehlenswert wenn man sich nicht nur oberflächliche Geschichtskenntnisse aneignen möchte, sondern an die Wurzeln deutsch/europäischer Entwicklungen gehen möchte. Die Entstehung urdeutscher Mythen, deren historischer Kontext, die Aneignung, Verwendung und mitunter auch Verfremdung zum politisch gesellschaftlichen Gebrauch wird glänzend dargestellt.
Vom Lesestil ist es irgendwo zwischen einem Lehrbuch und einem historischen Roman angesiedelt. Zur Unterfütterung und Vertiefung einzelner Ereignisse habe ich parallel mit anderen Quellen gearbeitet. Das braucht dann zwar seine Zeit, aber man nimmt eben auch deutlich mehr mit. Auch wenn das hier recht nüchtern klingt; ich fand das Buch toll!
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Gesellschaft ohne Mythen 15. Mai 2009
Format:Gebundene Ausgabe
MÜNKLER stellt zu Recht fest, dass die Gesellschaft Deutschlands heutzutage ziemlich mythenfrei ist. Besucht man Einheimische in Frankreich, Italien und den USA oder sonst wo, wird man sehr schnell feststellen, dass es dort anders ist. Oder können sie sich vorstellen, dass in jedem Rathaus eine Büste von Heidi KLUM als Germania herumsteht wie die Marianne in Frankreich. Diese Mythenlosigkeit ist natürlich, angesichts des mythenbeladenen blutgetränkten deutschen Nationalismus erstmal sehr begrüßenswert, wobei sich MÜNKLER nicht zu einer eindeutigen Haltung durchringen kann. Aber es lohnt sich doch allemal einen Überblick zu verschaffen, über Barbarossa, Hermann, Siegfried, Luther, der alter Fritz und noch vieles mehr. Es werden auch Themen behandelt, die einem nicht sofort einfallen, Wie der Mythos vom Alten Rhein", der Mythos Dresden" und Nürnberg". In der Zeit vor dem Nationalismus war die Sicht auf die alte Geschichten, Sagen und Überlieferungen viel differenzierter und anschlussfähiger. So konnte der Preußenkönig Fritz noch die Nibelungen verdammen und die Franzosen Arminius als einen Helden der Befreiung feiern. Erst im Nationalismus des 19 Jahrhunderts bekam der Mythos seine aggressive eliminatorische Ausrichtung. Der Bezug auf Heinrich Heine als Mythenkenner und Mythenzertrümmerer ist erhellend. In dem Buch nun werden auch die vielen Verbindungen deutlich, die durch die Mythen gewoben wurden. So wurde im Kulturkampf gegen die katholische Kirche Ende des 19. Jahrhunderts Luther und Hermann vereinnahmt, schließlich waren sie beide gegen Rom. Lesen Sie weiter... ›
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Die Deutschen und ihre Mythen H. Münkler
Top Thema und Buch
Gutes Hintergrundwissen und verständlich und klar an den Leser gebracht. Sehr gute Recherche, Fach- und Hintergrundwissern
Vor 5 Monaten von Frank Gabriel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Interessanter Inhalt
Leider war die versprochene Zusendung terminlich überhaupt nicht zuverlässig, daß wir zwischenzeitlich zum Verschenken zu einem bestimmten Termin ein Exemplar im... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von F. E. Rädeker veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch
Ein Muss für alle Fans der deutschen Kultur und der Geschichte unseres Landes. Von Herrmann über Barbarossa bishin zu Preußen ist alles dabei.
Vor 11 Monaten von Bastian Toffel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wer sind die Deutschen?
Was sind ihre Mythen? Gibt es so etwas heute überhaupt noch?
Ich denke, Herfried Münkler hat sich verdient gemacht, die ja doch relativ kurze "deutsche"... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Dr. Stefan Pawellek veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Differenziert, kenntnisreich und aufklärerisch: Die Deutschen und...
Dem Autor ist hier eine detailreiche Darstellung und Analyse eines komplexen Themas gelungen. Die Stärke des Buches besteht darin, in gut verständlicher Form, dem... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von M. Röder veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Altbekanntes
Das Buch bietet einen Einblick in die wichtigsten Nationalmythen der Deutschen und ist dabei recht flüssig und gut lesbar geschrieben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. September 2011 von Amazoner
4.0 von 5 Sternen Auseinandersetzung mit den deutschen Mythen, der Geschichte und der...
Der Autor Herfried Münkler ist Politikwissenschaftler und Sozialphilosoph mit einer Professur an der Humboldt-Universität Berlin. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Juli 2009 von Carl-heinrich Bock
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