Perlentaucher.de
Pressenotiz zu : Frankfurter Rundschau, 05.08.2000
Ulf Erdmann Ziegler bespricht die Design-Lexika zu Deutschland, Skandinavien und Italien in einer Sammelrezension, ohne näher zwischen den einzelnen Bänden zu unterscheiden. Im Entwurf wie in der konkreten Ausführung scheinen sie ihm allesamt überaus gelungen. Die bei allen drei bisher erschienen Bänden Systematik mit historischer Einführung, dem Lexikonteil und Namensindex im Anhang erfülle alle Erwartungen. Inhaltlich gehe es in erster Linie nicht um Architektur und Grafikdesign, sondern um Produktdesign, dies aber sei in vorbildlicher Breite gewürdigt. Am Beispiel des Lexikons zu Deutschland: von Playmobil bis Steiff, von Haribo (mit einem Exkurs zu Teddy- und Goldbären) bis Jil Sander. Auf den im Herbst folgenden Band zu Großbritannen könne man nur gespannt sein.
© Perlentaucher Medien GmbH
Kurzbeschreibung
Design ist ein "skandinavisches Modell". Im Zuge allgemeiner Wohlfahrt in den nordischen Ländern wurde das Bedürfnis nach "schöneren Dingen" erstmals zum Grundrecht erhoben. Seitdem ist gute Gestaltung dort alltäglich, und eine stürmisch nachrückende Designergeneration sorgt gerade dafür, daß dies auch so bleibt. Um so überraschender ist die Tatsache, daß über skandinavisches Design seit geraumer Zeit keine umfassende Darstellung in Buchform erhältlich war. Das Lexikon will hier Abhilfe schaffen und dem Leser den Zugang zu der so facettenreichen skandinavischen Designkultur erleichtern: durch den unkomplizierten, lexikalischen Aufbau und eine Vielzahl von Bildbeispielen, die den Kosmos der Formen auch visuell erschließt. Ein inhaltlicher Schwerpunkt liegt auf Möbel- und Produktdesign, zwei starken Seiten des skandinavischen Designs. Bereiche wie Mode und Kunsthandwerk werden ebenfalls berücksichtigt. Zusätzlich werden wichtige Stile und Schulen erläutert und - erstmals in einem Handbuch wie diesem - auch Firmen ausführlich dargestellt. Das Lexikon wird durch einen kommentierten Index ergänzt, in den zahlreiche zusätzliche Stichworte aufgenommen wurden. Fett gedruckte Namen und Begriffe in den Texten verweisen auf den Index.