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Des Bankers neue Kleider: Was bei Banken wirklich schief läuft und was sich ändern muss [Gebundene Ausgabe]

Martin Hellwig , Anat Admati
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

30. September 2013
In den letzten Jahren dominiert ein Thema die Schlagzeilen: die Finanzkrise und die maroden Banken. Und wer bezahlt, wenn mal wieder eine Bank aus dem Ruder läuft ? Die Sparer und die Steuerzahler! Trotzdem schaffen es die Bankmanager immer wieder, sich strengeren Reglements zu entziehen, und tischen dafür die aberwitzigsten Argumente auf. Anat Admati und Martin Hellwig untersuchen diese »modernen Märchen« und kommen eindeutig zu dem Schluss, dass es keineswegs notwendig ist, die Vorzüge des Systems zu opfern, um die Banken gesünder und sicherer zu machen.

Denn Finanzkonzerne sind oftmals so krisenanfällig, weil sie es sein wollen, um höhere Gewinne zu machen, und nicht, weil sie es müssen. Aus dem Schaden scheint niemand klug geworden zu sein. Damit die zu schwache Regulierung von Banken nicht zur nächsten Krise führt, setzen sich Admati und Hellwig für ambitionierte Reformen ein und schlagen eine Reihe von einfach umzusetzenden Schritten vor.

Doch damit sich im Bankensektor etwas bewegt, ist eine kritische Gesellschaft erforderlich. Admati und Hellwig entzaubern das märchenhaft unverständliche Banker-Vokabular und entmystifizieren die Herren des Geldes.

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Des Bankers neue Kleider: Was bei Banken wirklich schief läuft und was sich ändern muss + Warum jeder jedem etwas schuldet und keiner jemals etwas zurückzahlt: Die bizarre Geschichte der Finanzen
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 528 Seiten
  • Verlag: FinanzBuch Verlag (30. September 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3898798259
  • ISBN-13: 978-3898798259
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 15,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 91.524 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Martin Hellwig ist Direktor am Max-Planck Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern. Vorher war er an den Universitäten Stanford, Princeton, Bonn, Basel, Harvard und Mannheim tätig. Er war von 2000 bis 2004 Vorsitzender der Monopolkommission und ab 2011 Vorsitzender bzw. stellvertretender Vorsitzender (seit 2012) des beratenden wissenschaflichen Ausschusses beim Europäischen Ausschuss für Systemrisiken in Frankfurt.

Anat Admati ist Professorin für Finanzwirtschaft (Kapitalmärkte, Unternehmensfinanzierung) an der Stanford University. Sie ist zudem Mitglied des Systemic Resolution Committee der Einlagensicherungsbehörde der USA.


Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Exzellent, aber mit einem gravierenden Mangel 30. Dezember 2013
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Ich könnte das didaktisch exzellente, in verständlicher Sprache für einen breiteres Publikum geschriebene, aus dem Englischen gut übersetzte und wirklich sehr wichtige Buch uneingeschränkt zum Kauf und zur Lektüre empfehlen, hätte es nicht auch einen gravierenden Mangel. Beim Original dachten die Autoren verständlicherweise vor allem an ein US-amerikanisches Publikum und bedienten sich daher bei der Wahl ihrer Beispiele, Fälle und Hinweise fast ausschließlich US-amerikanischer Erfahrung. Das gilt bereits in erheblichem Maß für die 350 Seiten Haupttext. Diesen ist aber zu Recht ein umfangreicher Anmerkungsapparat von 130 klein gedruckten Seiten angefügt, der aber für jemanden, dem die US-amerikanische Wirtschafts- und Finanzwelt und darauf bezogene Regelungen fremd sind, ganz unergiebig ist. Die Autoren wollen, dass sich mehr Menschen eine eigene Meinung bilden und an der Diskussion beteiligen. Nun, dann hätten sie das Buch nicht einfach ins Deutsche übersetzen dürfen, sondern das amerikanische Material durch deutsches und europäisches ersetzen müssen. Da Martin Hellwig eine Professur in Deutschland inne hat, wäre dies lediglich mit ein wenig zumutbarer Arbeit verbunden gewesen, bei der er zugleich auch die zahllosen in den Druck gelangten Fehler hätte korrigieren können.
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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dr. R. Manthey #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Wenn man dieses umfangreiche Werk liest, dann stellt man bald fest, dass es einen unglücklichen Titel und nur ein Thema besitzt. In diesem Buch geht es ausschließlich um die Eigenkapitalquote der Finanzunternehmen. Mit deren drastischer Erhöhung, so glauben die beiden Autoren, würde sich auch das Marktverhalten der Banken ändern müssen. Und das begründen sie sehr ausführlich und sehr einleuchtend.

Basel III verlangt von den Banken bis 2019 eine Quote von sieben Prozent an Eigenkapital, wobei dabei auch noch getrickst werden kann, wie die Autoren gegen Ende ihres Textes darlegen. Über diese sieben Prozent ist bereits ein lautes Gestöhne und Gejammer bei den Banken im Gange. Die Autoren fordern jedoch 20 bis 30 Prozent, die (im Gegensatz zu Basel III) allein aus Gewinnen oder neuen Aktien erzielt werden dürfen. Erreichen Banken eine solche Quote nicht, so sollte man sie nach Ansicht der Autoren abwickeln.

Gegen eine Erhöhung der Eigenkapitalquote werden einige Argumente ins Spiel gebracht, die offenkundig fehlerhaft sind. Die Autoren bezeichnen sie als "Des Bankers neue Kleider". In ihrem Buch setzen sie sich mit ihnen auseinander. Sie geben sich dabei große Mühe, dieses am Ende doch recht trockene Thema auch für Menschen interessant zu gestalten, die sich nicht jeden Tag damit befassen, aber dennoch genug Interesse dafür aufbringen.

Dazu benutzen sie immer ein einfaches Beispiel: Jemand kauft größtenteils auf Kredit ein Haus und verkauft es nach einem Jahr wieder. In Abhängigkeit vom eingesetzten Eigenkapital ergeben sich bei verschiedenen Szenarien sehr verschiedene Verhaltensweisen des Kreditnehmers, in die sich jeder leicht hineinversetzen kann.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut 23. Dezember 2013
Von A.G.
Format:Gebundene Ausgabe
Ein gutes und wichtiges Buch mit einem, wie ich finde, sehr passenden Titel. Das Buch zeigt auf das die Banken eigentlich Nackt sind.
Es werden etliche von der Finanzwelt erzählte Mythen bis ins Detail widerlegt und ein Lösungsvorschlag (Erhöhung der Eigenkapitalquote) aufgezeigt.
Ein Stern Abzug, da das Buch schwer zu lesen ist und ein Laie seine Schwierigkeiten damit haben dürfte. Schade um das wichtige Werk. Ich persönlich denke nicht, daß es ausreichend ist nur die EK Quote zu erhöhen und dann sind die Krisen vorbei und die Bankenwelt wieder gut. Das ist zu oberflächlich gedacht.

Ergänzend möchte ich hier allen Interessierten das brillante Buch "Der größte Raubzug der Geschichte" ans Herz legen. Völlig zurecht ist das Buch seit Sommer 2012 auf der Spiegel Bestsellerliste und erklärt in einer für jeden verständlichen Sprache die Krise und was ein jeder tun kann. Für mich das Buch schlechthin.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der besten Wirtschaftsbücher 2013 21. Dezember 2013
Format:Gebundene Ausgabe
Ein Buch, das auf der Shortlist des Deutschen Wirtschaftsbuchpreises 2013 stand. Zurecht! Denn das Buch ist wirklich lesenswert. Es geht um die Finanzkrise, vor allem aber über die Folgen und - und deshalb ist das Buch was besonderes - um die Aufarbeitung von vermeintlichen Weisheiten, warum Banken gerettet werden müssen. Das Buch räumt vor allem mit dem auch aus der Bankenwelt gestreuten Mythos auf, dass Eigenkapital besonders teuer ist. Die Autoren gehen auch auf die Frage ein, ob Banken eine Sonderrolle in dieser Frage genießen müssen. Sie zeigen mit einfachen Beispieln einer Bankbilanz, dass die Verzinsung von Eigenkapital in einer logischen Verbindung mit dem Risiko eines Engagements steht. Wird die Verschuldung reduziert, ist eine niedrige Verzinsung von Eigenkapital möglich - dies als Kurzzusammenfassung. Deshalb fordern die Autoren auch eine bessere Eigenkapitalausstattung. Besonders anschaulich sind die Beispiele der Autoren, weil sie dies anhand eines normalen Hypothekenkreditvertrages zeigen. Weitere wichtige Aspekte des Buches: das Aufzeigen der Vernetzung von Banken, Ansteckungsmechanismen, die Risiken der erfolgsorientierten Vergütungsstrukturen (auch mit Beispielen), Carry-Trades (besonders S. 167), usw. Auch wenn man nicht alle Ansichten der Autoren teilt, ich persönlich halte z. B. die Größe und Vernetzung von Banken für die eigentlichen Probleme, bleibt festzuhalten: ein außergewöhnlich gutes Buch. Nicht einfach zu lesen. Aber informativ. Sicherlich eines der besten Wirtschaftsbücher des Jahres. Übrigens Martin Hellwig habe ich auf einer Veranstaltung hören dürfen. Der Mann ist wirklich auch im Vortrag überzeugend und Klasse. Wenn Sie die Chance haben ihn auf einer Veranstaltung zu hören - gehen Sie hin.
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Die neuesten Kundenrezensionen
1.0 von 5 Sternen Kreditvergabe wird falsch erklärt
Wenn man das Geldsystem verstehen will, hilft dieses Buch nicht viel weiter. Hier wird suggeriert, dass Banken die Einlagen der Sparer als Kredit an Unternehmen oder Privatpersonen... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Julian König veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen es lohnt sich
einfach und klar geschrieben, für Laien verständlich trotzdem nicht langweilig.Eine erfreuliche Position zur Problemlage. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Petra Körner veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr verständlich und nachvollziehbar geschrieben
Kann das Buch nur jedem ans Herz legen. Vor allem Bankern wie mir wird's helfen das Dilemma besser zu verstehen. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von zonenkind69 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Aufschlussreich
Herr Prof Hellwig erläutert die Zusammenhänge sehr gut, und gibt neue Denkanstöße.
Allerdings finde ich das Buch auch nicht einfach zu lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von BücherStudent veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Gegen Volksverdummung!
Ein aufschlussreiches und wichtiges Buch wider die allgemeine Volksverdummung, das jeder mündige, intelligente und aufgeklärte Bürger gelesen haben sollte! Punktum.
Vor 5 Monaten von Roman Bösch veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Eines der wichtigsten Finanzbücher 2013
Wir brauchen diesen ebenso mutigen wie fachkompetenten Widerspruch der Autoren. Das Buch von Admati und Hellwig ist ein Manifest des gesunden Menschenverstandes zur... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von GOK veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen fachlich gut
Aber leider viel zu dick. Aufgrund der vielen Fußnoten stellt sich kein richtiger Lesefluß ein. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Carsten Hoffmann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Endlich schwierige Zusammenhänge verstehen und einschätzen...
Seit der Pleite von Lehman Brothers im Jahr 2008 reißt die Debatte um die Banken und deren Mitschuld an der bis heute nachwirkenden Finanzkrise nicht ab. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Winfried Stanzick veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Mit der Macht der Empirie die dreisten Lügen dargelegt
Hätte nicht gedacht, dass unsere großen VWL'er noch so "praktisch" arbeiten und sich mit Problemen der Welt "da draußen" beschäftigen, statt im kleinen... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Don_Quijote veröffentlicht
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