Auch wenns blasphemisch klingt, über ein Buch zu schreiben, in dem man selbst vertreten ist *zwinker*, ich bin ja nicht die einzige.
Dieses Buch ist wie Wein, der noch lagern muß - je mehr man davon liest, desto besser wird es. Es ist schade, daß gerade am Anfang Geschichten stehen, die den Leser eher einschlafen als weiterlesen lassen. Mein Tip dazu: von hinten anfangen, da stehen eindeutig die besseren Stories.
Von den wirklich guten Geschichten kann man dann auch wirklich kaum die Finger lassen, und dadurch wird das Buch gerettet. Sie lassen einen einfach die weniger guten vergessen und in einem Hauch von Grauen und angenehmen Schauder zurück, der die Gänsehaut auf den Armen wachsen läßt. Dabei muß auch nicht alles ausgesprochen werden, man ahnt, was der Autor/die Autorin wirklich sagen wollte.
Alles in allem eine Anthologie, die sicher zu den besseren gehört, wenn sie auch teilweise leider ins Mittelmaß abrutscht.