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Dessert für eine Leiche: Krimi-Leckerbissen vom Niederrhein - und mörderisch gute Rezepte - Taschenbuch – 20. Oktober 2008


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Dessert für eine Leiche: Krimi-Leckerbissen vom Niederrhein - und mörderisch gute Rezepte - + Bis zum letzten Löffel: Eiskalte Suppenkrimis mit brandheißen Rezepten + Tödliche Torten - Süßer Tod am Niederrhein. Mit Backrezepten aus der Region
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 272 Seiten
  • Verlag: Leporello Verlag; Auflage: 1., Aufl. (20. Oktober 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3936783284
  • ISBN-13: 978-3936783285
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 231.677 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ina Coelen, Herausgeberin, lebt und arbeitet in Krefeld. Nach dem Studium der Visuellen Kommunikation (Grafik-Design) arbeitete sie für verschiedene Werbeagenturen und in einem Verlag, bevor sie 1984 mit ihrem Mann ein Werbeatelier gründete. Seit 1999 hat sie mehr als ein Dutzend Krimi-Anthologien herausgegeben und circa drei Dutzend Kurzkrimis veröffentlicht. Gemeinsam mit Ulrike Renk schrieb sie die Kriminalromane 'Killer, Küche, Knast' und 'Tödliches Dinner'. Zuletzt erschien ihr Roman 'Ehrenwerte Mörder'. Seit 2001 organisiert Ina Coelen die von ihr ins Leben gerufenen Krefelder Krimi-Tage. Sie ist Mitglied in der Vereinigung deutschsprachiger KrimiAutorinnen Mörderische Schwestern und im Syndikat.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

::::::::::::::::::::: AUFTRAG FÜR FRAU K. ::::::::::::::::::: Von Gesine Schulz ::::::::::::::::::::::::::
'Ich soll was tun?' Karo starrte Frau Kowalsky an, die in dem apricotfarbenen Cocktailsessel Platz genommen hatte, wie so manche potentielle Kundin zuvor. Der Sessel stammte, wie die gesamte Einrichtung in Karos Detektivbüro, aus den fünfziger Jahren und bildete den einzige Farbfleck in dem schäbigen kleinen Büro. Abgesehen von der spitzen Zellophantüte mit Himbeerbonbons, die seit einigen Minuten vor Karo auf dem Schreibtisch lag.
'Diese Klümpkes mochtest du doch früher so gerne, Karola', hatte Frau Kowalsky gesagt und ihr die knisternde Tüte in die Hand gedrückt. 'Hast du immer an der Bude geholt, wenn du mal 'n Tacken übrig hattest. Weißt du noch?'
Karo hatte gelächelt und genickt, war sogar ein wenig gerührt gewesen, dass Frau Kowalsky sich daran erinnerte. Mit Karos Eltern war sie eine der wenigen Bewohnerinnen der Bergarbeitersiedlung, in der Karo aufgewachsen war, die bereits lange vor dem Zechensterben dort gelebt und ihre Familien großgezogen hatte.
Aber Frau Kowalsky war keineswegs nur um der alten Zeiten willen in Karos Büro in der Essener Lichtburg aufgetaucht. Sie sah sich als Kundin. 'Ich weiß gar nicht, was du willst. Zeit hast du doch wohl. Erst gestern sagte deine Mutter zu mir, als ich ein bisschen Dill borgen ging für das Gurkengemüse zum Mittagessen, sie sagte, als ich gefragt hatte, wie es bei dir so läuft, es könnte besser gehen. Als Putzfrau hat sie zu tun wie Bolle, sagte sie, aber als Detektivin dreht sie zur Zeit Däumchen -'
Karos Nasenflügel weiteten sich. Sie beschloss ein ernstes Wort mit ihrer Mutter zu reden.
'... und deshalb dachte ich, wärest du sicher froh über einen netten kleinen Auftrag, auch wenn ich dir nicht deine übliche Gage zahlen kann, das muss ich ehrlicherweise gleich dazusagen -'
Gage? Guckte die Frau keine Krimis? Karo unterdrückte einen Seufzer, zog die Bonbontüte heran und nestelte den Verschluss auf.
'... aber etwas ist besser als nichts, das siehst du sicher auch so und deine Mutter meinte, du würdest mir sicher sowieso einen Freundschaftspreis anbieten ...' Frau Kowalsky sah Karo aufmunternd an.
Behindert von drei kaum angelutschten Himbeerbonbons im Mund machte Karo: 'Mhhhm.' Ehe sie die süßen Stücke in ihre rechte Backe bugsieren und zu einer Erläuterung ausholen konnte, hatte Frau Kowalsky die Äußerung zu ihren Gunsten ausgelegt und strahlte.
'Wusst? ich?s doch. Bist ?n Schätzken.'
Karo schüttelte den Kopf, holte tief Luft und fing an zu husten, weil ein Bonbon in Richtung ihrer Luftröhre gerutscht war. Karo sprang auf, riss ihre Arme hoch und hustete wie ein röhrender Hirsch. Durch Tränen sah sie, dass die beiden anderen Bonbons wie rosa Kugeln auf Frau Kowalsky zuschossen. Aber der bewährte Trick mit den erhobenen Armen half. Das verrutschte Bonbon löste sich aus ihrem Luftröhreneingang, Sekundenbruchteile, bevor Frau Kowalsky um den Schreibtisch gehastet war und begann, Karo mit ihren ans Zupacken gewöhnten Hausfrauenhänden auf den Rücken zu trommeln.
'Hurrhk!' Vor Schreck verschluckte Karo das Bonbon und nun steckte es mit der gefühlten Größe eines Hühnereis in ihrer Speiseröhre fest. Karo griff sich an den Hals und schluckte mehrmals. Es rührte sich nicht. Sie würde warten müssen, bis sich die Zuckermasse auflöste.
'Das ist ja gerade noch mal gut gegangen', meinte Frau Kowalsky und ließ sich wieder in den Cocktailsessel sinken. 'Gut, dass ich da war, was?' In ihrer silbergrauen Dauerwelle klebte ein feucht glänzendes Himbeerbonbon.
Karo deutete mit dem Zeigefinger darauf. 'Sie haben da ein -'
'Würde mich nicht wundern, wenn ich dir das Leben gerettet hätte. Was ist? Man deutet nicht mit dem nackten Finger auf eine angezogene Frau, das weißt du doch wohl.' Frau Kowalsky lachte meckernd und schlug sich auf den Schenkel.
Karos gefühltes Alter raste rapide auf die zwölf zu. Sie senkte ihren Finger und beschloss nichts zu sagen. Auch nicht, dass sie kaum dem Erstickungstod nahe gekommen wäre, wenn ihr Frau Kowalsky nicht auf den Rücken gehämmert hätte. Gerade noch rechtzeitig verhinderte Karo, dass sich ihre Unterlippe trotzig nach vorne wölbte. Sie verschränkte ihre Arme vor der Brust.
'Also dann kann ich mich auf dich verlassen?'
'Mhm.' Ihr blieb wohl kaum etwas anderes übrig, wenn ihre Mutter der Kowalsky praktisch eine Zusage gegeben hatte. Über Karos Kopf hinweg. Sie presste ihre Lippen aufeinander.
'Und denk dran: schnell muss es gehen. Lass alles andere fallen. Oberste Priorität. Sonst sitze ich in der Tinte. Tief. Sehr tief ...'
Frau Kowalskys Blick wurde melancholisch und Karos Unmut schmolz. 'Ja, okay, geben Sie?s her. Aber ich kann nichts versprechen. Wenn sie mich nicht in die Küche lässt oder ich sie da nicht für einen Moment ablenken kann ...'
'Du wirst es schaffen, Karo, ich spüre es. Hier.' Frau Kowalsky presste ihre Fäuste auf die linke Seite ihres Busens. 'Und du musst es auch schaffen. Ich wäre völlig unten durch, wenn es herauskäme. Ach, ich weiß wirklich nicht, was über mich gekommen ist. Aber seit vier Jahren gibt sie damit an, in einer Weise ... völlig unerträglich. Ich meine, wir haben alle irgendwelche Rezepte, auf die wir stolz sind ... Familienrezepte meist ... jede einzelne in unserer Gruppe. Die Frau Grabenhorst aus Hamminkeln zum Beispiel backt einen wirklich köstlichen schlesischen Pflaumenkuchen - ihre Mutter stammt von da, aus der Nähe von Breslau - mit einer Spur von ... na ja, ich bin noch nicht dahinter gekommen. Geriebene Zitronenschale ist es nicht. Aber habe ich versucht, ihr Rezept zu klauen? Nee! Auf die Idee würde ich nie kommen. Es ist diese überhebliche herablassende Art, die Frau Eggers an sich hat.' Frau Kowalsky spitze ihre Lippen und flötete: '?Das Rezept habe ich erhalten, als ich mit meinem Mann zu einem Literaturwochenende auf Schloss Anholt war. Von der Cousine einer Köchin, die früher im Schloss gekocht hat. Eine ganz reizende alte Dame, sie war Gouvernante in den besten niederrheinischen Adelsfamilien? ...' Frau Kowalsky schüttelte sich. 'Inzwischen ist die Frau leider verstorben. Ich habe das Schloss angerufen. Jetzt kann man nicht mal mehr nachprüfen, ob das Rezept tatsächlich von ihr stammt. Tja, jedenfalls, beim letzten Treffen letzte Woche, wir haben uns alle mal in der Kur in Bad Münstereifel kennengelernt und seitdem gibt es diese Runden, letzte Woche also waren wir wieder bei der Eggers in Duisburg, sie wohnt da am Innenhafen, das sagte ich doch schon? Nein? Na, da wohnt sie jedenfalls seit zwei Jahren, in einem dieser schicken Häuser am Wasser, an den Grachten. Grachten! Als wären sie schon in Holland. Na, trotzdem ganz schön, der Blick aufs Wasser, und so nah am Innenhafen und am Museum Küppersmühle für Moderne Kunst. Ich liebe ja diese alten Backsteingebäude. Wir haben uns da sogar eine Ausstellung angesehen. Von - wie heißt er noch? Er malt die Bilder immer falschrum. Na, egal. Tja, und sie erzählte, dass sie Leute von der Ruhr-Touristik zu einem kleinen Mittagessen da gehabt hätte. Und was hat sie aufgetischt? Dreimal darfst du raten! Ja, und die waren ja soooo begeistert und haben sie soooo bedrängt, das Rezept zu verraten. Ach! Ich konnte es nicht mehr hören und habe mich entschuldigt, um zur Toilette zu gehen. Die Küchentür stand auf, als ich daran vorbei kam. Tja, und da bin ich rein und zu ihrem Kochbuchregal und habe das dicke Buch ausgeschüttelt, aus dem sie den Umschlag manchmal nimmt, wenn sie mit dem Rezept angibt. Niederrheinisches Kochbuch von 1777. Nicht das Original, verstehst du, sonst hätte ich nicht so geschüttelt. Ich wollte nur kurz draufschauen auf das Rezept, das schwöre ich. Aber dann hörte ich Schritte auf dem Parkett im Flur und ich schmiss das Buch zurück und ließ den Umschlag in der Tasche verschwinden. Mein gelbes Sommerkleid - ich weiß nicht, ob du es kennst? Hat zwei aufgesetzte Taschen. Sehr praktisch. Ein...

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

Von Roter Zumach am 1. November 2014
Format: Taschenbuch
Der Zufall gab mir dieses Buch in die Hand. Und ich bereue jede Minute, die ich damit zugebracht habe. Die Geschichten an sich sind mal mehr, mal weniger schlecht.
Die Plots sind größtenteils leider einfach nur langweilig und einfallslos. Einer nörgelnden Schwiegermutter wird zum Dessert der Anblick des toten Sohnes serviert und zufällig begegnen sich zwei Frauen, die vom selben Gigolo umgarnt werden. Geht es noch einfallsloser?
Es ist allerdings noch kein Meister vom Himmel gefallen, und vielleicht sind das alles Erstlingswerke. Spannung baut sich kaum auf, Witz ist in Spuren zu erkennen, und hin und wieder gibt es sogar ein gut klingendes Rezept.

Was aber jeden dafür ausgegebenen Cent zur Verschwendung macht, ist der offensichtliche Verzicht auf einem kompetenten Lektor, falls ein solcher das Buch vor dem Druck überhaupt zu Gesicht bekommen haben sollte.
Das Buch wimmelt nur so vor Rechtschreibfehlern, manchmal mehrere auf einer Seite oder sogar in einem Satz. Da wird munter "das" mit "dass" verwechselt, und leider scheint der dafür Verantwortliche auch nicht zu wissen, wann "Sie/Ihnen/Ihre etc." und wann "sie/ihnen/ihre etc." richtig ist. Von Achtklässlern erwartet man im Deutschunterricht mehr.

Das Buch ist aus meiner Sicht alles andere als empfehlenswert. Jeweils einen Stern habe ich mir für Lokalkolorit und manches Rezept abgerungen.
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