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Design der Wiener Werkstätte 1903 - 1932: Architektur. Möbel. Metall. Glas. Keramik. Graphik. Postkarten. Buchkunst. Plakate. Mode. Schmuck. Stoffe
 
 
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Design der Wiener Werkstätte 1903 - 1932: Architektur. Möbel. Metall. Glas. Keramik. Graphik. Postkarten. Buchkunst. Plakate. Mode. Schmuck. Stoffe [Taschenbuch]

Christian Brandstätter

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Produktinformation


Produktbeschreibungen

Der Standard, 19. 9. 2003

Das Jubliläum hat Christian Brandstätter, langjähriger Kenner der Wiener Bewegung, zum Anlass für einen Bildband genommen, der sich höchst wohltuend vom üblichen Buch vom Typ "opulenter Prachtband" abhebt, wie er bei solchen Jubiläen ansonsten gleichsam automatisch fällig scheint. Kaum Text, dafür eine Menge wohlplatzierter Bilder: Ganz offenkundig versteht Brandstätter sein in Zusammenarbeit mit den Verlagen Thames and Hudson, sowie Abrams vorgelegtes Buch als Statement für eine visuelle Präzision, die Zusammenhänge bündelt und anschaulich macht - mit kleinem Format und konzisen Bilddialogen, die noch einmal den Filiationen einer längst bekannten Künstlergemeinschaft nachspürt ... Entstanden ist eine Musterbuch für das Wiener Design und eine Gestaltung, die bei aller Fülle das Auge nicht überreizt. (Frankfurter Allgemeine Zeitung, S.36, 1. Dezember 2003)

Auf gut 400 Seiten zeigt das wohlgestaltete Buch, was das große Team rund um Josef Hoffmann und Kolo Moser zum Aufbruch in die Moderne zu Beginn des 20. Jahrhunderts beizutragen hatte. Von Ausstellungsplakaten, Briefpapier, über Stoffe, Schmuck, Möbel bis hin zu Keramik und Glas bietet die Publikation auf über 500 Abbildungen einen gelungenen Überblick über den umfangreichen Gestaltungskosmos der Wiener Werkstätte. Mit Texten wurde eher gegeizt, dafür wühlte man tief im amüsanten Fundus von Porträts, Werkstattfotos und Ansichten leider längst nicht mehr existierender Innenräume, welcher den Geist der so emsig werkenden Truppe hinter weltbekannten Gegenständen gelungen zum Leben erweckt.

Kurzbeschreibung

Wiener Werkstätte: Der Höhepunkt des Kunsthandwerks im 20. Jahrhundert.

Knapp nach dem Beginn des 20. Jahrhunderts gegründet, sah die Wiener Werkstätte ihre Hauptaufgabe darin, freie und angewandte Kunst, Zweck und Form wieder zu einer Einheit zu verbinden, sämtliche Lebensbereiche mit Kunst zu durchdringen, also auch den »geringsten« Gegenständen des Alltags ästhetische Sorgfalt angedeihen zu lassen.

Das Ergebnis war, ein letztes Mal noch, das Gesamtkunstwerk, exemplarisch im erhaltenen Brüsseler Palais Stoclet, der bedeutendsten Gesamtschöpfung des internationalen Jugendstils, ausgewiesen. Das Team Hoffmann und Moser sowie deren Mitarbeiter ließen keinen Design-Bereich aus: Neben Möbeln wurden auch Tischgerät, Metall-, Keramik- und Glasgegenstände, Bücher, Plakate und Postkarten, Tapeten, Briefpapiere und Geschäftsdrucksachen entworfen, aber auch Schmuck, Stoffe und die (äußerst profitable) Haute Couture waren ihr Metier.

Auf etwa 400 Abbildungen wird mustergültiges Design der wesentlichen Mitarbeiter, zu denen neben Carl Otto Czeschka, Bertold Löffler, Michael Powolny, Vally Wieselthier, Eduard Josef Wimmer, Otto Lendecke auch Gustav Klimt, Egon Schiele und Oskar Kokoschka gehören, repräsentativ aus allen Gestaltungsbereichen vorgestellt.


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