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Desirée
 
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Desirée

Marlon Brando , Jean Simmons , Henry Koster    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Marlon Brando, Jean Simmons, Merle Oberon
  • Regisseur(e): Henry Koster
  • Komponist: Alex North
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 22. November 2005
  • Produktionsjahr: 1954
  • Spieldauer: 106 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000BD9QUQ
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 6.030 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Desirée, die Tochter eines Kaufmanns aus Marseille, ist die Geliebte des jungen, aufstrebenden Napoleons, der sie jedoch sitzen lässt, um die reiche und politisch einflussreiche Josephine zu heiraten. Desirée wendet sich Napoleons Rivalen Jean Bernadotte zu und heiratet ihn. Von Napoleon nach Stockholm geschickt, gewinnt Bernadotte dort das Zutrauen des kinderlosen schwedischen Königs, der kurz vor seinem Tod Bernadotte zu seinem Nachfolger bestimmt. Als König von Schweden geht Bernadotte eine Allianz mit den Russen, Österreichern und Preußen ein, die für Napoleons Niedergang sorgt.

Produktbeschreibungen

1794 verliebt sich der junge, aufstrebende General Napoleon Bonaparte in Desirée Clary, die 17-jährige Tochter eines Marseiller Seidenhändlers. Doch nach seinem bedeutenden Italienfeldzug scheint er sie vergessen zu haben. Als Napoleon die Adlige Josephine heiratet, geht Desirée eine unglückliche Ehe mit dem Grafen Bernadotte ein - einem der größten

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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
KLASSE !!!! 4. März 2006
Von mimihopps
Format:DVD
Ich liebe den Roman "Désiree" von Annemarie Selinko auf dem dieser bezaubernde Film basiert und habe jetzt schon seit Ewigkeiten nach der DVD gesucht, und irgendwann wieder vergessen, dass ich jemals danach gesucht habe. Dann bin ich gerade so beim Surfen auf sie gestossen ud habe mich erinnert und JUBEL !!!!!. Endlich ist der Film erhältlich!!!! Die hervorragenden Schauspieler machen disen Film zu einem ganz besonderen Erlebnis. Also Marlon Brando als Napoleon Bonaparte und Jean Simmons als Napoleons erste Liebe, Leute das ist doch was !!!! Natürlich kann der Film nicht alles umfassen was das Buch hat,dafür ist es einfach viel zu dick und umfasst eine ungeheure Zeitspane, aber trotzdem ist der Film einfach klasse wenn man eines seiner Lieblingsbücher verfilmt sieht. Der Film hadelt von der ersten Liebe Napoleon Bonapartes, Désirée Clary, Seidenhändlerstochter aus Marseille.
Man begleitet sie durch ihr Leben, das immer doch irgendwie mit dem von Napoleon verbunden ist, selbst als sie später an der Seite ihres Mannes, Marschall Bernadotte, Kronprinzessin von Schweden wird.
Ein schöner Film vor allem wenn man das Buch gelesen hat.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
A waltz fantasy 1. April 2011
Format:DVD
It is a gross understatement to say that this film is historically inaccurate. That made no difference to me when I first saw the film in 1954 and it makes even less to me now. I was enthralled then, and now again, thanks to this German release, by its sumptuous art direction, studio bound sets, and feverish romanticism. I'm well aware that Napoleon looked nothing like Marlon Brando and Josephine was undoubtedly totally different in looks and personality than Merle Oberon. As for Jean Simmons: she is so radiantly beautiful and charming it simply doesn't matter that Desiree was actually a very minor figure in history. The sweeping score by Alex North (ah that waltz!), the fine performances, and the generally romantic atmosphere override all criticism for me. I simply sit back and revel in a film of the kind that "they don't make anymore".
This film was underrated in America and, to my knowledge, has never been released here on DVD.
I am extremely grateful for this excellent European release and very pleased to have both the original English soundtrack as well as the German version.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tonio Gas TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
Na also, es geht doch! Eigentlich waren meine Erwartungen eher tiefergelegt, trotz Marlon Brando, trotz Jean Simmons. Der Hobbyfilmhistoriker hatte Alarm geschlagen. USA 1954 und von 20th Century Fox, das bedeutet, dass noch vor Brando und Simmons ein Hauptdarsteller dieser Firma genannt wurde, etwas damals Neues, worauf die Fox das Patent hatte und womit alle Fox-Regisseure arbeiten mussten, ob sie nun wollten oder nicht: CinemaScope. Und CinemaScope war damals noch ein bißchen breiter als jetzt, die Kameraausrüstung war schwer und schwer zu handhaben, frühe Scope-Filme der Fox sehen gelegentlich ein bißchen gewöhnungsbedürftig aus: Sehr dicke Schwarzbalken auf'm Fernseher, sehr kleine Gesichter, eine etwas schwerfällige Kamera. Henry Koster, der Regisseur von "Désirée", hatte so einige Filme in der Scope-Pionierzeit gedreht (zB. auch den allerersten, "Das Gewand"), und er macht im Rahmen der damaligen Möglichkeiten das Beste draus. Großaufnahmen wird man auch hier vergeblich suchen, eine etwas schwerfällige Kamera gibt es gelegentlich auch hier, aber seine Bildarrangements sind erlesene Tableaus mit vollkommenem Aufbau, in dem deutlich erkennbar ist, dass Koster gewillt ist, den damaligen Zuschauer ob der gekrümmten Riesenleinwand nicht nur zum Staunen zu bringen, sondern das Bild auch zu füllen. Rechts und links ist nicht gähnende Leere, sind nicht sinnfreie Gegenstände zum Bildfüllen, sondern das Arrangement der PERSONEN im Bild ist oft perfekt ausbalanciert, sowohl bei Komparsenszenen an Höfen, bei Kleingruppen und sogar bei Zweipersonenszenen, in denen dies auch eine innere Entfernung und Entfremdung auszudrücken vermag. Koster, von dem mir nicht viel mehr bekannt ist, als dass er Scope-Pionierfilme gemacht hat, hat diese Aufgabe sehr gut erledigt.

Daneben erzählt er auch eine Geschichte, die Geschichte der Désirée, Tochter eines Seidenhändlers, deren Leben über ca. 20 Jahre dasjenige von Napoléon Bonaparte kreuzt, von dessen Aufstieg als ambitionierter General bis zu seinen Niederlagen und zur Verbannung auf Sankt Helena. Historische Akkuratesse? Keine Ahnung. Unterhaltungswert? Sehr hoch, und auch wenn Diverses nicht stimmen sollte, würde ich nicht sagen, dass das Publikum hier für dumm verkauft wird. Wer dieses Genre nicht mag, in dem sich Weltpolitik und Liebe in einer halb fiktiven Geschichte treffen, den wird auch "Désirée" nicht eines besseren belehren, aber wer dieses Genre ganz gern hat, wird in "Désirée" eines der besten Exemplare seiner Gattung treffen. Die bekannten historischen Ereignisse kommen sämtlich vor, werden meist nur gestreift, aber auf eine stimmige Weise. Und im Gegensatz zu dem teils fragwürdigen Napoléonfilm "Maria Walewska" (Garbo/Boyer) tappt "Désirée" zumeist nicht in die Falle, Napoléon als einen eigentlich netten Onkel zu zeigen, der mehr oder minder aus Versehen trotz guter Ambitionen halb Europa in Schutt und Asche gelegt hat. Insofern mag die Schlussszene zwar genauso ergreifend wie fragwürdig sein und ein bißchen in diese Richtung tendieren, aber den ganzen Film über gesehen herrscht doch egomane Hybris bei Napoléon vor, und es ist einigen genialen Regieeinfällen und Brandos Spiel zu verdanken, dass dieser Eindruck vorherrscht. Es ist von Anfang an klar, dass dieser Mann sich für den besten Militärstrategen aller Zeiten hält, der nicht nur Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit in die Welt bringen will (koste es, was es wolle), sondern der das Ganze verbinden möchte mit sich als Alleinherrscher über ein Reich, das (in Europa) "keine Grenzen mehr kennt", wie es einmal im Dialog heißt. Die Visionen eines aufgeklärten freien Europas mit dem Glanz der revolutionären Ideen sind nur vorgeschoben, Machtgeilheit und Selbstüberschätzung triumphieren. Einer der interessantesten Aspekte, an denen das deutlich wird, ist diese Szene, in der sich Napoléon von Josephine (Merle Oberon) scheiden lässt, da sie ihm nach langjähriger Ehe immer noch keinen Thronerben geschenkt hat. Sie ist WEISS gekleidet, was man ja eher bei einer Hochzeit als bei einer Scheidung ist, aber es sagt eine Menge darüber aus, warum hier die Scheidung erfolgt. Sie sagt zu Désirée, Napoléon hätte genau gewusst, dass sie keine Kinder mehr bekommen könne, sie habe es ihm doch gesagt. Mit Entschiedenheit wiederholt sie, es ihm gesagt zu haben, wir zweifeln nicht an ihrer Aufrichtigkeit. Und wir erkennen in diesem Moment: Napoléon hat es zur Kenntnis genommen - und für überwindbar gehalten. Dieser Mann hält sich nicht nur für den Kaiser Europas, sondern er hält sich für Gott, er hat wissentlich eine unfruchtbare Frau geheiratet, weil er wirklich geglaubt hat, er, der große (ähem) Napoléon, sei sogar so potent (im Doppelsinne des Wortes), dass er eine Unfruchtbare schwängern könnte. Das ist wunderbar, das ist genial, das ist eine hervorragende Verknüpfung des Privaten mit dem Politischen, was im Genre des halbfiktiven Historiendramas immer so wahnsinnig schwer hinzubekommen ist. Brando spielt diesen Egomanen in gewohnt exaltierter Art, ohne zu sehr zu übertreiben, die Regie betont Napoléons geringe Körpergröße (die Brando nicht hatte) durch einen sehr großen Darsteller des General Bernadotte (Michael Rennie), und Désirée alias Jean Simmons scheint nahezu gleich groß zu sein, anstatt diesen üblichen Hollywooddreiviertelkopf kleiner. Napoléons Besessenheit bekommt dadurch noch etwas Unheimlicheres, Groteskeres, auch wenn Brando allein schon sehr gut für solch eine Rolle ist.

Und Désirée? Ein wütender imdb-Nutzer warf dieser von Jean Simmons gespielten Rolle vor, ein Brechmittel für alle zu sein, die auch nur ansatzweise für Gleichberechtigung seien. Hmmm... ich kann ihn verstehen, mag die Rolle aber dennoch, und die Darstellerin. Das ist halt auch eine Kunst, den Zuschauer in der heutigen Zeit noch für eine Frau zu interessieren, die in Konventionen gefangen ist, und sie dennoch nicht als gnadenlos rückständig erscheinen zu lassen. Ein bißchen ist ja etwas dran: Diese Désirée verliebt sich also in Napoléon, wird sitzengelassen, heiratet General Bernadotte, lernt ihn auch wirklich aufrichtig zu lieben und zu unterstützen, aber ihr und Napoléons Weg werden sich immer wieder kreuzen. Oftmals ist sie bei der großen Politik außen vor. Nun, so war das eben, Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, für die Schwesterlichkeit interessierte sich keine Sau, und Désirée ist da ein Produkt ihrer Zeit. Lange Zeit hat sie mit der großen Politik, die um sie herum gemacht wird, nichts am Hute, kümmert sich eher um ihr persönliches, privates Wohlbefinden und dasjenige ihres Mannes, gesteht selbst ihre Unwissenheit über das politische Geschehen ein, sagt ab und an einmal, dies oder jenes nicht zu verstehen und hat eine gewisse Angst, als schwedische Kronprinzessin noch einen Hauslehrer in Sachen schwedischer Etikette zu bekommen, weil sie doch "seit dem zehnten Lebensjahr nichts mehr gelernt" habe. Aber um Himmels Willen, was ist daran eigentlich antifeministisch??? So wird es vermutlich vielen Frauen in der damaligen Zeit gegangen sein, und Jean Simmons spielt diese Frau mit einer stillen Stärke, dass wir nie spöttelnd auf das kleine "Dummchen" herabblicken, sondern ihr mit Empathie dabei zusehen, ob und wie sie reifen wird, learning by doing anstatt durch Schulbildung. Es ist schon wahr, sie steht jahrelang am Rande des Weltgeschichte, ist ungebildet, gelegentlich naiv, tut sich mit der ungewohnten schwedischen Etikette schwer, aber es ist eben Simmons' wahrhaftige Natürlichkeit, die uns das glaubhaft erscheinen lässt. Wir sollen hier nicht denken, so soll es sein, sondern wir sehen nur, wie es eben gewesen sein könnte, und wir können das glauben, und wir können das und diese Désirée mögen, anstatt die Hände über dem Kopf zusammenzuschlagen.

Weitere positive Aspekte sind zu nennen. Der Film ist gelegentlich süffisant witzig, bleibt aber nie beim puren Amüsement stehen. Désirée sagt gleich zu Beginn, sie hätte sich mit einem Mann (dem Bruder von Napoléon) getroffen, um etwas für ihre Schwester zu arrangieren, sie hätte sie in den wärmsten Tönen gepriesen, "manchmal muss man eben lügen". Das bringt erst einmal einen Lacher, ist aber auch signifikant für Désirées Schwanken zwischen kackfrecher Göre und schlau planender Frau. Wenig später scheint sie, noch ganz Göre, Napoléon auszulachen ob seiner Ambitionen. Er ist sauer, sie sagt, sie lache nur, wenn sie Angst habe, und wenig später küsst er sie. Da ist sie noch leicht verführbar. Auch scheint sie noch kurze Zeit später ganz Klette zu sein, wenn sie sehr underdressed, aber apart einen Salon in Paris betritt, um Napoléon aufzusuchen, aber sich keck und erfolgreich an einen Mann schmeißt, damit sie überhaupt Einlass bekommt. Solche Szenen warnen uns, es uns mit Désirée nicht zu einfach zu machen! Der Film deckt rund zwei Jahrzehnte ab, die Reifung der Göre lässt sich an vielem erblicken. Später wird sie nicht mehr underdressed sein. Lesen Sie weiter... ›
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