Pressestimmen
"Designing Film zeigt, wie die Studenten des Studiengangs Film- und Fernsehszenenbild der HFF München unter der Anleitung von Sir Ken Adam, Peter Lamont und Uli Hanisch die ersten visuellen Entwürfe für die spätere Umsetzung eines Filmes erstellen. Ausgehend von den im Drehbuch gegebenen Informationen legen sie Stil und Stimmung der geplanten Szenen fest. Werkzeuge wie Mood- oder Storyboards entstehen, um dem, was bisher nur in Worten ausgedrückt wurde, Raum, Farbe, Licht und Substanz zu geben. Um diese Vorgänge nachvollziehbar zu machen, hat der Herausgeber ein ideales Verhältnis von Text und Bild gefunden. Der Band verdeutlicht, aus wie vielen Arbeitsschritten die Produktion eines Filmes besteht. Da auch die ambitioniertesten Filmfestivals und -magazine die Aufmerksamkeit in erster Linie auf Regisseure und Schauspieler richten, ist es außerordentlich wichtig, dass dem Nachwuchs die zahlreichen Betätigungsfelder rund um die eigentlichen Dreharbeiten nahe gebracht werden. Und auch Leser, die sich schon etwas eingehender mit diesen Abläufen beschäftigt haben, packt erneut die Begeisterung darüber, was für ein lebendiger Vorgang das Filmen ist, was für eine große Zahl von Talenten und Erfahrungen sich dabei bündeln und was für ein vielschichtiges Werk aus einigen schlichten Sätzen erwachsen kann." (Der Schnitt)
Kurzbeschreibung
Im internationalen Film haben sich die Art Departments zu den grundlegenden Abteilungen der Spielfilmproduktion entwickelt. Denn Filme sind nicht Literatur, auch wenn die Erzählung ein wesentlicher Teil der Filmkunst ist; Filme sind auch nicht Theater, auch wenn die Inszenierung und das Schauspiel das ihre zum Film beitragen. Filme sind "Bildergeschichten". Diese Bilder, diese Räume vor der Kamera, müssen gestaltet werden. Hierfür sind Szenenbildner verantwortlich. Dieses Buch illustriert mit hunderten von Storyboards, Produktionsskizzen, Moodboards, Architekturplänen und Entwürfen die Arbeit von Szenenbildnern (Absolventen des Studiengangs Film- und FernsehSzenenbild der HFF München), deren bedeutender Anteil am Gesamtkunstwerk Film oftmals hinter dem Namen des Regisseurs verschwindet.