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Deutsch für Profis: Wege zu gutem Stil  -  Illustriert von Luis Murschetz
 
 
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Deutsch für Profis: Wege zu gutem Stil - Illustriert von Luis Murschetz [Taschenbuch]

Wolf Schneider , Luis Murschetz
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (47 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wir müssen uns belehren lassen! Daß sie das meinen, dafür sind die Redakteure der Wochenzeitung Die Zeit nicht gerade bekannt. Jüngst jedoch haben sie jemanden hoch in ihren journalistischen Olymp geladen, genau dies zu tun. Das Protokoll dieses Uploads haben sie sogar jeden lesen lassen -- in 47 Kolumnen. Da stand dann peinlich exakt drin, wie wenig professionell die Redakteure des Intelligenzblatts manchmal schreiben.

Ihr öffentlicher Oberlehrer war Wolf Schneider. Und sein Deutsch für Profis ist ein Grund dafür, daß er es sein durfte. Mit dieser profunden Stilkritik stürmte Schneider den Sprachthron der schreibenden Zunft.

Schon als er das Buch schrieb, stand der Hamburger weit oben. Er war Chefredakteur der Welt gewesen, Chef vom Dienst beim Stern, Washington-Korrespondent der Süddeutschen, er gründete die wohl beste deutsche Journalistenschule. Der 1925 Geborene hatte es nicht nötig, noch durch Nestbeschmutzen aufzufallen. Aber er tat es, und zwar heftig.

In dem Buch schießt er Breitseiten gegen schlechtes Deutsch, schleudert dessen Schreibern Schmähvokabeln wie "Sprachdurchfall!" entgegen. Dabei attackiert Schneider gerade die renommierten Blätter. 18 Beispiele bietet er allein aus der FAZ. Und nachdem er beispielsweise tadelt, daß manche "auf Glatzen Löckchen" drehen, leitet er über: "Freilich ist das ein kleines Übel, verglichen mit den miesen Maschen, Moden, Meisen, Mätzchen, Marotten und Manien, mit denen der Spiegel die deutsche Journalistensprache überzogen hat."

Trotz der harschen Worte: Die Profischreiber nahmen sie an, adelten das Pamphlet zum Lehrbuch. Die Süddeutsche etwa jubelte, obwohl selbst darin dutzendmal negativ erwähnt, das sei "der Königsweg". Auch die Verkaufszahlen kürten Schneider zum König der Sprachkritik.

Zwischen all den Attacken steht sein plausibles Reglement des professionellen Schreibens, das sich auch auf frühere Stilisten stützt, wie W. E. Süskind, Ludwig Reiners und E. A. Rauter. Für Wolf Schneider heißt professionelles Schreiben in erster Linie, verständlich zu schreiben.

Dabei scheint immer wieder seine Liebe zur Sprache durch. Sein Buch endet mit den Worten: "Sprache wird verwendet, verformt, verschlampt und aufgeblasen in Finanzämtern und Diskotheken, in soziologischen Seminaren und bei Schützenfesten. Niemand wundert sich, daß sie dort weder liebevoll behandelt wird noch zu frischer Kraft erblüht. Beides muß andernorts beginnen: in den Schulklassen und Redaktionen."

1999 nun fand er von der Zeit-Redaktion ein Wort, das direkt aus dem Soziologie-Seminar kommen kann: "Befindlichkeit". Er schrieb es noch nieder -- und gab die Kritik-Kolumne auf.

Wenn Schneiders Büchers wirken sollen, was sich jeder wünschen kann, dann müssen sie gut gelesen werden. Spaß macht das obendrein. --Frank Rosenbauer

Kurzbeschreibung

Deutsche Sprache - schwere Sprache?

Der ehemaliger Leiter der Hamburger Journalistenschule zeigt an vielen verblüffenden Beispielen aus Presse und Rundfunk auf, wie schlampig heutzutage mit der deutschen Sprache umgegangen wird und wie man es besser machen könnte. Eine intelligente und unterhaltsame Pflichtlektüre für Journalisten und alle, die mit Sprache zu tun haben.

Illustriert von Luis Murschetz.



Über den Autor

Wolf Schneider, geboren 1925, ist seit über 20 Jahren Reporter für GEO und mehr als 50 Jahren Journalist: Korrespondent der Süddeutschen Zeitung in Washington, Verlagsleiter des Stern, Chefredakteur der Welt, Journalisten-Ausbilder, Fernsehmoderator. Er hat zahlreiche Sachbücher geschrieben. 1994 verlieh die Gesellschaft für Deutsche Sprache Schneider den "Medienpreis für Sprachkultur".Wolf Schneider, geboren 1925, ist seit über 20 Jahren Reporter für GEO und mehr als 50 Jahren Journalist: Korrespondent der Süddeutschen Zeitung in Washington, Verlagsleiter des Stern, Chefredakteur der Welt, Journalisten-Ausbilder, Fernsehmoderator. Er hat zahlreiche Sachbücher geschrieben. 1994 verlieh die Gesellschaft für Deutsche Sprache Schneider den "Medienpreis für Sprachkultur".
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