Ich habe mir diesen Mange wie alle anderen bisher in Deutschland von dieser Mangaka erschienenen Manga gekauft und ihn ebenso geliebt.
In "Des Teufels Geheimnis" geht es um einen Pfarrer, Vater Mauro, der in seinem Garten einen (scheinbar) schwer verletzen jungen Mann findet. Dieser Junge man scheint ein Dämon zu sein, denn er hat Hörner (wenn auch kleine) und einen Schwanz. Aber er bestreitet, ein Dämon zu sein oder gar Böses im Sinne zu haben und aus Nächstenliebe nimmzt Vater Mauro ihn bei sich auf. Raoul erholt sich auch schnell und möchte bei dem Vater bleiben, er bestreitet eisern, ein Dämon zu sein. Vater Mauro erlaubt ihm, zu bleiben, obwohl der junge Mann ihn einige Male versucht zu verführen und von seiner Keuchheit abzubringen. Als dann der Bruder von Raoul auftaucht, um diesen wieder zurück in die Unterwelt zu seinem Vater zu bringen, droht die beginnende Beziehung der beiden zu enden, denn auf einmal verdächtigt Vater Mauro Raoul, ihn mithilfe seiner dämonischen Kräfte verfüht zu haben und schickt ihn fort...
In "Des Teufels Geheimnis" befindet sich neben dieser Hauptgeschichte noch eine klein Shortstory, "Bevor der Winter kommt" und eine kleine Spezial Geschichte zu Raouls Bruder.
Insgesamt gefiel mit "Des Teufels Geheimnis" sehr gut. Vor allem weil es trotz all der schönen Sexszenen (nicht zu viele) auch eine Story hat und es nicht selbstverständlich war, das Raoul seinen Vater Mauro bekommen hat. Die beiden sind ein süßes Paar und Raoul ist absolut niedlich, wenn er auf Sex beruht, weil es ihm als Incubus sonst so schlecht gehen würde...
Was ein wenig sehr störend war, was das Raoul seinen Geliebten stehts mit "Vater" Mauro angesprochen hat. Mag ja sein, dass dies dessen Position war, aber die beiden sind immerhin ein Liebespaar und besonders bei den Szenen in denen es um Sex ging fand ich das schon ein wenig unpassend, da hätte es der Vorname allein wirklich weitaus besser getroffen.
Auch fand ich, dass dies mal eine etwas ungewöhnliche Geschichte von Hinako Takanaga war, denn seit einiger Zeit sind ja nur noch Einzelbände von ihr hier in Deutschland erschienen und diese glichen sich teilweise schon sehr stark, was auf Dauer drohte langweilig zu werden.
Der Zeichenstil ist wie in all ihren Werken gut, schöne Männer in heißen Posen mit viel Schweiß, Erröten und schwerem Atem. Nicht übermässig gut, aber ganz wie "Ohne viele Worte", "Gezielte Verführung" und die meisten anderen ihrer Werke.