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Destined Solitaire

Beardfish Audio CD
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD (24. Juli 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Inside Out (SPV)
  • ASIN: B0029MAY5S
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 379.360 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Awaken The Sleeping
2. Destined Solitaire
3. Until You Comply/Entropy
4. In Real Life There Is No Algebra
5. Where The Rain Comes In
6. At Home Watching Movies
7. Coup De Grace
8. Abigails Questions (In An Infinite Universe)
9. The Stuff That Dreams Are MadeOf

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Kundenrezensionen

3.8 von 5 Sternen
3.8 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ein bisschen wirr, ein bisschen warr 29. Juli 2009
Format:Audio CD
Verflucht obskur und verwirrt klingt der Mischmasch den uns die Schweden mit dem lustigen englischen Namen für Bartfisch kredenzen. Zu beschreiben ist die Musik eigentlich wirklich kaum, finden sich zu den Hauptpfeilern Jazzrock, Indiependent und Progressive auch noch Spielereien wie Hip-Hop und Deathmetal ein.

Für einen gewöhnlichen Musikkonsumenten der gern nachvollziehbare Songstrukturen hat und nicht von einem klanglichen Ringseil ins nächste geprügelt zu werden möchte, für den ist Destined Solitaire" definitiv ungeeignet. Am ehesten werden sich Anhänger der jüngeren Werke von Devin Townsend oder den diversen Mike Patton Projekten mit Beardfish anfreunden können, aber der kreative Höhenflug verlangt einem wirklich Alles ab. Easy Listening ist hier mal gar nicht, auch wenn es über die größten Strecken nicht wild zur Sache geht.

Kaum glaubt man mal die Kurve gekriegt und diesen kreativen Eiffelturm in den Griff bekommen zu haben, dann packt die Band hinterrücks wieder die Blutgrätsche aus.

Wer die Herausforderung annimmt und sich dem Album stellt, den erwartet eine seltsame Mixtur an hervorragend gut arrangierter Musik. Nur eben kann es nicht oft genug erwähnt werden das es schier einer Sisyphus Arbeit gleichkommt die Scheibe als ganze zu Erfassen, werden doch nahezu sämtliche populären (und auch unpopulären) Spielarten anspruchsvoller Musik geschickt gebündelt. Und wenn dann noch die Frechheit besessen wird, im unbedachten Moment Elemente östlicher Volksmusik mit Drehorgelklängen und 70er Jahre Harmondorgel zu kombinieren, dann zieht es sogar dem hartgesottensten und wohlwollendsten Hörer sprichwörtlich die Socken aus.

Eine spezielle Scheibe für spezielle Menschen. Ich geh mir jetzt erstmal den Schweiß aus dem Shirt wringen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schwere Kost - aber es lohnt sich! 29. Juli 2009
Format:Audio CD
Nach den beiden sehr gelungenen (und abwechslungsreichen) Sleeping in Traffic-Alben war ich gespannt, wie sich Beardfish weiterentwickeln. Destined solitaire hat mich beim ersten Hören ziemlich erschlagen - so viele Ideen auf einem Album braucht mehrere Hördurchläufe! Ähnlich wie Parallel or 90 degrees streifen Beardfish auf überzeugende Art die ganze 70er Proggeschichte (Zappa, alte Kaipa u.a.), Jazz, Canterbury, Metal, Klassik (Barocksequenzen) und noch viele andere Stile (Akkordeonklänge), dass es einem zuweilen fast schwindlig wird.
Für Abwechslung ist auf dem sehr gut gefüllten Album also reichlich gesorgt - für meinen Geschmack könnten Beardfish zuweilen etwas länger auf einem Stil bleiben. Manchmal gehts mir mit den Stilwechseln fast zu schnell und so geht der Zusammenhang etwas verloren. Grosse Melodien findet man selten, dafür viel Komplexität und Klangfarben. Beardfish spielen wie immer äusserst unbeschwert und spielfreudig.
Ein Album für Entdecker, nach dem ersten Hördurchgang erfasst man unmöglich alles!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie schon die alten sungen 27. Oktober 2010
Von D. Hiller
Format:Audio CD
Für mich war die CD ein Spontankauf, irgendwas über die Band gelesen und zack - manchmal muss man was riskieren, um neue Genüsse zu erleben.
Dabei sind die Genüsse beim ersten Hören gar nicht so neu: Die Orgel setzt ein (jaaaa, eine Hammond-Orgel, gibt es die noch?) und man denkt an alte Nummern von Deep Purple, aber das bleibt nur ein kurzer Gedanke, den schon bald folgen Stücke, die in ihrer komplexen Struktur an gute Zeiten von Frank Zappa erinnern. Die Gitarren halten sich im Hintergrund, krachen aber auch gelegentlich mit Wucht ins Ohr, die Stimme singt, schreit, wispert und säuselt, man merkt, der Sänger hat etwas zu erzählen.
Es macht Spaß zu hören, wie sich Genrationen später junge Musiker daran machen, die psychedelischen Klänge bekiffter Hippies wieder aufleben zu lassen. So würden manche der alten Helden heute klingen, wenn sie noch musikalisch aktiv wären - soweit sie noch am Leben sind.
Durchgeknallt, kantig, rockig, psychedelisch und zwischendurch immer wieder Oasen schöner Melodien zwischen Rock und jazzigen Klängen. Geil! Macht lange satt und will noch oft gehört werden!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu kopflastig 4. Juni 2013
Von Colin
Format:Audio CD
Wie schon oftmals erwähnt, ist Schweden ein zwar kleines, aber umso mehr kreative Köpfe hervorbringendes Land. Die Gruppen, die aus Schweden kommen sind unzählig und bringen zumeist Platten von beachtlicher Qualität auf den Markt. Die Qualität von BEARDFISH ist ebenfalls unüberhörbar. Haben sich die Herren Musiker doch einer extremen Variante des Progressive-Rock verschrieben. Extrem vor allen Dingen deshalb, weil sie es mit ihrem Sound, der auf einer Mixtur aus Rock und Jazz basiert, auf die Spitze treiben.

Die Einflüsse de Band reichen dabei bis in die späten Sechziger zurück, was durch die omnipräsente Hammondorgel überdeutlich wird. Auch in den Siebzigern und Achtzigern fühlen sich BEARDFISH sehr heimisch. Dass dabei Kompositionen heraus kommen, die sehr schwer greifbar sind, dürfte nicht sonderlich überraschen. Die Skandinavier sind allesamt talentierte Musiker und lassen das auch innerhalb der Songs gerne mal durchblicken. Das macht das Ganze für Musiker und Fans von extremem Progressive-Rock sehr interessant und die werden auch eine Menge entdecken.

Für den normalen Prog-Fan hingegen sind die Nummern auf “Destined Solitaire“, dem fünften Album der Band, nur schwer nach zu vollziehen. Stücke wie “In Real Life There Is No Algebra“ haben derart viel Musik in sich, dass eine klare Linie fast gar nicht zu erkennen ist (auch, wenn jenes lediglich vier Minuten lang ist). Da wird in den Songs munter zwischen den oben schon genannten Komponenten hin und her gesprungen, wobei der Jazz hier eindeutig die Oberhand hat.
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