Vielleicht ist es nach "Illuminati","Assassini" und "Sakrileg" einfach eine gewisse Übersättigung an Geschichten um die Kirche etc.,aber wirklich um den Schlaf gebracht hat mich der Plot gerade nicht.Er ist aber auch nicht so mies,wie es in einer Rezension zu "Übermorgen" zu lesen ist.
Zu schnell wird aufgedeckt,wer da "Des Teufels Kardinal" ist,wie Alles zusammenhängt etc.
Man wird zwar von Vorneherein ahnen,dass Pater Daniel Addison unschuldig ist,doch wirklich Spannung kommt eigentlich erst gegen Ende des Buches mit der Befreiungsaktion auf,vorher ahnt man bereits,wer der Patient ist,Der so gut behütet wird.
Die Auflösung ist auch nicht gerade rundum gelungen und auch der Schluß vermag nicht mehr groß zu überraschen.
Immerhin,das Buch ist relativ gut zu lesen und Folsom wollte wahrscheinlich nicht den Eindruck erwecken,nur die Idee von "Assassini" anders aufbereitet zu haben.
Ein großer Wurf oder spannender Thriller ist ihm allerdings weniger gelungen.
Schade.