Schon komisch. Meine Kumepls fuhren auf AC/DC, Maide, Accept und andere ab, meine Helden waren neben den genannten Bands vor allem Saxon. Ende der 80er nicht unbedingt eine massentaugliche Band - aber jedes Album der 80er Jahren fand ich klasse. Jede Scheibe klang anders, jedes Album hatte seinen besonderen Reiz. Und dann kam 1988 "Destiny". Eine Platte, die mich damals ganz besonders in den Bann zog. Die melodöise Seite der Briten (seit Crusader) fand bei mir großen Anklang. Nun zauberten Saxon ein Album aus den Ärmel, das voller Ohrwürmer war, trotzdem aber Tiefgang hatte. Klar gab es da Leute, die den Keyboard-Einsatz kritisierten, aber was zählt unterm Strich: Die Songs. Da hatten Biff und Co. mit "Where the lightning strikes", "S.O.S", "For whom the bell tolls", "Calm before the storm", "Red alert" und "We are strong" genügend erstklassigen Stoff zu bieten. Ein Album, das ich nach wie vor sehr schätze. Ein Album, das nicht auf Teufel komm raus hart war, sondern durch ganz andere (tiefere) Qualitäten besticht. Fünf Punkte für mein ganz besonderes Lieblingsalbum! Wer die melodiösere Seite von Saxon mag: Klare Kaufempfehlung!