Produktinformation
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Sind Lasterbalk der Lästerlichen, Falk Irmenfried von Hasen-Mümmelstein und Konsorten wären etwa erwachsen geworden? In musikalischer Hinsicht kann man dies behaupten, denn ihr Mittelaltersound ist reifer und griffiger als je zuvor und kann sich mit Szenegrößen wie In Extremo und Subway To Sally messen. Songs wie "Rette mich", "Vergiss mein nicht" und "Mondlicht" sind mittelalterliche Knaller und machen das Stillsitzen denkbar schwer. Bei all der überschwänglichen Tanzeslust kommen aber auch nachdenklich Momente nicht zu kurz, so besticht "Tote Augen" durch eine wundervolle, von Flöten umrahmte, Melodie und einen tiefsinnigen Text , somit wird eine wohlverdiente Verschnaufpause geschaffen. Besonders positiv fällt die Weiterentwicklung von Sänger Alea auf, er geht aus sich heraus und verleiht durch seinen energischen Gesang den Stücken viel mehr Leben und Emotion als auf den vorhergehenden Alben. Des Königs Henker ist die perfekte Beschallung für laue Spätsommerabende, unterhaltsam und anspruchsvoll in einem und vor allen Dingen Garant für gute Laune. Mittelalter rockt! -- Lisa Hofer
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Wieder weg von dem von mir persönlich ungeliebten Synths und der Elektronik in „Erwachen" gestaltet sich das Album durchweg rockig und überaus tanzbar, es dominieren neben den obligatorischen mittelalterlichen Instrumentarien eingängige Gitarrenriffs und die Stimme Aleas, welche sich unglaublich entwickelt hat.
Kraftvoll trägt er die Texte vor, welche bis auf „Ecce Gratum" (aus der Carmina Burana) und das vertonte Herrmann-Hesse-Gedicht „Verführer" auch diesmal alle aus der Feder der Spielleute stammen.
Meiner Ansicht nach besonders hervorzuheben sind „Tritt ein", eine textlich und musikalisch äußerst gelungene Umsetzung des alten Märchens vom „Blaubart" sowie der Titelsong und das kämpferische Stück „Keines Herren Knecht", wobei allerdings auf dem gesamten Album nicht ein wirklich schwacher Song zu finden ist.
Ein Bonbon für alle Fans und Freunde der sympathischen und publikumsnahen Band ist die akustische Version von „Equinox", zu finden als Bonustrack auf der Limited Edition.
Alles in Allem kann man nur sagen, dass Saltatio Mortis mit diesem Werk deutlich zeigen, dass sie problemlos mit „Größen wie „Subway to Sally" und „In Extremo" mithalten können und einen Vergleich nicht zu scheuen brauchen.
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