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Buchnotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.03.2001
Rezensent Damian van Melis findet diesen Aufsatzband gelungen. Ein "bunter Blumenstrauß zeithistorischer Studien", dessen Themenpalette von Politik-, Wirtschafts-, Verwaltungs-, Kultur- und Erfahrungsgeschichte bis zur Alltagsgeschichte reiche. Die meisten Autoren orientierten sich an den "fast schon sprichwörtlichen Kontinuitäten". Beispiel: Von Stalingrad zur Währungsreform. Nur die einleitenden Aufsätze von Wolfgang Schieder und Moshe Zimmermann verwiesen auf die Grenzen "der vorwiegend politisch bestimmten chronologischen Einschnitte". Melis lobt auch die vier Kapitel, in denen die Aufsätze des Buches zusammenfasst sind und von Petra Terhoeven "kurz und prägnant" eingeleitet würden. Die Mischung verschiedener Themen und Methoden verdeutlichten in den unterschiedlichsten Gebieten sowohl Nutzen als auch Grenzen von "zeitlich eindeutigen Zäsuren".
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Kurzbeschreibung
Mehr als für andere Völker Europas war für die Deutschen das 20. Jahrhundert durch tiefgreifende politische und gesellschaftliche Krisen gezeichnet. Diese kulminierten in den vier großen Umbrüchen der Jahre 1918, 1933, 1945 und 1989. Renommierte Historiker und Politikwissenschaftler diskutieren in diesem Band die großen historischen Einschnitte des letzten Jahrhunderts. Die Autoren, die sich auf einer international besetzten Tagung der Alexander von Humboldt-Stiftung trafen, stellten sich folgenden Fragen: Welcher Art waren die Umbrüche? Was hatten sie gemeinsam? Wie hat sich nach jedem dieser Umbrüche die Wahrnehmung und Erklärung der vorausgehenden verändert? Dieses Buch liefert nicht nur profunde Antworten auf diese Fragen, sondern gibt zugleich auf einzigartige Weise Einblick in die zentralen Probleme der Geschichte des 20. Jahrhunderts.