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Design ecology!: Neo-grüne Markenstrategien: neo-grüne Markenstrategien
 
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Design ecology!: Neo-grüne Markenstrategien: neo-grüne Markenstrategien [Gebundene Ausgabe]

Jutta Nachtwey , Judith Mair
2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Neckische Dessous, bildschöne Putzschwämme, essbare Schuhcreme - längst kommen Ökoprodukte nicht mehr in Sack und Asche daher. Ein Buch zeigt: Die Spielregeln für anspruchsvolles Design haben sich radikal geändert, Ethik und Hedonismus sind längst kein Widerspruch mehr. Die britische Schönheit steht leicht geschürzt zwischen Gartenbeeten: auf die Mistgabel gestützt und mit schweren Gummistiefeln an den Füßen. Ihren Unterleib aber verhüllt nichts als ein zarter Spitzenslip. Doch der hat es in sich: Das Dessous ist ein Greenknicker, gefertigt aus Biostoffen, von Arbeiterinnen eines Sozialprojekts genäht, in Boxen aus recyceltem und fair gehandelten Papier verkauft. Und dann ist da noch diese Lampe. Man kann sie an ihrem Henkel leicht mit sich herumtragen: vom Schreibtisch, in die Küche und zum Lesesessel. Ihr Schirm besteht aus tannenzapfenartig angeordneten Solarzellen, die im Dunkeln leuchten.

Slip und Lampe haben einiges gemeinsam: Sie zeigen, wie amüsant, pfiffig und sexy grüne Produkte heute daherkommen. Und sie sind zusammen mit weiteren 68 Beispielen in dem Buch "Design Ecology" von Jutta Nachtwey und Judith Mair zu entdecken.

Jutta Nachtwey Judith Mair Design Ecology Nachhaltigkeit Lifestyle of Health and Sustainability LOHAS zu SPIEGEL WISSEN Zielgruppe solcher Produkte sind nicht mehr nur die trendbeflissenen Lohas ("Lifestyle of Health and Sustainability"), für die Öko-Orientierung im Kielwasser engagierter Stars wie George Clooney oder Julia Roberts vorrangig im Dienst von Wellness und Imageaufwertung steht. Längst haben schwerwiegende Argumente wie die Klimakrise und das Energiedilemma weite Kreise umweltbewusst werden lassen. (...) --spiegel.de, 27.11.2008

markenartikel, 12.2008

Ökologie und Nachhaltigkeit gehören zu den großen Themen, über die alle Unternehmen sprechen, über die es aber immer noch wenige Praxisbeispiele gibt. Das vorliegende Buch hat deshalb 70 internationale Beispiele "von kleinen Marken bis hin zu Big Playern" versammelt, die zeigen, wie sich das wachsende Bedürfnis nach Umweltfreundlichkeit und ethischen Konsumfragen durch Kommunikations- und Designstrategien aufgreifen und zielgruppengerecht beantworten lässt. Das Buch ist inhaltlich eine tolle Fundgrube und optisch ein echter Leckerbissen!

Rezension

Was sich hinter dem Begriff Nachhaltigkeit tatsächlich verbirgt, ist oft schwer herauszufinden. Und schon taucht ein neuer auf: "Corporate Green", ein Schlagwort, das dem enormen Bedürfnis nach Nachhaltigkeit durch unternehmerische Designstrategien Ausdruck verleiht. Dabei geht es um weitaus mehr als nur sauberen Druck mit Recyclingpapier oder eines der vielen ökologischen Zertifizierungszeichen. Wie das brandneue Buch design ecology! aufzeigt, ist schmuddeliges Nichtdesign im Ökobereich endgültig passé. Die Zukunft gehört klaren innovativen neogrünen Markenstrategien. [...]

Design Ecology! Neo-grüne Markenstrategien versammelt eine spannende Schau von siebzig Beispielen, wie sich das Thema "Grün" zeitgemäß kommunizieren lässt: von kleinen Einzelunternehmern bis zu großen Marken. Bei der Lektüre wird deutlich, wie groß das Bedürfnis nach nachhaltig gestalteten und hergestellten Produkten seitens der Kunden ist. Die Produktpalette reicht dabei von Kosmetik über Gastronomie, Magazindruck bis hin zu Wohnkultur und Mode. Die neuen Herausforderungen der Designbranche werden in Form von acht Experteninterviews ausführlich beleuchtet. Einen besonders hohen Nutzen für die Praktiker hat ein "Wegweiserteil" am Ende des Buchs mit konkreten, kritischen und praktischen Hinweisen zu Herstellungsverfahren und Materialwahl bei der Printproduktion. Der opulente Band selbst gilt als Musterbeispiel eines umweltverträglichen Buches. [...]

Rezension

Die Bibel der Lohas heißt "Design Ecology". Das Buch aus dem Verlag Hermann Schmidt Mainz beschäftigt sich mit neo-grünen Marketingstrategien und stellt auf mehr als 200 Seiten grüne Marken vor. Zum Beispiel aus der Modebranche. Denn dort drückt sich das veränderte Kaufverhalten der Konsumenten momentan am stärksten aus. Der schwedische Kleiderriese H&M wirbt mit Biomode, das niederländische Unternehmen C&A mit Bio-Baumwolle und der Jeansproduzent Levis hat "Eco Jeans" im Programm. So viel zum Mainstream. In "Design Ecology" bekommen aber vor allem Labels einen Platz, die nicht an jeder Straßenecke zu haben sind. So wie Naturevsfuture. In ihrer Kollektion vermischt die Designerin aus Brooklyn Öko-Baumwolle mit aus Algen, Bambus, Mais oder Soja hergestellten Materialien und entwirft zeitlose Mode, die nicht nur eine Saison lang getragen werden kann. [...]

Werbetext

Essbare Schuhcreme, Müsli-Mix per Mausclick, Rohkost für die Haare. Ökoprodukte mit kopierten, selbst gebastelten Etiketten sind passé. Die neuen Ökoprodukte sind schön, modern und machen Spaß. Ethik und Hedonismus sind längst kein Widerspruch mehr. Schuhe aus England werden zu Teppichen recycled. Die dazugehörige Schuhschachtel kann als Pflanzenschale, zum Ziehen von Samen in die Erde gepflanzt werden. Und auf der Shoperöffnung wird die essbare Schuhcreme als Brotaufstrich auf Crackern angeboten. Design Ecology wurde vom Verlag Hermann Schmidt Mainz herausgebracht und zeigt anhand von 68 Beispielen, wie amüsant, schräg, schön und durchdacht Ökoprodukte sein können. Zu jedem Produkt wird etwas über das Produkt selbst, das Unternehmen und das Design, sowie die Kreativen gesagt, die dahinter stecken. In einem weiteren Teil, unter Positionen und Perspektiven, kommen Menschen in Form von Interviews zu Wort, die beispielsweise mit ihrem Unternehmen einen radikalen Wandel wagten und auf Nachhaltigkeit und Ökologie umstellten, oder eine Gruppe von Frauen, die unter anderem Lovely as a Tree gründeten, eine Website die Designern Tipps gibt für grüneres Design. Und zu guter Letzt hat dieses Buch noch einen sehr interessanten Anhang, ein so genannter Wegweiser, mit Tipps zu ökologischer Materialauswahl und Produktion. Gedruckt wurde übrigens auf einem PEFC-zertifiziertem Papier, aus nachhaltiger Forstwirtschaft und anstatt einer Einschweißfolie wurde Pergamin-Papier verwendet. Ein wunderbares, rundum gelungenes Buch.

Marketing & Kommunikation, 4/09

Ökologie und Nachhaltigkeit werden immer wichtiger für die Unternehmenskommunikation. Doch dabei haben die alten visuellen Klischees des Ökö-Designs gründlich ausgedient. Wie "Corporate Green" kommuniziert werden kann, zeigt "Design Ecology!" von Jutta Nachtwey und Judith Mair, herausgegeben vom Verlag Hermann Schmidt Mainz. Das schöne Buch mit Leineneinband präsentiert mit vielen Illustrationen auf über 250 Seiten zahlreiche Marken - von kleinen Labels bis zu Global Brands -, die zeigen, wie sich das wachsende Bedürfnis nach Nachhaltigkeit durch Kommunikations- und Designstrategien zielgruppengerecht aufgreifen lässt. Neben Highlights der aktuellen neogrünen Bewegung stellt das Buch Standpunkte und Visionen vor und weist Wege zu umweltfreundlicheren Printmedien und Verpackungen.

stylemag-online.net, 21.03.2009

"Der Trend geht hin zur Selbstverwöhnung statt Weltverbesserung. Dem Thema Ethik nähern sich Konsumenten heute über Ästhetik, statt wie einst über Ideologie." Diese Einschätzung des Trendbüros Hamburg schicken Jutta Nachtwey und Judith Mair ihrer aufwändigen Publikation "Design Ecology! - Neo-Grüne Markenstrategien" voraus und treffen damit den Nagel auf den Kopf. Während die Apologeten eines nachhaltigen Lifestyles in den 1970er bis 1990er Jahren noch als Ökos, Müslis oder sonstwie schrullig Abseitige bespöttelt wurden, hat sich inzwischen das Blatt gewandelt. Ökologisches Bewusstsein ist seit einiger Zeit eine Avantgarde mit der allumfassenden Tendenz Mainstream zu werden. Dieser U-Turn wurde allerdings nicht über die immer schon hehren Inhalte und Ansprüche erreicht, sondern über den Umweg des Designs, der Verpackung, des Outfits, der Oberfläche - also gerade durch jene Äußerlichkeiten, die besagte Ökos und Müslis stets negiert haben. Jute statt Plastik eben. Dass Ästhetik die wahrnehmbare Schönheit ethischer Prinzipien bezeichnet, setzt sich im fortschrittlichen Design immer mehr durch. Der moderne Grundsatz "form follows function" hat seine hierarchische Strenge inzwischen verloren, und Form und Funktion gehen Hand in Hand. Denn für den zeitgenössischen Konsumenten transportiert sich der Wohlfühlfaktor von Produkten über ansprechendes Design. Ethisches Handeln fällt viel leichter, wenn man gut dabei aussieht. "Lohas" sind die neuen gutmenschen - Lifestyler of Health and Sustainability. In einer durchweg kapitalistischen Gesellschaftsordnung hat Dissidenz als Lebenshaltung ausgedient und differenziert sich nur noch in der bewussten Kaufentscheidung. Konsum ist der Status Quo: Kaufe nicht mehr nur dich selbst glücklich, sondern kaufe dir eine bessere Welt. Askese und Einschränkung von gestern haben sich in die neue Enthaltsamkeit verwandelt - immer noch Strategien der Selbstinszenierung, aber unter anderen Vorzeichen. Der Kreativbranche kommt dabei die Schlüsselrolle als Exekutivorgan einer zukunftsweisenden Ästhetik zu. Das Buch "Design Ecology!" diskutiert Produkte, Initiativen, Hintergrundinformationen und die Expertise Vorreitern der neue Ökoszene auf einer breiten Basis. Nachtwey und Mair widmen sich den unterschiedlichsten Sparten nachhaltigen Designs - von Kosmetik über Möde und Wohnkultur bis zu Ernährung und regnerativer Energie. Zehn Essays komplettieren den Band als Nachschlagewerk zur Befindlichkeit und Zukunft der Lohas-Ideologie. Sei ecoistisch!

designaustria, 1/09

Ökologie und Nachhaltigkeit rücken zunehmend in den Fokus der Unternehmenskommunikation. Dabei haben die alten visuellen Klischees des Öko-Designs gründlich ausgedient. Wie man "Corporate Green" kommuniziert, machen viele Bio-Firmen vor. In stilistischer Vielfalt sprechen sie neue Zielgruppen zeitgemäß an. Der vorliegende Band von Jutta Nachtwey und Judith Mair im Design von Mario Lombardo mit dem Untertitel "Neo-grüne Markenstrategien" präsentiert internationale Marken - von kleinen Labels bis zu Global Brands -, die zeigen, wie sich das wachsende Bedürfnis nach Nachhaltigkeit durch Kommunikations- und Designstrategien differenziert aufgreifen lässt. Neben Highlights der aktuellen neo-grünen Bewegung stellt es Standpunkte und Visionen vor und weist Wege zu umweltfreundlicheren Printmedien und Verpackungen.

Kurzbeschreibung

Ökologie und Nachhaltigkeit rücken zunehmend in den Fokus der Unternehmenskommunikation. Dabei haben die alten visuellen Klischees des Öko-Design gründlich ausgedient. Wie man Corporate Green kommuniziert, machen viele Bio-Firmen vor. Mit moderner Bildsprache in stilistischer Vielfalt sprechen sie radikal veränderte Zielgruppen zeitgemäß an. Design ecology! präsentiert rund 70 internationale Marken von kleinen, selbst gemachten Labels bis hin zu global agierenden Brands , die beispielhaft zeigen, wie sich das wachsende Bedürfnis nach Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit sowie das Interesse an sozialen und ethischen Fragestellungen durch Kommunikations- und Designstrategien aufgreifen und zielgruppengerecht beantworten lässt. Neben diesen Highlights der neo-grünen Bewegung der 00er Jahre stellt es Standpunkte und Visionen von Beobachtern und Involvierten vor und gibt einen Überblick, was Designer beachten müssen, um umweltfreundlichere Lösungen für Printmedien und Verpackungen zu entwickeln.

Über den Autor

Jutta Nachtwey arbeitet seit 1994 in Hamburg als freie Journalistin für die Zeitschrift "Page". Sie schrieb Artikel für "Design Report"", "Graphics International" und "Experiment" und führte Interviews für das Online-Portal designklicks.spiegel.de. Sie war auch Mitherausgeberin des Buchs "emotional_digital" sowie Co-Autorin des Buchs "Cybershop - Schöner Einkaufen im Netz".

Judith Mair, Expertin für Populärkultur, arbeit mit ihrem Büro "hello-hello" in Berlin für das Weltwirtschaftsforum in Davos und Unternehmen wie Deutsche Telekom, Lucky Strike und Red Bull. Sie unterrichtet als Gast-Dozentin an der Kunsthochschule Zürich und schreibt als freie Autorin für die "Page". Zu ihren Veröffentlichungen zählen auch die beiden Bücher "Schluss mit lustig" und "Fake for Real".

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