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Der zweite Tod der Oper
 
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Der zweite Tod der Oper [Gebundene Ausgabe]

Slavoj Zizek
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 190 Seiten
  • Verlag: Kulturverlag Kadmos Berlin; Auflage: 1 (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3931659453
  • ISBN-13: 978-3931659455
  • Größe und/oder Gewicht: 19,6 x 13,1 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.200.817 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Slavoj ?i?ek
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Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Die Tageszeitung, 06.03.2003
Man darf Slavoj Zizek nicht so ernst nehmen, meint Sebastian Handke unter Anspielung auf einen "Totalverriss" des Analytikers durch Jörg Lau im "Merkur", dann kann man das "Vergnügen an einprägsamen Bildern und überraschenden Kurzschlüssen" genießen, ohne sich über den theoretischen Wust, den Zizek so gern produziert, zu echauffieren. Diesmal wird also Richard Wagners Frauenbild durch die Wortmaschine von Zizeks Lacanismus gedreht - und Handke hat das versprochene Vergnügen zumindest zum Teil empfinden können. Besonders gefallen hat ihm Zizeks Lektüre des "Tristan" als einer Anthologie männlicher Vermeidungsstrategien: "Dreimal führt die Oper vor, wie man das reale Begehren der Frau möglichst fern von sich hält." Weniger wohl war Handke allerdings bei Zizeks "unvorsichtigen" Ausflügen in die Volkspsychologie - ausgerechnet die Besessenheit vom "Ewig-Weiblichen" scheint der Psychoanalytiker da zum Wesenszug der Deutschen zu erklären.

© Perlentaucher Medien GmbH

Kurzbeschreibung

Zizeks brillant und leidenschaftlich geschriebenes Buch stellt einen mitreißenden Durchgang durch die europäische Operngeschichte dar, deren Dreh- und Angelpunkt das Wagnersche Schaffen bildet. Durch ein hohes Maß an Assoziationen entführt Zizek den Leser in immer neue und unerwartete Gefilde: Er streift "Matrix" und die Marx Brothers, und ganz nebenbei gelingt es ihm noch höchst überzeugend, die Parallelen zwischen Wagners Musik und Hitchcocks Filmen aufzuzeigen. In erster Linie ist das Buch aber eine furiose Liebeserklärung an die Oper, in der Zizeks Leidenschaft für sein Lieblingsthema in jeder Zeile mitklingt.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Psychoanalyse der Oper 13. Juli 2003
Von Thorsten Wiedau HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Die Oper ist tot, lang lebe die Oper!
Wir befinden uns nicht auf königlichen Spuren, dennoch ist etwas Besonderes an der Oper, da wie es scheint, sie eine totgeborene war. War die Oper tatsächlich bereits überholt als man sie aus der Taufe hob? Kann ich tatsächlich (nach Hegel) sagen: „die Oper ist als Begriff selbst bereits veraltet"?
Der Autor Prof. Slovoj Zizek hat als Philosoph und Psychoanalytiker eine besondere Haltung zum Thema Oper, er liebt und verehrt Sie und doch seziert er sie nach allen Regeln der Kunst eines Psychologen und seine Analysen dringen tief in das Fleisch und die Knochenstruktur der Oper an sich und besonders herausragender Werke wie der Richard Wagners ein.
Dem philosophisch oder psychologisch vorgebildeten Opernbesucher sei dieses Buch allerdings empfohlen, den es vermag Einblicke in die Welt der Oper (insbesondere der Wagnerschen Oper) zu geben, die bei einem erneuten Besuch eines Stücks durchaus neue Aspekte dem Thema zu geben vermag.
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