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Descartes' Irrtum [Gebundene Ausgabe]

Antonio R. Damasio
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch EUR 12,99  

Kurzbeschreibung

1997
Ohne EQ kein IQ, ohne Gefühl kein Verstand! Für eine 'kluge' Lebensführung ist es unerläßlich, die eigenen Gefühl zu kennen und einzusetzen. Der amerikanische Neurologe Antonio R. Damasio zeigt auf der Basis neuester Forschung, wie wichtig Emotionen für den Menschen sind und wie eng sie mit den Funktionen de Gehirns und des gesamten Organismus verknüpft sind.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: List (1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3471773428
  • ISBN-13: 978-3471773420
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,2 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 576.933 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Antonio R. Damasio ist David Dornsife Professor für Neurowissenschaft, Neurologie und Psychologie und Direktor am Brain und Creativity Institute an der University of Southern California. Er wurde vielfach für sein Werk ausgezeichnet, zuletzt mit dem Prince of Asturias Prize für Wissenschaft und Technology. Damasio ist Mitglied der National Academy of Sciences und der American Academy of Arts and Science. Seine sehr erfolgreichen Bücher Descartes’ Irrtum, Ich fühle, also bin ich und Der Spinoza-Effekt sind in über dreißig Sprachen übersetzt. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dem Körper - Geist Dualismus die Stirn bieten. 13. April 2008
Von G. Felkel
Format:Taschenbuch
Antonio R. Damasio stört die Spaltung der Psyche von der Physis. Er führt den Leser zu Beginn des Buches behutsam zum Thema, so, als wüsste er von vornherein, dass er es mit Skeptikern zu tun hat. Er schildert eindrucksvolll den Fall des Bahnarbeiters Phineas Gage, der für ihn eine Art Brückenschlag zur Gegenwart ist. Eine makabere Verletzung des Gehirns führt bei Phineas zu einer speziellen Schädigung im ventromedialen Präfrontallappen und anliegenden Gebieten. Die Folge daraus ist eine Veränderung des Wesens dieses Menschen die sich im Laufe der Forschung als charakteristisch für eine Beeinträchtigung dieser Gehirnareale herrausstellt. Gage kann keine Entscheidungen mehr treffen ist aber völlig bei Verstand. Damasio entwirft den Begriff der Somatischen Marker, unbewußter und teils bewußter "Meldungen" des Körpers bei der Entscheidungsfindung. Diese Fehlen Gage und den Patienten von Damasio aufgrund von spezifischen Gehirnschädigungen. Der Mensch ist eine komplexe Funktion aus Körper und Geist. Damasio führt Desacartes "cogito ergo sum" ad absurdum, ja er parangert diese Aussage an als falsch und irreführend an.
Das Buch ist an manchen Stellen schwirig zu lesen. Manche Aussagen von Damasio haben eine tiefgründigen philosophischen Charakter andere sind hochwissenschaftlich. Einige male stört das im Lesefluss, schmälert aber insgesamt den Wert dieses Buches nicht. Es öffnet die Türen zum Verständnis, wie wichtig unser Körper im Zusammenspiel mit dem Gehirn ist und wie wenig wir das schätzen.
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50 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mäßig interessant 31. August 2006
Format:Taschenbuch
Damasio legt hier seine Theorie von der untrennbaren Verbundenheit von Gefühl & Denken, die ich bis zu einem gewissen Grad teile, in aller Ausführlichkeit dar. Trotz des hochspannenden Themas tue ich mich schwer damit, das Buch bis zum Ende durchzulesen. Die ersten 100 Seiten hat man in ebenso wenigen Minuten durch, schließlich beschreibt der Autor höchst plastisch einige interessante und zum Umdenken anregende medizinische Fälle. Doch dann lässt das Buch rapide nach: Abwechselnd reihen sich neurologische "Exkurse", kurze Fallbeispiele und verzweifelte Versuche, philosophisch zu sein, aneinander. Bei letzteren merkt man ganz deutlich, dass Damasio doch eher Empiriker als Theoretiker ist, zwar zitiert er z.B. Daniel Dennett und die Churchlands, aber wirklich verstanden, woran deren Theorien kranken, hat er wohl nicht.

Der Stil wird an manchen Stellen sehr ausschweifend und der Autor wiederholt sich oft, während er an vielen Punkten, die interessant wären, abbricht und sich einem anderen Bereich zuwendet. Teilweise wirkt das Buch gegen Ende wie eine Ansammlung von Aphorismen, der jedoch der rote Faden fehlt. Nach 230 Seiten kann ich schon sagen: Halbwegs interessant, aber weder zum Einstieg in die Neurologie(da kaum erklärt) noch zum Einstieg in die Philosophie des Geistes(da nicht verstanden) geeignet. Eine Theorie des Bewusstseins, wie ich sie in einer Rezension erwähnt gesehen habe, war bisher ebenfalls völlig unauffindbar.
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54 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr spezifisch, aber packend und gut lesbar. 13. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Damasio ist einer der führenden Forscher der Neurowissenschaften. Entsprechend spezifisch ist sein Buch. Aber keine Angst: beim Schreiben dieses Buches hat sich der Autor einen imaginären, wissbegierigen Freund vorgestellt, der noch wenig über Neurowissenschaften weiß und dem er nun Einsicht in dieses faszinierende, aber auch sehr komplexe Feld vermitteln möchte. Und das ist ihm auch sehr gut gelungen. Der Leser erfährt alles darüber, wie Gefühle und Empfindungen entstehen, und wie sie sich auf Denkprozesse auswirken. Und das alles nicht im Stil eines Lehrbuches, sondern eher mit spürbarer Begeisterung, in sehr lockerer Art und Weise, beinahe erzählerisch, aber doch immer auf dem augenblicklichen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen sehr interessant sowohl für philosophisch als auch...
In "Descartes' Irrtum" vermittelt A. Damasio auch für Nicht-Neurologen verständlich, warum Leib und Seele ein und dasselbe sind und begründet dies anschaulich. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Niklas H. veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Falsch verstandener "Irrtum"
Ich bin sehr enttäuscht von einem Neurowissenschftler, dessen Berufsbezeichnung allein doch eigentlich schon von einem gewissen Intellekt zeugen sollte. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von xxannxx veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Körper, Gefühle und Denken als unauflösbare Einheit
In dieser Monographie analysiert Damasio die neurophysiologischen Grundlagen unseres Fühlens und Denkens. Sein Ansatz ist strikt naturalistisch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. April 2011 von Knöppler, Andreas
5.0 von 5 Sternen Ein Muss für jeden, der sich mit Vernunft und Emotionen befasst
Damásio gelingt es vortrefflich, die Bedeutung von Emotionen für unsere Vernunft herauszuarbeiten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. April 2010 von Constantin Sander
5.0 von 5 Sternen Ein MUSS LESEN für Top Manager
Gerade Top Manager betrachten ihre Unternehmen als rationale Gebilde, und Emotionen als unerwünschte Nebenerscheinung.

"Emotionen im Geschäft? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Januar 2010 von Dietrich Legat
3.0 von 5 Sternen Interessant, aber kein wirklicher Klassiker
Mit der Lektüre von Antonio Damasios „Descartes' Irrtum" hatte ich große Erwartungen verbunden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Mai 2003 von Bert Pampel
5.0 von 5 Sternen Klug, neu,nie belehrend-und ein Lesevergnuegen
Dass Entscheidungen eine rationale und eine emotionale Komponente haben, war seit EMOTIONAL INTELLIGENCE klar. Lesen Sie weiter...
Am 28. Mai 2000 veröffentlicht
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