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Produktinformation
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Die Autoren erklären und bewerten Arbeits- und Forschungsgebiete, und davon gibt es zahlreiche! Sie reichen vom Industrie-Design, Interior-Design über Kommunikations-Design, Mode-Design und weitere Bereiche bis zum relativ jungen Gender-Design, bei dem es um die geschlechtsspezifischen Dimensionen der Gestaltung geht. Das Buch bringt Ordnung in die vor allem für Neulinge schwer überschaubare Vielfalt an Angeboten. Beantwortet werden Fragen wie: Was bringen Aufbaustudien, Auslandssemester und Praktika? Welche Institutionen und Verbände, Bibliotheken und Publikationen beschäftigen sich mit Design? Baur/Erlhoff setzen sich zugleich mit den häufigsten Vorurteilen gegenüber dem Fach auseinander. Design ist Gestaltung, Formgebung oder Muster. Darüber gäbe es keine Zweifel. Es sei aber keine "Kunst, die sich nützlich macht". Ebenso unsinnig sei die Rede und das Geschreibe von Designer-Möbeln oder -Klamotten, denn gestaltet würden ja alle Produkte, egal, ob gelungen oder nicht. Falsch sei auch die Behauptung, Design müsse teuer sein oder treibe die Preise für Produkte und Dienstleistungen lediglich in die Höhe. In einem Serviceteil werden die Kontaktdaten und Webadressen zahlreicher deutscher, österreichischer und Schweizer Ausbildungsstätten aufgeführt.
Bei Typografie und Layout schafft der häufige Wechsel zwischen rotem und schwarzem Satz, zwischen verschiedenen Schriftgrößen und Satzbreiten etwas Unruhe, die streckenweise zur Ablenkung von dem überzeugenden Inhalt führt. Entstanden ist dennoch ein gehaltvoller Studienführer, an dem (angehende) Design-Studierende nicht vorbei kommen werden. --Carsten Hansen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Macht "gluschtig" und ist informativ,
Von Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen (#1 HALL OF FAME REZENSENT) (TOP 50 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Design studieren (Uni-Taschenbücher M) (Broschiert)
"Gluschtig mache" ist gut schweizerisch und heißt so viel wie "Appetit wecken auf etwas". Das wissen natürlich die beiden Autoren Ruedi Baur und Michael Erlhoff, sind sie doch nach etlichen Stationen wieder in Zürich tätig. Auf ihre Einführung in Design stieß ich auf der Suche nach einem Buch, das ein junges Nachwuchstalent zum Design-Studium motivieren soll und gleichzeitig viele nützliche Informationen enthält. Und ich freute mich nicht nur über die schöne Gestaltung, sondern war auch erstaunt, wie viel Wissenswertes sich auf nur 174 vermitteln lässt, zumal sich der Textanteil der graphischen Darstellung unterordnen muss.Studierende und solche, die es werden wollen, werden mit der Geschichte des Designs bekannt gemacht, den häufigsten Vorurteilen und Anwendungsgebieten. Sie werden durch Illustrationen und Text an die Verbindung von Design mit dem Sinnlichen herangeführt und lernen Basiskompetenzen sowie Werkzeuge kennen. Und vor allem erfahren sie, welche beruflichen Perspektiven ihnen ein Designstudium bietet, welche Arbeits- und Forschungsgebiete es gibt, wo sich ein Studium im Ausland lohnt, wie sie zu einem Praktikum kommen und welche Verbände oder Institutionen ihre Interessen vertreten. Nicht verhindern lässt sich bei diesem Umfang, dass alle Gebiete gleichwertig behandelt werden. Schade ist nur, dass man die persönlichen Vorlieben der Autoren auch daran merkt, wie Sprache designt wird. Denn Ruedi Bauer und Michael Erlhoff drücken sich oft unnötig designt aus und bestätigen leider auch den Vorwurf, Design opfere der Form zuliebe den praktischen Nutzen. Rote und schwarze Buchstabenfolgen sehen zwar nett aus, erschweren den Lesefluss aber ebenso wie Blocksatz, fehlende Einzüge und Abschnitte oder allzu große Durchschüsse. Der Bewertungsabzug geht denn auch auf diesen Makel. Mein Fazit: Eine Einführung in das Studiengebiet Design, die neugierig macht, anregt und viele nützliche Informationen bietet. In der UTB-Reihe sicher eines der am schönsten gestalteten Bücher. Nur schade, dass bei der Gestaltung der Textbeiträge eines der Vorurteile bestätigt wurde, von denen auf vierzehn Seiten die Rede ist. "Form follows function" gilt auch für bestandene Designer, wenn sie ein Buch gestalten. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Informativ - aufklärend - aber verbesserungswürdig,
Rezension bezieht sich auf: Design studieren (Uni-Taschenbücher M) (Broschiert)
Design studieren von Baur und Erlhoff ist ein Buch, das zunächst einen guten Einblick in das Design-Studium bietet.Es umfasst folgende Kapitel: 1. Design, die Lehre und ein Buch - Eine Einleitung 2. Design heute 3. Die Geschichte vom Design 4. Die häufigsten Vorurteile gegen Design 5. Das Design und die Sinne 6. Basis Kompetenzen 7. Die Werkzeuge des Design 8. Das Design und die Sprache 9. Arbeits- und Forschungsgebiete im Design 10. Design als Möglichkeit oder: Die ganz andren Perspektiven des Design 11. Berufliche Perspektiven für Designerinnen und Designer 12. Design-Studium im Ausland 13. Praktika 14. Institutionen 15. Verbände DER INHALT: ... ist kurz, knapp, prägnant. Wichtige Informationen werden geliefert, wobei ich mich meinem Vorredner anschließe: teilweise zu übertrieben dargestellt. Die radikale Trennung von Design und Kunst beispielweise erscheint aus mehreren Aspekten nicht ganz richtig. Die Definiton von Kunst, die im Buch beschrieben wird (lebt von Autonomie, entsteht in Einsamkeit) soll sich von dem zur Funktion bestimmten Design unterscheiden. Bedacht werden sollte aber, dass Kunst von "können" kommt, dass es auch eine Kunst sein kann, ein gutes Drehbuch zu schreiben, gutes Essen herzurichten oder eben ein gutes Layout oder Kleid zu entwerfen. Warum würde auch die Uni-Aufnahme Prüfung "künstlerische Eignugsprüfung" heißen und warum kann man Design an vielen Kunsthochschulen studieren, wenn Design und Kunst absolut nichts miteinander zu tun hätten? Unterschiede gibt es, klar, die Grenzen können aber nicht so scharf gezogen werden, wie es die Autoren des Buches tun. Das Kapitel "Basis-Kompetenzen" kommt meiner Meinung nach eindeutig zu kurz. Zusammenhanglos werden die für ein Design-Studium erforderlichen Fähigkeiten aneinander gereiht.(z.B. "Transformations-Kompetenz, Frustrationstoleranz, Spielfähigkeit,...) -> Ein erläuternder Text mit mehr Informationen wäre hilfreicher gewesen. DIE SPRACHE: ... ist teilweise unnötig komlex. So manch verschachtelte Sätze mit zahlreichen Einfügungen erschweren das Lesen. Gut finde ich den Einsatz von Zitaten, die das Interesse wecken. DIE FORM: ... sollte bei einem Buch über Design nicht zu wünschen übrig lassen. Tut sie aber. Versucht wird eine neuartige Form von Lehrbuch, die es ermöglicht "reinzulesen" und die extrem übersichtlich sein soll. Ersteres ist bei weitem gelungen: beim Aufschlagen einer beliebigen Seite kann man anfangen zu lesen. Die Übersichtlichkeit jedoch fehlt: Das Inhaltsverzeichnis befindet sich erst auf S. 17, die Überschriften sind teilweise kaum lesbar, die farbige Schrift verwirrt etwas. Hervorhebung von wichtigen Begriffen wäre durch Fett-Druck günstiger gewesen.. Besser wäre auch gewesen, um das "reinlesen" noch zu erleichtern, wenn das jeweilige Kapitel am oberen oder unteren Rand in kleiner Schrift stehen würde und der Leser somit beim Aufschlagen einer Seite sofort wissen würde, wo er sich denn nun grade befindet. FAZIT: Lesenswert, Mängel bzgl. Form und sprachlicher Geschicklichkeit Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein guter Einstieg für Studienanfänger,
Von
Rezension bezieht sich auf: Design studieren (Uni-Taschenbücher M) (Broschiert)
Der Titel sagt es bereits, "Design Studieren" von Ruedi Baurs und Michael Erlhoff ist ein Helfer für Designstudenten und solche die es werden wollen. Er hilft einen Überblick zu finden und schafft dabei einen guten Begleiter für die Zeit vor und während des Studiums.Die Autoren geben eine kurzen Einstieg in die Geschichte des Designs der alles enthält was Rang und Namen hat und prägnanter wohl kaum geschrieben werden kann. Demjenigen der sich mit dem Gedanken trägt ein Designstudium zu beginnen, wird mit einer fachlich umfangreichen, jedoch prägnanten Übersicht durch den Designfachdschungel weitergeholfen. Eine Übersicht über Hochschulen, Verbände, Bibliotheken, Institutionen und Designrichtungen zu bekommen. Dabei wird einmal alles an klassischen Studienrichtungen wie Industrie und Kommunikationsdesign bis hin zu Forschungs- und Arbeitsumfelder wie Gender Design aufgezählt, erklärt und bewertet. Interessant ist auch, dass immer Ansatzpunkte gegeben werden, die es einem ermöglichen, auf eigene Faust weiter in die Niederungen der jeweiligen Spezialisierung einzusteigen. Neben diesen Fakten setzen sich Baurs/Erlohff auch mir den gängigen Vorurteilen gebenüber Design wie "Design ist teuer und verteuert Produkte und Dienstleistungen" oder unsinnigen Begriffen wie "Designer-Klamotten, Designer-Möbel, Designer-Autos..." auseinander. Die Auseinandersetzung mit dem Thema und der patriotische Einsatz der Autoren für gutes Design und deren Distanzierung von Kunst wirken teilweise fast etwas übertrieben, möchte man doch meinen, dass der Leser dieses Buches schon in der gleiche Richtung marschiert. Gerade weil Randgebiete wie DesignArt (DesignArt - Tate Publishing, 2005 und Design Now, Taschenverlag) in den letzten Jahren nicht nur entstanden sind, sondern auch regen Zulauf erhalten haben. Auch wenn die Arbeiten von Droog & Co nicht viel mit dem traditionellen Industriedesignbegriff zu tun haben, sieht man doch immer mehr Studenten und Designer die sich mit diesen Themen auseinander setzen. Der Geschichtsteil ist zwar gut geschrieben, scheint aber etwas Industriedesign lastig. Die Jobprognosen sind angesichts der momentanen Wirtschaftslage eher weniger zutreffend, da gerade im Bereich des Industriedesign weniger als 50% einen Arbeitsplatz finden. Jedoch sollte man diese Aussage nicht auf die Waagschale legen. "Design Studieren" ein wirklich studienbegleitendes Buch in dem man immer wieder gerne nachließt. Die Texte mögen recht gestrafft erscheinen, sind aber inhaltlich angemessen, um einen ersten, leichtverdaulichen Einstieg zu bekommen. Auch wenn die Gestaltung des Buches nicht gerade die Übersichtlichkeit fördert, verzeiht man es ihm doch wegen dem breit gefächerten Inhalt, über den ich mich zu meiner Studienzeit sehr gefreut hätte. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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