Kurzbeschreibung
Die Anfänge der Deutschen Bank an der Saar reichen bis ins Jahr 1872 zurück. Gegründet im Kaiserreich, als Bankhaus Lazard & Cie., ist ihre Geschichte eng mti der wirtschaftlichen udn politischen Entwicklung der Grenz- und Industrieregion an der Saar und ihren Geschicken. Nicht weniger als acht Namenswechsel erlebte die Bank. Obschon sowohl nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs nicht klar war, wohin sich das Saarland entwickeln würde, beschritt die Deutsche Bank an der Saar schon früh den Weg einer grenzübergreifenden Zusammenarbeit. Die Lösung hieß Europa. So wurde die Deutsche Bank im Saarland zu einer Drehscheibe im europäischen Finanzverkehr und verdeutlicht, wie Wirtschaft Nationen verbinden kann.
Über den Autor
Prof. Dr. Manfred Pohl, geboren 1944, absolvierte eine Banklehre und studierte Geschichte, Germanistik und Volkswirtschaft. Seit 1972 leitet er das Historische Institut der Deutschen Bank, seit 1981 lehrt er an der Universität Frankfurt am Main. Auf seine Anregung hin wurden 1976 die »Gesellschaft für Unternehmensgeschichte« sowie 1997 die »Society of European Business History« gegründet.
Angelika Raab-Rebentisch , M.A., studierte Geschichte, Kunstgeschichte und Politik. Sie ist stellvertretende Leiterin des Historischen Instituts der Deutschen Bank und Autorin verschiedener Publikationen zur Geschichte der Deutschen Bank.