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Deth Red Sabaoth (Ltd.Digi) [Limited Edition]

Danzig Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (25. Juni 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Limited Edition
  • Label: Evilive (Soulfood)
  • ASIN: B003IMM1WM
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 26.716 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Hammer of the gods
2. The revengeful
3. Rabel spirits
4. Black candy
5. On a wicked night
6. Deth red moon
7. Ju ju bone
8. Night star hel
9. Pyre of souls: infanticle
10. Pyre of souls: seasons of pain
11. Left hand rise above

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Nach über 6 Jahren Funkstille melden sich Danzig mit ihrem neunten Album Deth Red Sabaoth zurück, das es schafft, an die Glanzleistungen vergangener Tage anzuknüpfen.

Krankten die Alben nach dem letzten von Rick Rubin produzierten Streich Danzig 4p wahlweise an schwer zugänglichem Songmaterial oder an schwachen Produktionen, die sowohl bei Fans als auch Presse eher im Mittelfeld rangierten, besann man sich bei Deth Red Sabaoth ganz auf alte Stärken, die äußerst eindrucksvoll zelebriert werden.

Die weitgehend analog erstellte Produktion trägt ihren Teil dazu bei und präsentiert 11 erstklassige Songs, die sich problemlos mit dem Material der Alben I-IV messen lassen können, ohne dabei antiquiert oder ideenlos zu wirken.

Dabei zieht das bereits erprobte Gespann Glenn Danzig und Tommy Victor (Prong) alle Register ihres Könnens: Neben (wieder verstärkt vorhandenen) bluesigem Biker Rock a la „Hammer of the Gods“, und „The Revengeful“ belegt die mitreißende Gänsehaut-Nummer „Rebel Spirits, einmal mehr den verdientermaßen Kultstatus des Ausnahme Sängers.

Doch damit der Höhepunkte nicht genug: Das epische „Black Candy“ (erstmals mit Glen Danzig hinter dem Schlagzeug), „Night Star Hel“ sowie das treibende „Juju Bone“ lassen erneut Erinnerungen an die goldene Rick-Rubin-Ära wach werden und bergen großes Klassikerpotential. Die Singleauskopplung „On A Wicked Night“ setzt verstärkt auf halbakustische Gitarren und versprüht schwüles Southernrock Flair, während das epische „Deth Red Moon“ an beste „Mother“ Traditionen anzuknüpfen weiß, ohne dabei seinen eigenen Charakter einzubüßen.

Eine Besonderheit stellt das zweiteilige „Pyre of Souls“ dar, welches im Stil von Danzigs Solo-Epos„Black Aria“ mit „Infacticle“ beginnt und dasselbe Thema aufgreifend im fiebrigen „Seasons of Pain“ endet. Das ruhige (und erneut sehr bluesige) „Left Hand Rise Above“ beschließt das rund 50-minütige Album, welches auch nach zahlreichen Durchläufen keine Abnutzungserscheinungen zeigt, sondern weiter an Größe gewinnt.

Über den abwechslungsreichen Songs thront dabei das unverwechselbare Organ Glenn Danzigs, das man schon lange nicht mehr so kraftvoll hören durfte. In bester Jim-Morrison-Manier heult, schreit und flüstert sich das Kraftpaket durch die 11 Highlights ohne Schwachpunkte auf Deth Red Sabaoth, das sämtliche Experimente der letzten Jahre schnell vergessen macht und die Rückkehr Danzigs in Höchstform feiert. --Daniel Hofmann

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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Evil Elvis die Neunte! 25. Juni 2010
Von mj777
Format:Audio CD
It's a long way back from hell...wenn man sich die Alben Danzig V bis Circle of Snakes anhört, dann muss dieser Weg sehr steinig gewesen sein! Zwar hatte jedes dieser Alben seine Momente, doch beim direkten Vergleich gegen I- IV gingen alle kläglich unter! Welchen Weg DETH RED SABAOTH eingeschlagen hat kann man seit heute hören!
Los geht es mit Hammer of the Gods, einen guter treibender Opener mit tollem old school DANZIG Refrain und gelungenen Break. Dieser Song hätte ohne weiteres auf I-III gepasst und sollte nicht der einzige Song auf dieser Scheibe bleiben, dem diese Ehre zu Teil hätte werden können, wenn nicht ein gewisser Glenn Danzig am Mischpult und ein gewisser Tommy Victor an der Gitarre wäre! Aber dazu später!
Weiter geht's mit The Revengeful. Der Song nervt ein wenig mit seinen ununterbrochenen Obertönen (ich weiß nicht ob dies der korrekte Begriff ist, ich denke im englischen heißen diese Töne "harmonic pinch"), zwar ist dies ein Wahrzeichen von Danzig, aber alle 2 Sek. nerven sie dann doch. Der Refrain ist dann für die Schadensbegrenzung zuständig. Der Song ist zwar kein Hit, aber Evil Elvis hat schon wesentlich schlechteres geschrieben. Rebel spirit ist typisch Danzig. Black Candy mit seiner düsteren Stimmung hat einen Refrain der im Ohr bleibt und gefällt wirklich gut. Wicked Night ist ja vielen schon bekannt. Sehr eingängig und wohl deswegen auch die erste Single Auskopplung. Bei Ju Ju Bone ist Glenn Danzig wieder in den gefilden von Elvis Morrison unterwegs. Der Song ist nicht spektakulär, aber trotzdem beinhaltet er alles wofür man Danzig liebt! Deth Red Moon überzeugt mit einem Refrain der sich in die Gehörgänge frisst und zum kollektiven Wolfsgeheule animiert. Kommt live bestimmt gut an. Night Star Hel ist etwas monoton geraden und rockt dann zum Ende hin doch noch im Stil von do you wear the mark von HTGK". Der Opus Pyre of Souls ist mit seinen 10 Minuten doch etwas einfallslos geraten und die vielen, schlechten Gitarrensoli zünden auch nicht wirklich! Diesen Song hätte man getrost in der Schublade lassen können! Der Abschluss bildet mal wieder ein left hand" Song (left hand rise above)...toller Abschluss und erinnert sehr an Danzig IV.
Der Pfad den Danzig hier bestreitet geht eindeutig in die richtige Richtung! Das Songmaterial ist gut, Handwerklich sind aber einige schwächen zu erkennen! Die zwei größten schwächen sind die Produktion/Mix und Tommy Victor an der Gitarre. Die Produktion ist zwar eine Steigerung gegenüber Circle of Snakes (viel schlimmer geht's ja kaum noch), aber von Lucifuge oder How the gods kill ist sie weit entfernt und das knapp 20 Jahre später! Versteht mich nicht falsch, eine aufgeblasene, sterile Produktion wäre hier genauso fehl am Platz gewesen, aber es muss sich wirklich nicht wie ein Demo aus den end 80zigern anhören. Zu Tommy Victor, der Mann kann eigentlich nur verlieren, wenn man sich gegen John Christ messen muss, aber das seine Soli dann doch auf Schülerband Niveau sind ist schon ärgerlich. John Kelly, ehemaliger Type O Schlagzeuger macht seine Sache gut und Glenn Danzig hat seine Stimme wieder gefunden. Der Bass (eingespielt von Danzig/Victor) läuft unauffällig und dezent im Hintergrund.
Ich bin überzeugt, dieses Album wäre auf dem besten Weg ein Klassiker zu werden mit Rick Rubin an den Reglern und vor allem John Christ an der Gitarre...Mit einem lachendem Auge, weil der Weg der Richtige ist und einem weinenden, weil hier so viel mehr möglich gewesen wäre, gebe ich 3,5 Sterne. Mehr als 20 Jahre Danzig Fan und doch immer wieder froh über jede Veröffentlichung, sind dann doch Grund genug aufzurunden! 4 Sterne!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Er kanns noch ! 22. Juni 2010
Format:Audio CD
Der altgediente Danzig-Fan ist ja einiges gewöhnt. Und so stellt sich für diesen auch jedes mal nach Ankündigung einer neuen Scheibe die bange Frage, ob Danzig die Kurve nochmal kriegt und an seine grandiosen ersten vier Alben anknüpfen kann, oder ob sich der neue Output wieder nur in die Liste der eher halbgaren letzten Releases einreihen wird. Lässt man das unsägliche Blackaciddevil mal außen vor (einen derartigen Ausrutscher sollte man als Fan durchaus mal verzeihen können...), so befanden sich auf den letzten drei regulären Studioalben Satans Child, I Luciferi und Circle Of Snakes zwar durchaus einige wirkliche Klasse-Nummern, welche aber meist unter einer miesen Produktion litten und meiner Meinung nach gegenüber den eher belanglosen und zahnlosen Stücken klar in der Unterzahl waren. Die Skepsis des Fans zu einem neuen Danzig-Album wird meist noch dadurch gestützt, dass an seiner einst großartigen Stimme der Zahn der Zeit zu stark zu nagen schien und unser aller Lieblings-Glen meist nur noch durch Negativschlagzeilen aufzufallen vermochte. Egal, nun zum neuen Album: Ja, er hats leider wieder selbst produziert und Ja, er kanns doch noch ! Das Material knallt, ist klassisch Danzig und hätte können als Nachfolger von 4 erscheinen. Das Album beginnt mit einem Riff, wie zu besten How The Gods Kill-Zeiten und entwickelt sich zu einem klassischen Danzig-Stampfer. Der zweite Song dann ist aufgrund des nervigen Strophenriffs für mich der schwächste des Albums, auch wenn der Refrain durchaus ins Ohr geht. Hier vermisse ich nachwievor John Christs warmes und fettes Gitarrenspiel... Rebel Spirits, ein starker, düsterer Danzig-Rocker und das schleppende Black Candy hätten so auch können auf 4 stehen. On A Wicked Night erinnert mich etwas an Devils Plaything von Lucifuge und weiß durch Atmosphäre zu gefallen. Deth Red Moon, ein fast schon beschwingter cooler Danzig-Song und Juju Bone mit starker Blueskante sollten jedes Fan-Herz zufrieden stellen. Night Star Hell ist wieder ein düsterer, doomiger Song, welcher gegeg Ende gut abgeht und mich etwas an den Mittelteil von Godless erinnert. Klasse ! Das zweigeteilte Pyre Of Souls, beginnt mystisch-düster und entwickelt sich im zweiten Teil zu einem tragenden Doom-Song, zählt für mich aber nicht unbedingt zu den absoluten Highlights. Letzter Song der Scheibe ist eine durchaus gelungene Halbballade, mit einem Danzig in stimmlich guter Verfassung.

Fazit: gelungene Scheibe mit großen Danzig-Melodien, der Sound geht in Ordnung, auch wenns sicherlich besser geht, aber gegenüber Circle Of Snakes klar besser. Das Material geht klar back to the roots, Stimmenverzerrer und sonstige Industrialeinsprengsel fehlen zum Glück, singen kann er also noch. An der Gitarre hätte ich zwar trotzdem lieber John Christ oder einen Klampfer mit ner größeren Bluesschlagseite, denn die großen Solis bekommt Tommy Victor einfach mal nicht hin, aber man kann halt nicht alles haben... Daumen Hoch !
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von C. Ludwig
Format:Audio CD
WAS für ein 'Comeback'-Album ! Ja, man muß es als ein solches betiteln, da
das letzte Werk ('Circle of Snakes') nun schon 6 Jahre auf dem Buckel hat.

Dieses Album bietet fast alles, was ein DANZIG Fan von einem neuen Output des Meisters erwartet:

- fette Gitarren (natürlich ist T. Victor kein John Christ, jedoch hat er selbstredend Talent, daher sollten sich diverse Kritiker endlich mal beruhigen, denn Christ ist schon seit '95 Geschichte im Band Team)
- hymnenhafte Stücke mit dunklen Lyrics
- genialer Gesang

Besonders Glenns Gesang ist endlich wieder (auf 'Circle of Snakes' klang er teilweise schon arg heiser) feinster Ohrenschmaus.

Die Kritikpunkte sind:

- grottige Produktion (es gibt einfach Musiker, auch Yngwie Malmsteen gehört dazu, die sollten einfach die Hände von Studiotechnik lassen, auch wenn sie sparen möchten)
- die beiden 'Pyre of Souls' Stücke (der erste Teil ein 'Ohoho'-Chor zu ner Akustiklampfe, der zweite 7 Minuten Langeweile)
- der Bass ist so gut wie gar nicht zu hören (siehe Punkt 1)
- die Soli sind teilweise ganz schlimmer Auswurf (Tommy Victor ist, ähnlich wie Tony Iommi, eher ein Riffmeister, beide teilen sich die zweifelhafte Ehre, kein Solo spielen zu können)

Rechnet man jedoch die Kritik gegen die vielen positiven Punkte auf (unter anderem sind auf 'Deth Red Sabaoth' mit 'Wicked Night', 'Deth Red Moon' und 'Hammer of the Gods' jetzt schon 3 DANZIG Klassiker vertreten, jene brauchen sich vor keinem Stück der ersten legendären Besetzung verstecken), bleiben 4 fette Sterne unter dem Strich!

Hier heißt es auch für Neulinge: K A U F E N !!!
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