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Desperado: Abenteuer eines Glücksuchers
 
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Desperado: Abenteuer eines Glücksuchers [Taschenbuch]

Daniel Haas
2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (1. August 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548269281
  • ISBN-13: 978-3548269283
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 381.696 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Manchmal müssen die Umstände komplett unverdaulich werden, damit man etwas grundlegend ändert. Dann trifft man eine Entscheidung und macht sich auf eigene Verantwortung zum Arsch. Mit einem Buch zum Beispiel. Das Stichwort zu Desperado lautet Abführmittel. Das bekommt Martin an seinem vierzigsten Geburtstag von seinem Chef überreicht, und wird so zum zuständigen Texter der neuesten Werbekampagne. Doch Martin lehnt dankend ab. Dass der Protagonist diese Darmrelaxans-Gelegenheit so gelassen an sich vorbeirauschen lassen kann, liegt daran, dass er sich zu diesem Zeitpunkt bereits am Ende seiner Geschichte befindet. Wenn sich – nach langen 251 Seiten – die Buchdeckel schließen, hat der Protagonist sich gefunden, womit für ihn allerdings die eigentliche Arbeit beginnt, ein Buch will er schreiben (siehe oben). Eine Arbeit, die zu dem Zeitpunkt in Wirklichkeit schon Daniel Haas für ihn erledigt hat (siehe auch oben).

Das erste Kapitel zeigt den Ich-Erzähler Martin als Loser. Und das macht Haas so geschickt, dass man schon nach den ersten Seiten nicht mehr recht Lust hat, sich auf ihn einzulassen. Der Typ quasselt und quasselt und bleibt dabei so sehr an der Oberfläche wie ein Wasserläufer. Wenn ihm wirklich mal ein interessantes Sprachspiel über die Lippen kommt, muss er es im nächsten Atemzug durch völlig überflüssige Erklärungen wieder kaputt machen.Zahnwälte, das sind die Gäste, die entweder Zahnarzt sind oder Anwalt.

Martins erstem Leben folgen vierzehn weitere. Von B wie Banause bis Z wie Zocker probiert er aus, wie es ist als Militarist oder Terrorist, Esoteriker oder Paranoiker. Mit kompromisslosem Elan stürzt sich Martin ins Dasein – und auf die Nerven und Lachmuskeln aller Beteiligten gleich mit, erklärt uns der Klappentext. Das mit dem Elan stimmt, das mit dem Nervigsein auch, lustig ist es nicht. - Anne Hauschild

Pressestimmen

»Ein witziges Buch ... überaus lesenswert« Hamburger Abendblatt, 23.07.09 »Eine kurzweilige Reise von einem Fiasko ins nächste, so amüsant wie Haas`Kolumnen für Spiegel Online.« Financial Times Deutschland, 12.08.09, Manuel Schwarz »Daniel Haas erzählt Geschichten vom multiplen Leben auf der Achterbahn der Sinnsuche; er macht es souverän, witzig und lakonisch, ohne einen Hauch von Selbstüberhöhung oder Selbstmitleid.« Die Weltwoche, 03.09.09, Henryk M. Broder »Unfähig, sich der mitreißenden Wortflut zu entziehen, treibt der Leser im Strom unerfüllter Sehnsüchte und imposanter Lebenseinstellungen davon. Wer immer die Chance bekommen sollte, den Titelhelden Martin bei seiner irrwitzigen Tour durch den Dschungel des Lebens zu begleiten, sollte sie ergreifen.« buch-um-buch.blogspot.com, 19.08.09 »Ein witziger, geistreicher, oft absurder Roman« Hannoversche Allgemeine, 11.08.09, Johanna Günther »Ein flottes Potpourri selig machender Lebensfluchten, das mit feiner Ironie die Befindlichkeiten seiner Generation widerspiegelt.« Neues Volksblatt, 14.08.09 »Herrlich bissige Gesellschaftssatire« Myself, 2009/10 »Witzig« Frankfurter Neue Presse, 18.09.09 »Ein durchgängig unterhaltsamer Roman, hemmungslos und doch tiefgreifend.« Ruhr Nachrichten, 12.11.09 »Zynisch-liebevolle Handschrift« Der Tagesspiegel, Ferda Ataman, 31.01.2010

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Bitte Geld zurück! 29. Juli 2009
Als Spiegel Online Süchtiger kommt man an der Werbung für das Buch nicht vorbei. Die Idee dahinter klingt auch vielversprechend: Grade noch Single in der Großstadt mit allen Optionen, stellt man plötzlich fest, man ist vierzig, alle um einen herum haben geheiratet und nun beginnt die Suche nach dem Ausweg aus der Tristess eines Lebens ohne Ziel. Hört sich nach einem weiteren "Vollidiot", "39,90" oder einem Roman a la Michel Houellebecq an - zynisch aber mit Happy End.

Wer das erwartet, wird von diesem Buch maßlos enttäuscht werden. Die Geschichte springt von einer zusammenhanglosen Episode in die nächste und wirkt wie eine vom Autor über die Jahre gesammelte unausgegorene Ideensammlung, die schließlich unter dem Abgabedruck des Verlags zu einer schlechten "Hausarbeit" zusammengekleistert wurde. Wenn es irgendwann zu wirr wird, ist es halt einfach ein Traum, ansonsten bleibt man am Ende eines Kapitels meist mit einem "Hä!?" zurück. Der Rest ist philosophierendes Geschwafel. Man gewinnt den Eindruck, dass die gesamte Hintergrundrecherche des Autors sich auf ein Fremdwörterlexikon und www.zitate.de beschränkt hat. (Nur mal so am Rande... paintball hat der Autor wohl auch nie gespielt; rote Kugeln gibt es in Deutschland nicht).

Am schlimmsten ist aber die Hauptfigur selbst, der jegliche Glaubwürdigkeit fehlt, geschweige denn eine Identifikation zulässt - im Gegenteil. Nach den ersten 50 Seiten verspürte ich den drängenden Wunsch, den Roman-"Helden" zu erschießen, weil er einfach nur ein unglaublich dämlicher Vollspast ist. Nach weitern 100 geqäulten Seiten kam noch das Verlangen hinzu, ihm mit einem Vorschlaghammer ein wenig Realität einzubleuen.

Bis zum Ende durchgehalten habe ich nur, weil es mein einziges Buch im Urlaub war. Fazit: Gewollt, aber nicht gekonnt. Den einen Stern vergebe ich für den hübschen Einband.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
anything goesn't 7. August 2009
Im Lateinischen bedeutet desperare verzweifeln. Das beschreibt den Gemütszustand des Rezensenten bei der Lektüre treffend. Für die Bewertung eignen sich die Symbole auf dem Buchcover bestens, und damit meine ich nicht das Herz und das Kleeblatt. Offenbar plante der Autor eine Farce im Stil von Beigbeder und bediente sich dort auch gleich an Ideen, leider an zu wenigen. Das Ergebnis ist eine schlecht gemachte Groteske im Stil von Mario Barth, dessen Sketche durch das Buch an Einfallsreichtum nicht eben übertroffen werden. Zahlreiche Figuren werden kurz eingeführt und tauchen nicht wieder auf, die Liste der Regiefehler muss etwa der Zahl der Thesen Luthers entsprechen (ein Beispiel: auf Seite 69 treten zwei Personen als Feuerwehrleute auf und schon eine Seite später als Polizisten ab: war das Lektorat da gerade zum Mittagessen?). Die Verballhornung von Eigennamen ist derart platt, dass man sich nicht selten Kopfschmerzen zur Ablenkung wünscht. Davon abgesehen möchte man bitten, dass der Autor den Leser künftig mit seinen sexuellen Projektionen verschont und Ernst Jünger aus dem Original zitiert. So aber geht das alles gar nicht. Wer etwas von Daniel Haas lesen möchte, der greife besser zum Werk des gleichnamigen Hoffenheimer Ersatztorhüters.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mietschreiber unterwegs 8. Februar 2010
Von Ko Bate
Wenn ich sehe, dass alle sieben 5-Sterne-Bewertungen für dieses Buch von Erstrezensenten stammen ... und wenn ich mir die dazugehörigen Texte anschaue ... dann fällt mir nur eins ein: Der Verlag sollte seine PR-Agentur anweisen, gekaufte Rezensionen künftig etwas geschickter zu streuen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
geschenkt...
PRO: Hie und da geistreiche Gedanken, Beobachtungen und schöner Schreibstil. Leider für die Seitenmenge aber viel zu selten. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von F.C. veröffentlicht
Deklination verschiedener Lebensentwürfe
Daniel Haas, seines Zeichens Spiegel-online Kolumnist, hat mit Desperado ein Buch geschrieben, welches sich um die verschiedenen Lebensentwürfe von Werbefachmann Martin... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Januar 2010 von Marius
Klasse Buch
Also ich konnte bei diesem Buch sehr gut schmunzeln und ich habe es innerhalb von 2 Tagen ausgelesen.
Fand den Schreibstil sehr gut- hat mir eine Menge Spass bereitet. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Dezember 2009 von T. Hansen
Schock mit Ende 30
Man kann das Buch auf SPIEGEL ONLINE lesen, jede Woche kommt ein Kapitel.
Aber dann verpasst man was. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. September 2009 von Ute Petersen
Promo via spiegel-online reißt nix raus
Ich weiss nicht, ob die Redaktion von Spiegel Online ab und zu mal Ihre eigenen Foren-Einträge liest. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. September 2009 von Jochen Metzger
Ungelesen zurück
Ich habe das Buch gegen meinen Willen geschenkt bekommen. Nach drei Seiten hatte ich genug. Wer gerne "Petra" oder "Brigitte" liest, mag damit glücklich werden, mich hat das... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. August 2009 von M. R.
Sehr verrückt
Komisches Buch. Die Hauptfigur ist total schwierig, er macht Sachen, die man manchmal schwer nachvollziehen kann. Immer im Stress, sehr verrückt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. August 2009 von Chris Bollmann
Aua
Die Ein-Stern- Rezensenten haben schon so ziemlich alles geschrieben, was es über dieses Buch zu schreiben gibt: Konfus statt Konfuzius. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. August 2009 von Christoph Glasow
Auf in die Achterbahn
Werbetexter und Modejournalistinnen, gibt es nix anderes mehr in deutschen Romanen? Daniel Haas, Redakteur beim Spiegel Online, war wohl Texter in einer Agentur, und da dachte er... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. August 2009 von ferry67
Wie ne gute Fernsehserie ...
Noch ein Buch über die ach so krassen Werber. Lieber nicht, hab ich gedacht.
Aber wenn zwei von drei Kollegen immer rumlabern, von wegen, witzig witzig, musst ich auch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Juli 2009 von Jan Sprockmann
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