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Des Teufels Lohn
 
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Des Teufels Lohn

Jeff Chandler , Orson Welles , Jack Arnold    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Jeff Chandler, Orson Welles, Colleen Miller
  • Regisseur(e): Jack Arnold
  • Komponist: Joseph Gershenson
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Koch Media GmbH - DVD
  • Erscheinungstermin: 25. Juni 2010
  • Produktionsjahr: 1957
  • Spieldauer: 77 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B003E8EM2M
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 46.937 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Ben Sadler, der neu ernannte Sheriff von Spurline, erhält Besuch von einem mexikanischen Arbeiter, der ihm von der Ermordung eines seiner Landsmänner durch die Handlanger des Großgrundbesitzers Virgil Renchler berichtet. Sadler sucht Renchler auf und erhält den Rat, die Sache auf sich beruhen zu lassen. Ähnlicher Ansicht sind auch die Honoratioren der Stadt, die auf Renchler angewiesen sind. Als Sadler keine Ruhe gibt, wird zunächst sein mexikanischer Informant ermordet, bevor er selbst mit seiner Frau ins Visier der Schergen Renchlers gerät.

Produktbeschreibungen

In "Des Teufels Lohn" mimt Orson Welles den diabolischen Landbaron Virgil Renchler, den weder Recht noch Gesetz an der Ausführung seiner

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tristram Shandy TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
(Vorsicht, Spoiler!)

Zu diesem Schluß kommt der frisch gewählte Sheriff Ben Sadler (Jeff Chandler), der in dem kleinen verschlafenen Nestchen Spurline in den 50er Jahren das Gesetz hütet, dabei eines Tages mit dem mächtigen Rancher Virgil Renchler (Orson Welles) zusammenstößt und schnell erkennen muß, daß er nicht auf die Unterstützung durch seine Mitbürger rechnen kann.

Nachdem ihm ein mexikanischer Hilfsarbeiter namens Jesus Cisneros den Mord an einem seiner Freunde durch zwei Cowboys, die für Renchler arbeiten, angezeigt hat, sieht Sadler es als seine Pflicht an, dem Verdacht nachzugehen. Ein erstes Gespräch mit Renchler, der sich hinter Stacheldraht und von einem furchteinflößenden Hund bewacht auf seiner Ranch aufhält, zeigt Sadler deutlich, daß dem Patriarchen bewußt ist, wie sehr die kleine Stadt wirtschaftlich von seiner Gunst abhängt, und daß er deshalb glaubt, auch über Recht und Gesetz nach Gutdünken entscheiden zu können. Sadler läßt sich jedoch nicht von Renchler einschüchtern und hört auch nicht auf die Einwände seines Deputys Ab Begley (Ben Alexander) und des Bürgermeisters. Auch anonyme Drohungen und die um das Wohl der Stadt und ihre soziale Stellung kreisenden Bedenken seiner Ehefrau Helen (Barbara Lawrence) können ihn nicht von dem abhalten, was er als seine Pflicht ansieht - dem Gesetz ohne Ansehen der Person in seinem Zuständigkeitsbereich Geltung zu verschaffen. Und so kommt es, daß er nicht nur einen machtbesessenen Rancher und dessen gewaltbereite Handlanger, sondern auch noch (fast) eine ganze Stadt gegen sich aufbringt.

Dem König des B-Movie, Jack Arnold, ist mit "Man in the Shadow" (1957) ein kleines Meisterwerk gelungen, für das er einen routinierten Schauspieler wie Chandler und einen hochkarätigen Mann wie Welles, der sich größtmöglichen Einfluß bei der Gestaltung seiner Rolle ausbedang, zur Verfügung hatte. Alles in allem atmet "Man in the Shadow" den typischen Jack-Arnold-Charme, der schwerer zu definieren als zu fühlen ist, und kommt mit einer deutlichen Botschaft daher, die allerdings an keiner Stelle die Handlung des Filmes erdrückt.

Bereits am Anfang macht uns Arnold deutlich, daß Cisneros die Wahrheit spricht und auch keinem Irrtum unterliegt, denn wir sehen den brutalen Mord an dem mexikanischen Hilfsarbeiter - wie der entsetzte Zeuge durch das Fenster der Scheune. Sehr kunstvoll nutzt der Regisseur hier eine hin- und herschwingende Lampe, die die Mordszene abwechselnd in grelles Licht und tiefe Schwärze taucht und die symbolisch andeutet, daß es im folgenden darum gehen wird, ob das Licht der Wahrheit beiseitegeschoben wird oder nicht. Der Zuschauer weiß mithin, daß die Anzeige, die Sadler erhält, auf Tatsachen beruht, und er weiß zweifelsfrei, wo Recht und Unrecht liegen, so daß er sich vollkommen mit dem rechtschaffenen und pflichtbewußten Sheriff identifiziert und keinen Augenblick lang der Versuchung erliegt, die Bedenken der zaghaften Bürger von Spurline ernstzunehmen.

Die Rolle des sinistren Widersachers, des "Mannes im Schatten", ist Orson Welles dabei perfekt auf den Leib geschrieben, obwohl er für einen mächtigen Mann wie Renchler doch noch ein wenig jugendlich wirkt. Im Vorspann erscheint Renchler mit finster ent- und verschlossenem Gesicht neben einem mannshohen Zaun stehend, und uns wird klar, daß bei dem Besitzer der "The Golden Empire" genannten Ranch maßlose Habgier und Mangel an Gemeinsinn am Werk sind. Bringt Renchler seine Habgier dazu, sich zum Herren über Leben und Tod aufzuschwingen, so veranlaßt die gleiche Habgier - in Form von Angst, den eigenen Lebensunterhalt zu verlieren und die Stadt dem finanziellen Ruin preiszugeben - die Bürger Spurlines dazu, Renchlers Herrschaftsanspruch duckmäuserisch anzuerkennen. Im Falle Cisneros und des toten Arbeiters wird ihnen ihr Wegsehen noch dadurch erleichtert, daß es sich um Mexikaner handelt, auf die herabzusehen sie sich ohnehin erlauben. Dies wird in der Szene im Büro des Sheriffs deutlich, in der Begley mit seinem Chef unbefangen plaudert, als säße da nicht ein wartender Cisneros auf der Bank, bis er Sadler schließlich auf den alten Mann hinweist und sagt, den hätte er beinahe vergessen. Wie wenig Mumm ein Mann wie Begley auch immer haben mag, immer findet er jemanden, den er verachten zu dürfen glaubt.

Erst als zwei Cowboys Renchlers den Sheriff mit einem Auto durch die Stadt schleifen und dabei Fensterscheiben und Laternen zerschießen, regt sich in den Bürgern der Unwille. Sadler quittiert dies mit einer verächtlichen Philippika, in der er sie auf die Unverhältnismäßigkeit ihres Handelns hinweist, regen sie sich doch über zerbrochenes Glas auf, während der Tod eines Mexikaners sie völlig kalt gelassen hat.

An einigen Stellen kann sich Arnold nicht enthalten, wenig subtile politische Vergleiche zu ziehen - wenn er den italienischstämmigen Friseur Santoro (Mario Siletti), der von Anfang an fest an Sadlers Seite steht, auf die 20er Jahre in Italien und die Bedrohung durch Mussolini hinweisen läßt. Dies ist eher untypisch für Arnold, der nach eigenem Bekunden es eher vermeiden wollte, in seinen Filmen politische Aussagen zu machen - aber ich denke, mit diesem offenen politischen Verweis wollte der Regisseur die eigentliche Speerspitze seiner Kritik - die Notwendigkeit, gegenüber öffentlichem Druck wie der paranoiden Hexenjagd gegen vermeintliche Kommunisten Vernunft und Maß zu bewahren und Recht und Gesetz nicht verbiegen zu lassen - nicht allzu offensichtlich hervortreten lassen.

Am Ende zeigt sich Sadler gegenüber den Bürgern, die ihm im letzten Moment zur Hilfe eilen, zwar versöhnlich, und es scheint, als gehe nach der Entthronung Renchlers wieder alles seinen gewohnten Gang. Doch endet der Film damit, daß die Männer der Stadt Renchler und seine Gehilfen in ihre Wagen verfrachten und davonfahren, während die Tochter Renchlers (Colleen Miller), die sich ebenfalls gegen die Herrschsucht ihres Vaters zur Wehr gesetzt hat und damit das weibliche Pendant zu Sadler ist, allein in der Auffahrt zurückbleibt, eine einsame, isolierte weißgekleidete Figur vor einem großen schwarzen Haus, und die Kamera zusehends von ihr wegzoomt. Sie scheint die eigentliche Verliererin zu sein und gleichzeitig darauf hinzudeuten, wie es um die Position Sadlers in der Gemeinschaft der gezähmten Hunde bestellt ist.

Die DVD bietet eine vorzüglich restaurierte Version des Filmes in den Sprachen Deutsch und Englisch sowie die anscheinend letzte Episode aus der Reihe "Jack Arnold erzählt", in der sich Arnold über die Mechanismen Hollywoods äußert und die davon erzählt, wie die letzten Projekte Arnolds sich gerade durch diese Mechanismen zerschlugen. Ein wenig traurig kann einem hier schon zumute werden, aber irgendwie paßt das auch zu dem Ende von "Man in the Shadow".
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
David gegen Goliath... 11. April 2011
Von Ray TOP 500 REZENSENT
Von Amazon bestätigter Kauf
Virgil Renchlers (Orson Welles) Ranch heißt "Golden Empire" und ist größer als 6 Staaten von Europa. Somit hat der reiche Großgrundbesitzer Macht und Gesetz des Örtchens Spurline in Texas.
Irgendwann in der Mitte der 50er Jahre ist dort Ben Sadler (Jeff Chandler) der beliebte Ortssheriff. Gemeinsam mit seinem Deputy Ab Begley (Ben Alexander) sorgt er hier für die Einhaltung des Rechts.
Extrem gefordert sind die Gesetzeshüter nicht, denn im Ort passiert nicht viel und alles wirkt idyllisch.
Gelegentlich wird ein Alkoholiker in der Zelle seinen Rausch ausschlafen und Ben ist glücklich verheiratet mit Helen (Barbara Lawrence).
Mit Ortsvorsteher Herb Parker (Paul Fix) ist er befreundet, auch mit allen anderen Leuten des verschlafenen Städtchens besteht ein gutes Verhältnis.
Vom italienischer Friseur Tony Santoro (Mario Siletti) lässt er sich die Haare schneiden.
Ein Tag wie jeder andere: Doch an diesem heißen Hochsommertag meldet der alte mexikanische Tagelöhner Jesus Cisneros (Martin Garralaga) einen möglichen Mord. Sein junger Freund Juan Martin (Joe Schneider) sei von Renchlers Vorarbeiter Ed Yates (John Larch)im Geräteschuppen der Ranch brutal zusammengeschlagen worden, er selber habe dies vom Fenster draussen beobachtet.
Danach sei Juan verschwunden. Der aufrechte Ben Sadler erkennt seine Pflicht der Sache auf den Grund zu gehen, obwohl man ihm in Ort unverholen rät, den Tod eines illegalen Einwanderers doch einfach zu ignorieren. Schliesslich ist die gesamte Stadt von Renchler finanziell abhängig. Da Ben nicht locker lässt, löst er schnell eine wahre Hysterie unter der Kleinstadtbevölkerung aus.
Beim ersten Treffen auf der Ranch macht der reiche Tycoon dem kleinen Gesetzeshüter gleich klar, wie das Machtverhältnis verteilt ist.
Renchlers Tochter Skippy (Colleen Miller) beobachtet die zunehmende Nervosität des Vaters...
"Des Teufels Lohn" entstand 1957 unter der Regie von Jack Arnold, dessen Western "Auf der Kugel stand kein Name" ich vor kurzem gesehen habe und auch sehr begeistert war. Daher hat mich auch dieser eher unbekannte Neo-Western neugierig gemacht.
Mit einer Filmlänge von 77 Minuten ist der Film perfekt in allen Punkten. Die Story ist gradlinig und durch die Figuren doch so facettenreich.
Es ist die Geschichte von David gegen Goliath, eine im Westerngenre immer wieder gern erzählte Geschichte. Sei es in Michael Winners "Lawman" oder in den John Sturges Filmen "Stadt in Angst" oder "Der letzte Zug in Gun Hill"....scheinbar wird Gesetz und Ordnung von der Macht des Geldes gekauft.
Orson Welles spielt natürlich immer mal wieder den despotischen Patriarchen und Jeff Chandler ist ein Verwandter von Sheriff Will Kane aus "High Noon". Auch er steht irgendwann allein da im Kampf gegen Gerechtigkeit und Gleichheit vor dem Gesetz, denn die Bürger fürchten um ihre zufriendenstellenden, bestehenden Verhältnisse und um das kleine bisschen Wohlstand, dass sie haben.
Wenn der Patriarch zu verstehen gibt "Hier bin ich das Gesetz", dann fragt man sich, welche Entscheidung der Sheriff wählt: Die Ruhe oder den längst schon überfälligen Sturm.
Eine großartige Entdeckung eines alten zeitgenössischen Westerns, der den Charme eines B-Pictures atmet und als echter Klassiker gefeiert werden darf...
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Amazon bestätigter Kauf
Die DVD ist heute pünktlich angekommen,wie immer bei Amazon.Ich habe mir das sehr Spannende Western-Drama gleich angesehen und war begeistert, der Film hat einen spannenden Aufbau bis zum Dramatischen Finale. Jeff Chandler als aufrechter Sheriff der gegen den Hervorragenden Orson Welles als Bösewicht kämpft, großartige Schauspielerische Leistungen in einem dichten und spannenden Neo-Western. Für Fans ist der Film ein Klare Empfehlung. Anschauen und einen Klasse Film geniessen. Top 1 A....
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