Kurzbeschreibung
Sechs Stunden Sonneneinstrahlung auf die Wüsten dieser Erde reichen aus, um den Weltenergiebedarf eines ganzen Jahres zu decken. Die Möglichkeiten in der Wüste sind so unendlich wie der Sand dort: Um den heutigen globalen Strombedarf von 18 000 Terrawattstunden zu decken, reicht es, drei Tausendstel der weltweit rund 40 Millionen Quadratkilometern an Wüstenflächen mit Spiegel- oder Kollektorfeldern auszustatten.
Alle Arten der regenerativen Energieerzeugung mit Wind und Sonne sind dabei denkbar: Von den blauschimmernden Photovoltaik-Platten, die zu gigantischen Kraftwerken zusammengeschaltet werden über solarthermische Anlagen bis hin zu riesigen Windfarmen
Desertec steht für die Idee, die Wüsten dieser Welt für die saubere Energiegewinnung zu nutzen. Die Technik ist vorhanden, nichts muss neu erfunden werden. Die gesamte Menschheit würde profitieren: Eine Fläche so groß wie Bayern - verteilt über die Wüsten der Welt - würde ausreichen, um den globalen Strombedarf zu decken.
Warum also gibt es Desertec-Kraftwerke nicht schon längst? Das ist eine spannende Geschichte, ein Krimi fast. Sie führt uns ins Nildelta zu Anfang des 20. Jahrhunderts, in den Deutschen Reichstag vor dem Ersten Weltkrieg, zu den Ölquellen des Kaspischen Meers und schließlich nach Tschernobyl, auf eine Hamburger Terrasse im Frühling und auch nach Fukushima.
Es geht um Visionäre, die ihrer Zeit weit voraus waren. Wir werden Manager treffen, die sich ernsthaft Sorgen um dem Klimawandel machen und solche, die sich vorher noch so schnell wie möglich die Taschen füllen wollen. Es treten Politiker auf, die sich mit der Energiewende nur beschäftigen, um anderen eins auszuwischen. Und es gibt ein paar, die ernsthaft um den Globus besorgt sind. Begonnen aber hat alles mit einem Mann, der Zeit seines Lebens von der Atomkraft überzeugt war. Bis er eines Tages das Radio einschaltete, sich einen Stift nahm und zu rechnen begann.
Die Bestseller-Autorin Margaret Heckel ("So regiert die Kanzlerin") erzählt die Geschichte der Desertec-Idee als spannende Reportage. Die Volkswirtin ist eine der profiliertesten Politikjournalistinnen Deutschlands. Sie war bis 2006 Politikchefin der "Financial Times Deutschland", danach Leiterin des Politikressorts der "Welt", "Welt am Sonntag" und "Berliner Morgenpost". Ihre Reportage über Bundeskanzlerin Angela Merkel war 13 Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste. "So hautnah wie Margaret Heckel hat Merkel noch niemand porträtiert. Eine Pflichtlektüre für Merkel-Fans und Merkel-Gegner", schrieb die "Rheinische Post".
Heckel arbeitet heute als Publizistin und betreibt die Internetportale www.demografiereise.de, www.starke-meinungen.de und www.das-tut-man-nicht.de.
Inhaltsverzeichnis
Prolog: Fünf Spiegel in der Wüste – warum Anna sich nie mehr Sorgen um ihre Stromversorgung machen muss
Kapitel 1: Tschernobyl und die Solarkonstante – wie der Physiker Gerhard Knies die Wüsten als Energielieferant entdeckt
Kapitel 2: Für gut befunden – Prinz Hassan, der Club of Rome und eine Idee, die ihren Weg findet
Kapitel 3: Deutschland ärgern – Nicholas Sarkozy und der Sonnenstrom
Kapitel 4: Die Industrie steigt ein – die weltgrößte Rückversicherung und ein Interview mit überraschenden Folgen
Kapitel 5: Merkel und das vermeintliche Revanche-Foul – wenn sich fünf Staatssekretäre bei der Industrie einladen
Kapitel 6: Die No. 1 Solar Engine – und warum es dann doch Öl war, das den globalen Siegeszug im 20. Jahrhundert angetreten hat
Kapitel 7: Erdbeeren aus Ägypten – und was Stromexporte aus Nordafrika mit Wirtschaftsförderung zu tun haben
Kapitel 8: Und plötzlich Arabellion – die Freiheitskämpfe in Nordafrika und die Energiewende
Kapitel 9: Wo kommt die Energie her – die Europäische Union und die Frage der Versorgungssicherheit
Epilog: Der handgeschriebene Brief der Patin – und wie Anna ihr Sonnenkraftwerk besuchen fährt
Alle Arten der regenerativen Energieerzeugung mit Wind und Sonne sind dabei denkbar: Von den blauschimmernden Photovoltaik-Platten, die zu gigantischen Kraftwerken zusammengeschaltet werden über solarthermische Anlagen bis hin zu riesigen Windfarmen
Desertec steht für die Idee, die Wüsten dieser Welt für die saubere Energiegewinnung zu nutzen. Die Technik ist vorhanden, nichts muss neu erfunden werden. Die gesamte Menschheit würde profitieren: Eine Fläche so groß wie Bayern - verteilt über die Wüsten der Welt - würde ausreichen, um den globalen Strombedarf zu decken.
Warum also gibt es Desertec-Kraftwerke nicht schon längst? Das ist eine spannende Geschichte, ein Krimi fast. Sie führt uns ins Nildelta zu Anfang des 20. Jahrhunderts, in den Deutschen Reichstag vor dem Ersten Weltkrieg, zu den Ölquellen des Kaspischen Meers und schließlich nach Tschernobyl, auf eine Hamburger Terrasse im Frühling und auch nach Fukushima.
Es geht um Visionäre, die ihrer Zeit weit voraus waren. Wir werden Manager treffen, die sich ernsthaft Sorgen um dem Klimawandel machen und solche, die sich vorher noch so schnell wie möglich die Taschen füllen wollen. Es treten Politiker auf, die sich mit der Energiewende nur beschäftigen, um anderen eins auszuwischen. Und es gibt ein paar, die ernsthaft um den Globus besorgt sind. Begonnen aber hat alles mit einem Mann, der Zeit seines Lebens von der Atomkraft überzeugt war. Bis er eines Tages das Radio einschaltete, sich einen Stift nahm und zu rechnen begann.
Die Bestseller-Autorin Margaret Heckel ("So regiert die Kanzlerin") erzählt die Geschichte der Desertec-Idee als spannende Reportage. Die Volkswirtin ist eine der profiliertesten Politikjournalistinnen Deutschlands. Sie war bis 2006 Politikchefin der "Financial Times Deutschland", danach Leiterin des Politikressorts der "Welt", "Welt am Sonntag" und "Berliner Morgenpost". Ihre Reportage über Bundeskanzlerin Angela Merkel war 13 Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste. "So hautnah wie Margaret Heckel hat Merkel noch niemand porträtiert. Eine Pflichtlektüre für Merkel-Fans und Merkel-Gegner", schrieb die "Rheinische Post".
Heckel arbeitet heute als Publizistin und betreibt die Internetportale www.demografiereise.de, www.starke-meinungen.de und www.das-tut-man-nicht.de.
Inhaltsverzeichnis
Prolog: Fünf Spiegel in der Wüste – warum Anna sich nie mehr Sorgen um ihre Stromversorgung machen muss
Kapitel 1: Tschernobyl und die Solarkonstante – wie der Physiker Gerhard Knies die Wüsten als Energielieferant entdeckt
Kapitel 2: Für gut befunden – Prinz Hassan, der Club of Rome und eine Idee, die ihren Weg findet
Kapitel 3: Deutschland ärgern – Nicholas Sarkozy und der Sonnenstrom
Kapitel 4: Die Industrie steigt ein – die weltgrößte Rückversicherung und ein Interview mit überraschenden Folgen
Kapitel 5: Merkel und das vermeintliche Revanche-Foul – wenn sich fünf Staatssekretäre bei der Industrie einladen
Kapitel 6: Die No. 1 Solar Engine – und warum es dann doch Öl war, das den globalen Siegeszug im 20. Jahrhundert angetreten hat
Kapitel 7: Erdbeeren aus Ägypten – und was Stromexporte aus Nordafrika mit Wirtschaftsförderung zu tun haben
Kapitel 8: Und plötzlich Arabellion – die Freiheitskämpfe in Nordafrika und die Energiewende
Kapitel 9: Wo kommt die Energie her – die Europäische Union und die Frage der Versorgungssicherheit
Epilog: Der handgeschriebene Brief der Patin – und wie Anna ihr Sonnenkraftwerk besuchen fährt
