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Deutsch als Fremdsprache. Eine Einführung
 
 
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Deutsch als Fremdsprache. Eine Einführung [Broschiert]

Hans-Werner Huneke , Wolfgang Steinig
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Broschiert EUR 17,80  
Broschiert, April 2000 --  


Produktinformation

  • Broschiert: 238 Seiten
  • Verlag: Schmidt Erich Verlag (April 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3503037799
  • ISBN-13: 978-3503037797
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 14,4 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.255.776 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Hans-Werner Huneke
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Einführung wendet sich in erster Linie an angehende DaF-Lehrer (Deutsch als Fremdsprache).
Folgende Themen werden u.a. behandelt: Die Lernerinnen und Lerner; Theorien zum Zweitsprachenerwerb; Deutsche Sprache und Kultur; Fremdsprachlicher Unterricht; Exemplarische Unterrichtssituationen.
Schwerpunkte der Darstellung sind die konsequente Orientierung auf das Deutsche als Fremdsprache und die Aufnahme aktueller pädagogisch-didaktischer Grundorientierungen.
Anhand von exemplarischen Unterrichtssituationen werden Stundenplanungen vorgestellt, die Anregungen für den eigenen Unterricht darstellen oder auch als Diskussionsgrundlage für Seminare dienen können.
Lektüreempfehlungen zu den einzelnen Kapiteln erleichtern die Weiterarbeit. Der Serviceteil am Schluß des Bandes gibt Auskunft über nützliche Arbeitsmaterialien für den DaF-Unterricht sowie über Organisation und DaF-Institute.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein hervorragendes Lehrbuch 19. Oktober 2010
Format:Broschiert
Dieses Buch bietet eine Einführung in das Fachgebiet "Deutsch als Fremdsprache bzw. Zweitsprache".

Es beschäftigt sich mit folgenden Themenkreisen:

* Die Lernenden
* Theorien zum Zweitsprachenerwerb
* Deutsche Sprache und Kultur
* Didaktik mit dem Schwerpunkt Deutsch als Fremdsprache
* Die Lehrenden

Den Schwerpunkt bilden die beiden Kapitel über deutsche Sprache und Kultur sowie Didaktik.

Ein ausführlicher Anhang mit Unterrichtssituationen für verschiedene Ausbildungsformen und -stufen, Arbeitsmittel und Adressverzeichnis runden den Band ab.

Es folgt ein sehr ausführliches Literaturverzeichnis.

Der im Inhalt angekündigte Sachindex fehlt leider.

Da auch viele Punkte angeschnitten wurden, die nicht nur Deutsch als Fremdsprache betreffen, ist es ein hervorragendes Lehrbuch nicht nur für DaF, sondern für alle angeschnittenen Themen.

Positiv hervorzuheben sind die vielen praktischen Beispiele auch im Text.

Ein Schwachpunkt ist auch die zu kleine Schrift, vor allem bei den Zitaten und der Litaraturliste, da bei der Lektüre das Auge rascher ermüdet.

Der Band ist sehr anregend und verständlich geschrieben und daher als Lehrbuch bestens geeignet.

Das Werk ist nicht nur für Studierende des Faches "Deutsch als Fremdsprache", Germanisten anderer Fachrichtungen, Deutschlehrer in allen Bildungseinrichtungen, sondern auch für Sprachwissenschaftler, Pädagogen und andere relevante Berufe hervorragend geeignet.

Der Band regt zur eingehenderen Beschäftigung mit Deutsch als Zweit- oder Fremdsprache an.

Daher habe ich trotz der beiden Mängel (die nicht sehr ins Gewicht fallen) die Höchstpunktezahl vergeben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Diese Einführung sei allen angehenden DaF-Lehrern und Lehrerinnen ans Herz gelegt, die einen fundierten und praxisnahen Einstieg ins Thema suchen, sowie bereits praktizierenden Lehrern, die am aktuellen Stand der Forschung interessiert sind.
Selten habe ich in meinem Studium ein Buch in der Hand gehabt, welches Theorie und Praxis so gut verknüpft und dabei doch kompakt und aufs Wesentliche reduziert bleibt.
In den einzelnen Kapiteln werden die Lerner (1) behandelt, Theorien zum Zweitspracherwerb (2) vorgestellt, verschiedene Aspekte der deutschen Sprache und Kultur (3) untersucht und schließlich alle bisher gewonnen Ergebnisse auf die Anwendung im Unterricht (4) bezogen. Dieser didaktische Teil des Werks ist außerordentlich umfangreich und bietet neben Methodenkonzeptionen und Hilfsmitteln für den Fremdsprachenunterricht ansprechende Abbildungen und Illustrationen, die die zahlreichen Beispiele sinnvoll unterstützen. Nach einem Kapitel über die Lehrenden (5) folgt der Anhang (6), der meines Erachtens wirklich Gold wert ist! Exemplarische Unterrichtssituationen werden darin dargestellt und durch eine erfreulich große Auswahl an Arbeitsmitteln für den Unterricht ergänzt. Das Literaturverzeichnis und ein Stichwortverzeichnis am Ende runden den Band schließlich ab.
Die bereits 5. Auflage des Werks spricht für dessen großen Erfolg und mit der neuen Auflage wurde nicht nur der Inhalt überarbeitet und aktualisiert, sondern auch das Layout des Buches zu dessen Vorteil modernisiert. Kleine Zusammenfassungen am Ende der jeweiligen Kapitel geben die essentiellen Aussagen sinnvoll wieder und auch die Lektürehinweise sind sehr hilfreich. Meines Wissens gibt es momentan kein vergleichbares Werk für (zukünftige) Lehrende, das einen so hohen didaktischen Wert hat und gleichzeitig fachlich so aktuell ist. Und da auch noch der Preis stimmt, können hier absolut zu Recht 5 Sterne vergeben werden!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Aus StudentInnensicht 6. Februar 2012
Von HannaDaF
Format:Broschiert
Die Einführung in Deutsch als Fremdsprache von Hans- Werner Huneke und Wolfgang Steinig richtet sich an 'angehende Lehrer des Faches Deutsch als Fremdsprache' (9).
Als Studentin des Bachelors Deutsch als Zweitsprache/ Fremdsprache gehöre ich potentiell der erwähnten Zielgruppe an. Ich werde im Zuge dieser Rezension bewerten, inwiefern diese Zuschreibung zutrifft.

Form

Die Monographie des Autorenteams Huneke und Steinig wurde 1997 erstmals veröffentlicht. 2010 erschien die fünfte mir vorliegende Auflage. Die insgesamt 306 Seiten enthalten sechs Kapitel, die wiederum kleinschrittig unterteilt sind. Somit können Begriffe und einzelne Aspekte mithilfe des Stichwort- und Inhaltsverzeichnisses schnell nachgeschlagen werden. In jedem Kapitel leiten die Autoren in das jeweilige Thema ein und nennen abschließend in einer Zusammenfassung die zentralen Punkte. Wichtige Begriffe sind fettgedruckt, der Fließtext wird durch Absätze und übersichtliche Grafiken aufgelockert.
Zur Wissensvertiefung finden sich am Ende der Kapitel, teilweise auch der Unterkapitel Literaturhinweise.

Die Lerner und Lehrenden rahmen inhaltlich die Zweitspracherwerbstheorien und Überlegungen zum Gegenstand und zur Gestaltung des Unterrichts ein.

Die Lerner

Die Effizienz des individuellen Lernprozesses hängt vom Zusammenspiel verschiedener Faktoren ab. Als erster Aspekt wird das Alter genannt. In diesem Zuge werden die Critical- Age- Hypothese und neurologische Erkenntnisse vorgestellt. Einfluss hat auch der Entwicklungsstand der Lerner in ihrer Muttersprache (L1). Dieser Aspekt spielt eher bei DaZ- als bei DaF- Lernern eine Rolle. Der Bildungserfolg der ersten Gruppe bleibt häufig aus, da der Umgang mit konzeptioneller Schriftlichkeit in der L1 nicht erworben wurde.
Es wird von Auswirkungen von Motivation auf den Lernprozess ausgegangen. Die Unterscheidung von instrumenteller, integrativer und intrinsischer Motivation gelingt den Autoren nicht trennscharf. Darauf bezogen werden Integration, Akkulturation und das Akkommodation- Modell genannt. Die Ausführung baut auf Vorwissen des Lesers in diesem Kontext auf. Anschließend werden der Modern Language Aptitude Test und Cloze- Test zur Bestimmung von Sprachlernbegabung angeführt.
Die Autonomie des Lerners wird betont, wozu das Wissen um den eigenen Lernstil (eher visuell, auditiv oder kinästhetisch) beiträgt. Neben der Individualität jedes Lerners wird zudem auf kulturelle Unterschiede hingewiesen, die im Fremdsprachenunterricht beachtet werden müssen. Im Unterricht können (neue) Lernstrategien vermittelt oder optimiert werden. Genauer werden einzelne Strategien nicht vorgestellt.
Die Problematisierung der schlechten Operationalisierung der vielfältigen Einflussfaktoren auf den Lernprozess ist den Autoren gelungen. Verschiedene wissenschaftliche Positionen zu den vorgestellten Aspekten werden angebracht. Allerdings werden einige Begriffe, so wie eingangs das Interlanguage- Stadium, unzureichend erklärt und wirken dadurch etwas zusammenhangslos.

Theorien zum Zweitspracherwerb

Ganzheitliche Bilder des Zweitspracherwerbs beziehungsweise (fremd)sprachlichen Lernprozesses werden durch entsprechende Theorien versucht zu zeichnen. Diese sind Gegenstand des zweiten Kapitels. Mit dem Behaviorismus wird zuerst eine allgemeine Lerntheorie dargestellt. Zur Reflexion regt der Hinweis der Autoren auf das Fortbestehen behavioristischer Elemente im Fremdsprachenunterricht an.
Ausführlicher wird anschließend in die Kontrastive Analyse eingeführt. Der Transfer von Elementen der L1 auf die L2, so genannte Interferenzen, ist Kern dieser Theorie. Dieser Prozess kann auch zwischen weiteren Fremdsprachen untereinander stattfinden.
Mit dem Einbezug der kognitiven Prozesse beim Spracherwerb wurden ausgehend von Chomskys Universalgrammatik- Modell verschiedene Theorien entwickelt. So werden beim L1- und L2- Erwerb ähnliche Entwicklungsstadien durchlaufen. Weiter führen die Autoren in die Natural- Order-, Input- und Monitor- Hypothese ein, bevor die Lernersprachen thematisiert werden.
Dieser Abschnitt greift den bereits verwendeten Begriff der Interlanguage und die Weiterentwicklungen dieser Theorie auf. Die Schritte der Theoriebildung, empirischen Überprüfung und der Ableitung für die didaktische Umsetzung werden aufgezeigt.
Die Darstellung der wichtigen Aspekte konnektionistischer und konstruktivistischer Theorien am Ende des Kapitels zu Zweitspracherwerbstheorien wirkt irritierend. Wäre nicht eine Gegenüberstellung der Lerntheorien Behaviorismus und Konnektionismus/ Konstruktivismus logischer? Beim erstmaligen Lesen wird die Unterscheidung zwischen allgemeinen Annahmen zum Lernprozess, L1- und L2- Erwerbstheorien nicht richtig klar.
Entsprechend einer Einführung laden die erwähnten Ansätze zur intensiveren Beschäftigung mit sich ein.
Hervorzuheben ist der Bogen, den die Autoren zwischen Theorie und Praxis schlagen. Diese Verbindung bietet Orientierungspunkte für die Gestaltung und zur Reflexion des Unterrichtsgeschehens.
Der Hinweis der Autoren, dass es sich in diesem Kapitel 'nur um erste Hinweise handeln [kann], die die selbstständige Vertiefung anregen wollen' (53) ist an dieser Stelle notwendig, um gegensätzliche Erwartungen zu relativieren.

Deutsche Sprache und Kultur

Die Kenntnis von der Stellung und Verbreitung des Deutschen ist grundlegend für DaF- Studenten. Zentral ist auch das Wissen, dass neben der idealisierten Standartsprache zahlreiche Varietäten existieren; dies sollte Lernern bewusst gemacht werden. Ein Überblick über wichtige Merkmale der deutschen Sprache und Sprachgemeinschaft, der um entsprechende Literaturhinweise ergänzt wird, schließt sich an. Hier muss der eingangs formulierte Hinweis im Auge behalten werden.
Anschließend wird die Landeskunde als Rahmen der Thematisierung von Kultur und verschiedene Ansätze im Kontext von Interkulturalität vorgestellt. Des Weiteren werden die Gesprächstypologie und Milieu- Theorie skizziert. Hilfreich sind die Ideen und Hinweise für den Unterricht.
Die sehr knappe Übersicht zu den Literaturepochen und die Darstellungen von Bestsellerlisten leuchten durch das abschließende Plädoyer der Autoren für einen an den Bedürfnissen der Lerner orientierten Unterricht ein. Eine Vertiefung des Inhalts ist notwendig.

Unterricht

Die Gestaltung und Zielsetzung des Unterrichts sind Thema des anschließenden umfangreichsten Teils. Eingangs werden traditionelle und neuere Überlegungen der Unterrichtskonzeption vorgestellt. Ausgehend von dem Ziel der Kommunikationsfähigkeit werfen die Autoren die Frage nach authentischer Kommunikation auf. Hierfür bieten sie Antworten wie das Lernen durch Lehren- Modell, die den Rahmen für möglichst authentische Kommunikation schaffen. Ferner plädieren die Autoren für das Immersion- Verfahren (bilingualer Unterricht), das wechselseitige Lernen im Tandem oder mit einem Tutor. Die vorgestellten Peer- Teaching- Modelle unterstützen das autonome Lernen. Ebenso die Total Physical Response- Methode, in welcher die Lerner selbst entscheiden, wann sie sich äußern.
Anschließend an die möglichst authentischen Inhalte in der Unterrichtskommunikation kommen die Autoren auf die Form der Äußerungen zu sprechen. Grammatische Korrektheit und Flüssigkeit werden auf der Basis weiterer Erwerbshypothesen diskutiert. Zum Schluss wird in die Suggestopädie und das emotional- narrative Konzept eingeführt, bei welchen die emotionale Komponente in der Kommunikation besondere Beachtung findet. Huneke und Steinig veranschaulichen Schwierigkeiten und Möglichkeiten der Unterrichtskonzeption und bieten somit Ausgangspunkte für die ersten Schritte als DaF- Lehrer.
Verknüpft mit den Zielen des Fremdsprachenunterrichts werden die sogenannten Grundfertigkeiten Lesen, Höre, Schreiben, Sprechen erläutert und wiederum Hinweise wie geeignete Medien, zu vermittelnde Strategien und Ähnliches für den Unterricht gegeben. Über diese Grundfertigkeiten möchte der Lerner in der Fremdsprache verfügen, wozu er Kompetenzen in verschiedenen sprachlichen Bereichen wie Aussprache, Wortschatz und Grammatik braucht. Hierzu werden dem Leser Tipps und Übungen für den Fremdsprachenunterricht gegeben.
Verschiedene Methoden finden Eingang in DaF- Lehrwerke. Die Autoren stellen die Ziele, Prinzipien und typische Übungen der Grammatik- Übersetzungs- Methode, die Audiolinguale/ Audiovisuelle Methode, den Kommunikativ- pragmatischen sowie den interkulturellen Ansatz dar. Dazu findet sich am Ende des Unterkapitels eine übersichtliche Tabelle.
Medien können den Lernprozess unterstützen, insofern sie gut ausgewählt werden. Kriterien dazu sowie didaktische Hinweise für einen sinnvollen Einsatz und Umgang (Medienkompetenz) von und mit Medien gibt das Autorenteam. Auch die Nutzung des Computers und Internets für Übungen, zur Informationsbeschaffung, als Kommunikationsmittel (E-Mail, Chat,') und weiteres wird als Option für die Unterrichtsgestaltung vorgeschlagen.
Um die Autonomie und Handlungsfähigkeit der Lerner zu fördern sind sowohl Übung als auch komplexe Aufgaben nötig. Die Unterschiede zwischen Übungen und Aufgaben, sowie deren sinnvolle Kombination werden erklärt und übersichtlich in einer Tabelle visualisiert.
Wie gehen Lerner und Lehrer mit Fehlern um? Lesen Sie weiter... ›
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