Zunächst beeindruckt das Buch mit seiner Fülle von Informationen und Details. Selbst entlegenste Hersteller von Omnibussen finden Erwähnung, der Wille nach Vollständigkeit ist nicht zu übersehen. Jeder Eintrag über einen noch produzierenden oder ehemaligen Hersteller von Bussen (wobei letztere Kategorie die weitaus grössere ist) zerfällt zumeist in einen Text- und Bildteil. Die Texte geben im wesentlichen einen chronologischen Überblick über die Entwicklungstufen des jeweiligen Herstellers, der Bildteil zeigt einige der im Text erwähnten Busmodelle. Bei mehreren kleinen Herstellern entfällt der Bildteil. Die Textteile sind durchgängig ungegliederte Fliesstexte, die sich für die bedeutenden Hersteller über 10-20 Seiten hinziehen können. Das ist etwas ermüdend und lieblos gemacht. So fehlen durchgängige Seitenüberschriften mit der Angabe des behandelten Herstellers zur besseren Orientierung. Ferner wäre ein Verweis aus dem Textteil in den Bildteil von Vorteil, um zu sehen, welche der referierten Modelle im Bild zu finden sind. Schliesslich wäre ein Glossar mit Erklärungen der Fachbegriffe sehr wünschenswert, um auch dem interessierten Laien einen gewinnbringenden Lesegenuss zukommen zu lassen. Trotz der angestrebten Vollständigkeit zum Thema ist dieses Buch für viele Leser allein sicher nicht befriedigend.