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Der zweite Engel
 
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Der zweite Engel [Gebundene Ausgabe]

Philip Kerr , Cornelia Holfelder-von der Tann
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Wunderlich; Auflage: 1 (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3805206496
  • ISBN-13: 978-3805206495
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,8 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 214.736 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Philip Kerr
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

2069, die Welt wird heimgesucht von einem Virus. Einzige Rettung: ein komplette Bluttransfusion. Aber gesundes Blut ist knapp und teuer, nur wer 1,5 Millionen Dollar pro Liter locker machen kann, hat eine Chance zu überleben. Was so wertvoll ist, muss gut geschützt werden. Die Blutbanken verfügen über komplizierte Sicherheitssysteme, einzig getoppt durch das raffinierteste Sicherheitssystem der wichtigsten Blutbank auf dem Mond -- entwickelt von einem Mann, der zum größten Risiko wird, als seine Tochter an einer Entwicklungsstörung erkrankt, die nur durch wiederholte Transfusionen in den Griff zu bekommen ist.

Philip Kerr-Fans aufgepasst: Nach weniger gelungenen Versuchen wie Der Plan liefert Kerr mit Der zweite Engel spannende Unterhaltung für schlaflose Nächte. Ein Mix aus Quantenphysik, Computertechnologie, Medizin und Philosophie fordert den Leser dieses SF-Thrillers heraus. Wer einfach nur Spannung und Nervenkitzel sucht, liest den Roman und bekommt, was er will -- der "fortgeschrittene" SF-Leser jedoch wird es sich kaum nehmen lassen, ganz in die Vision des Autors einzutauchen und die teils recht langen Fußnoten zu verschlingen. Hier zeigt sich, dass Philip Kerr eine ausserordentliche Vorstellungskraft besitzt -- schlüssig und glaubwürdig beschreibt er die Entwicklung der Menschheit und sämtlicher Technologien bis in das Jahr 2069. Kerr ist ein Verschwender seiner Fantasie, hoffentlich reicht sie noch aus für das eine oder andere Schmankerl wie Game over, Das Wittgenstein-Programm oder eben dieser Zweite Engel. --Anna Rupaski

Kurzbeschreibung

Wir befinden uns in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts. Ein tödlicher Virus hat 80 Prozent der Weltbevölkerung befallen. Nur durch einen kompletten Blutaustausch ist die Krankheit heilbar. Der Preis für ein Liter gesunden Blutes liegt inzwischen bei 1,5 Millionen Dollar. Ein erstklassiges Spekulationsobjekt für skrupellose Geschäftemacher. "Eine kluge und ernsthafte Auseinandersetzung mit den Wundern und den Schrecken des Daseins, eine spannende Entdeckungsreise durch Quantenphysik, Genforschung und künstliche Intelligenz...", schrieb die "New York Times".

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Vom Anfang nach dem Ende 24. Oktober 2005
Format:Taschenbuch
Schon auf den ersten Seiten des Buches macht Kerr klar: die Apokalypse ist bereits geschehen. Anders als in den geläufigen Dystopien und Endzeit-Geschichten, gab es nicht ein auslösendes Ereignis, sondern schlichtweg eine Reihe von Katastrophen: Kriege, Umwelt- und Naturkatastrophen. Letztendlich wurde die Gesellschaft in zwei Klassen unterteilt: Der Abschaum und breite Masse der P2-Infizierten und die stinkreichen Nicht-Infinizierten.

P2 ist ein Virus, das nur durch eine komplette Bluttransfusion geheilt werden kann. In dieser Welt ist Blut gleichbedeutend mit Kapital und Macht, was dem Begriff "Blutbank" neue Dimensionen beschert.

Das aber ist lediglich das Setting von Kerrs Geschichte, von der an dieser Stelle nicht viel verraten werden soll, denn ich fand sie außerordentlich spannend.

Nahezu jede Seite des Buches bietet gut recherchiertes Wissen - zumindest wirkt es so auf mich -, das ich des öfteren nicht nachvollziehen konnte. Dennoch hatte ich damit überhaupt keine Probleme, denn jede kompliziertere Aussage in dem Buch, wird infolge verständlich erklärt, oder mit einer erläuternden Fußnote versehen. Mich riss das nicht aus dem Lesefluss, im Gegenteil, für mich entwickelte diese Sprache einen starken Sog.

Ideenlosigkeit kann man Kerr beileibe nicht vorwerfen. Das Buch ist gefüllt mit ausgezeichneten unerwarteten Ereignissen, und vielen kleinen Details - vorallem wissenschaftliche - die ungewöhnlich und spannend sind.

Gegen Schluss hin wird Kerr metaphysischer und philosophischer. Auch wenn ich da seine Ansichten nicht teilen kann, halte ich die Auflösung der Geschichte fast für einen Geniestreich. Ich kann dieses Buch besten Gewissens weiterempfehlen, vor allem für Leute die das Genre mögen.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Ich habe "Der zweite Engel" gern gelesen, wenn auch die Details nicht immer ganz einfach zu verstehen sind. Die Sperrigkeit des Buchs liegt einerseits am Übermaß an Fußnoten, die den Lesefluss doch erheblich hemmen, andererseits aber auch an der Vielzahl technischer, medizinischer und philosophischer Ausführungen. Wer sich davon aber nicht schrecken lässt, den erwartet ein spannender Sci-Fi-Thriller, der eine beklemmend realistische Zukunftsvision erschafft.

Ende des 21. Jahrhunderts ist gesundes Blut die wertvollste Ressource, denn fast die gesamte Weltbevölkerung ist von einem heimtückischen Virus befallen. Dana Dallas gehört zu einer kleinen Schicht Priviligierter. Er ist reich, gesund und genialer Chefkonstrukteur der weltgrößten Firma für Sicherheitstechnik. Er entwirft ausgeklügelte Sicherheitssysteme unter anderem für die mächtigen Blutbanken. Wegen der rätselhaften Krankheit seiner kleinen Tochter wird er selbst zum Sicherheitsrisiko. Sein Familie wird ermordet, er selbst kann untertauchen. Nun hat er nichts mehr zu verlieren und will aus Rache die größte Blutbank auf dem Mond ausrauben. Ein riskantes Unternehmen, das jedoch die Zukunft der Menschheit von Grund auf verändert.

Die Charaktere des Romans sind sehr einfach gestrickt und die Handlung selbst ist sicher nicht allzu originell - selbst wenn Philip Kerr dem Thema immer wieder überraschende Wendungen abgewinnen kann. Unglaublich spannend ist es vielmehr, sich in diese durchaus realistisch anmutende, futuristische Welt entführen zu lassen. Wer dann noch ein Faible für Quantenphysik und Relativitätstheorie hat, dem ist dieses Buch wärmstens zu empfehlen.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Nach dem ziemlich schwachen und langweiligen "Der Plan" war ich skeptisch, zumal auch "Esau" nicht das Niveau vom "Wittgensteinprogramm" bzw. "Game over" erreicht hatte. Aber: Philip Kerr kann es noch. Er variierte zwar bei genauem Hinsehen sein Thema aus "Game over", das stört den Leser allerdings kaum. Geschickt verbindet er eine klassische Rache-Story (mit zugegebermaßen recht einfach gestrickten Charakteren) mit technischem Hintergrund und erklärt nebenbei Probleme der Quantenphysik oder Medizinisches zum Blutkreislauf. Dabei beweist er eine ziemlich beachtliche Erfindungsgabe, was Entwicklungen auf technischen Gebieten bis zum Jahr 2069 angeht. Auch für Menschen, die eigentlich keine Science-Fiction-Fans sind (wie ich), zu empfehlen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Ein Kerr-Ausreisser
Als begeisterter Kerr-Leser (mein erster Titel: Berlin-Triologie) las ich den Preview Text zu "Der zweite Engel" mit Skepsis. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Juli 2009 von Vertigo
Sci-Fi mal anders
Es gibt keinen Grund dieses Buch nicht zu lesen.
Kerr inszeniert eine Welt, die tatsächlich so und nicht anders am Ende unseres Jahrhunderts sein könnte! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Februar 2009 von Sascha Bootz
1984 lässt grüßen und bekommt es besser hin.
Eine intelligente Geschichte ohne große Überraschungen. Blut ist gegen Gold nicht aufzuwiegen. Nur das Blut wertvoller in Kerr's Welt als Gold gehandelt wird. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Mai 2008 von SixWasNine
philosophielastig, trotzdem spannend
Die Geschichte ist spannend erzählt und kann nachvollzogen werden. Keine größeren logischen Ungereimtheiten stören den Lesefluß. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. September 2006 von Ralf N.
Wahrlich nicht sein bestes Buch!
Bin eigentlich ein großer Kerr-Fan, dieses Buch allerdings enttäuscht!

Die Fußnoten stören sehr wohl den Lesefluss und sind zu einem großen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Juli 2006 von C. Oldenburg
Geniales Buch!
Philip Kerr erzählt hier eine bis ins kleinste Detail ausgeknobelte Vision von einer fernen Zukunft mit einer Zwei-Klassen-Gesellschaft, in welcher Blut einen höheren... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Juni 2006 von G. Gruenberger
Klasse Buch!
Kerr versteift sich nie auf ein Genre und auch auf dem Mond schreibt er ein super Buch das flüssig zu lesen ist und eine überraschende Story bereit hält.
Veröffentlicht am 6. Dezember 2005 von Frank Waßmuth
Ein Blick in eine seltsame Zukunft
Man gewinnt einen tollen Einblick in eine Zukunft, die hoffentlich nie so geschehen wird.
Das Buch war sehr befremdent, aber sehr gut. Lesen Sie weiter...
Am 18. Juni 2005 veröffentlicht
Naja naja naja
Also ich hab dieses buch gelesen und war nicht sehr zufrieden damit!
erstens sind auf fast jeder seite fußnoten und das nervt schon ziemlich. Lesen Sie weiter...
Am 7. September 2004 veröffentlicht
Markterfolg des Präparats vorprogrammiert!
Um es vorweg zu nehmen: Bestseller-Autor Philip Kerr (Game over, Das Wittgenstein Programm) rettet die Ehre der hier anwesenden Biothriller- Autoren. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. August 2004 von Mller Nina
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