Wer kennt ihn nicht, den Schönfelder ? Das (sehr) dicke, rote Buch, an dem man schon in der Uni jeden Jura Studenten sofort erkennen kann. Das Buch, das jeder Jura - Student (vor allem kurz vor dem Examen) wegen der eigenen Anmerkungen hütet wie seinen Augapfel. Das Buch, das in jeder Kanzlei steht. Das Buch, was selbst Harald Schmidt auf seinem Tisch stehen hat.... Es ist einfach das Standardwerk unter Juristen. Schon seit Jahrzehnten ist es die klassische Gesetzessammlung, und obwohl inzwischen viele andere auf dem Markt erschienen sind, konnte sich letztlich doch keinen gegen den Schönfelder durchsetzen. Der große, unübertreffliche Vorteil des Schönfelders ist seine Aktualität. Das Buch ist eine Loseblattsammlung in einem großen Ringbuch. Mehrmals im Jahr erscheinen die sogenannten Ergänzungsnachlieferungen. Man muß dann alle Seiten, auf denen sich etwas geändert hat im Schönfelder einfach nur auswechseln. Zwar dauert diese Aktion meist ein paar Stunden, danach ist das Gesetz jedoch wieder auf dem aktuellen Stand, und die ganzen Anmerkungen im übrigen Buch gehen nicht verloren sondern bleiben erhalten. Und wie wichtig es ist, als Jurist stets einen ganz aktuellen Gesetzestext zu haben, wird bei der Flut der derzeitigen Gesetzesänderungen immer wichtiger. Somit gibt es - meiner Ansicht nach - keine wirkliche Alternative zum unübertroffenen Schönfelder. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)