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Der zerrissene April: Roman [Taschenbuch]

Ismail Kadare , Joachim Röhm
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

7. April 2011
Zwei Familien hoch oben in den albanischen Bergen sind seit Jahren miteinander im Blut. Auf dem Friedhof sind je vierzig Opfer bestattet. Jetzt ist Gjorg Berisha an der Reihe zu morden. Nach der Tat bleiben ihm nur 30 Tage Frist, bevor auch er umgebracht wird. »Der zerrissene April« ist ein Roman von archaischer Wucht.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 240 Seiten
  • Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag; Auflage: 5 (7. April 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596157617
  • ISBN-13: 978-3596157617
  • Originaltitel: Prilli i thyer
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,6 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 41.676 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Der Kanun ist das jahrhundertealte mündlich überlieferte Gewohnheitsrecht, das das Leben der albanischen Hochlandbewohner detailreich regelt, ob Hochzeit, Begräbnis oder die Art, wie Häuser gebaut werden. Aber am wichtigsten ist der Kanun für das archaische Recht auf Blutrache, die angeblich immer noch in den Bergen von Albanien üblich ist. Wer hat das Recht wen zu töten, wo ist ein Verfolgter sicher, ab wann wird die Familie eines Ermordeten zu einer Familie des Rächers -- viele strittige Fragen müssen von umherwandernden Rechtsauslegern geklärt werden. Die Wurzeln vieler Fehden liegen oft jahrzehntelang zurück, was der Unerbittlichkeit, mit der jene ausgefochten werden, keinen Abbruch tut. Doch ein Recht steht über allem: Der Gast ist heilig. Wird er getötet, ist der Gastgeber für die Rache verantwortlich.

In dem Roman Der zerrissene April beschreibt Ismail Kadare den Kanun aus verschiedenen Blickwinkeln. Da ist zuerst Gjorg, ein 26-jähriger, unverheirateter Mann, der die Tradition des Tötens fortführen muss. So sehr er sich auch innerlich gegen die Unausweichlichkeit seines Schicksals auflehnt, erkennt er doch, dass er sich den Erwartungen seiner Familie und seines Volkes nicht entziehen kann. Denn schlimmer als der Tod ist die gesellschaftliche Ächtung. Am Ende der Geschichte werden zu den 44 Gräbern, die Zeugnis ablegen von einem alten Streit zwischen Familien, zwei weitere hinzugekommen sein.

Besian, ein Schriftsteller aus der Hauptstadt, und seine Frau Diana bereisen das Hochland. Sie werfen einen "zivilisierten", urbanen, aber auch romantisierenden Blick auf das karge Leben der Hochländer, die ihnen als "edle Wilde" erscheinen. Als Diana Gjorg begegnet, wird er für sie zum Zeichen der Vergänglichkeit ihres behüteten Lebens, während sie für ihn zum letzten Mal die Sehnsüchte des Lebens verkörpert.

Mark hingegen ist der "Verwalter des Blutes", der die Steuern für das Blutrecht einhebt und darüber akribisch Buch führt. Das Schrecklichste ist für ihn die Vorstellung eines "weißen Tages", eines Tages, an dem keiner einen Mord beginge. Würde das alte Recht bedeutungslos, wäre das das Ende aller Ordnung und damit auch das Ende der Welt.

Der zerrissene April ist ein wunderbarer, poetischer Roman über das Blut und den Tod, das Leben, die Kälte und die Einöde in einem Land, das, wiewohl in Europa gelegen, uns so fremd ist.

Dem Ammann-Verlag ist zu danken, dass mit diesem Roman nun der erste Band der Werkausgabe Ismail Kadares in neuer Übersetzung vorliegt. Kadares Werk umfasst über 20 Romane und Erzählungen, von denen Der General der toten Armee, verfilmt mit Michel Piccoli und Marcello Mastroianni, der bekannteste sein dürfte. --Christa Petri -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ismail Kadare, geboren 1936 in der südalbanischen Stadt Gjirokastra, lebte bis 1990 in Tirana; heute lebt er abwechselnd in Tirana und Paris. Für sein Werk hat er zahlreiche Preise erhalten, zuletzt den Man Booker International Prize (2005) und den Prinz-von-Asturien-Preis (2009). Seine Romane sind bis heute in mehr als dreißig Sprachen übersetzt worden.

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Kundenrezensionen

4.7 von 5 Sternen
4.7 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen skurril, archaisch, grausam und unglaublich 30. Juni 2003
Von baidong
Format:Gebundene Ausgabe
auf dem buchumschlag steht: "ein roman von archaischer wucht" ...- besser kann man es nicht sagen.
ismail kadare schreibt in einem gemisch aus sachbuch und roman über den kanun, die alte archaische rechtsordnung, die heute noch in albanien gilt.
er greift die alten regeln des kanun auf und baut drumherum die geschichte von gjorg berisha, der auf befehl seines vaters (und des ehrenkodex des kanun) zef kryeqyqe erschießen muß. er tut es, voller angst und zweifel, nur weil er dem vater gehorchen muß, gegenüber seinem nachbarn zef hat er keinen haß.
noch absurder ist der anfang der geschichte dieser blutrache, die über 70 jahre zurückliegt und inzwischen 22 tote auf jeder seite gefordert hat:
im haus des urgroßvaters war ein gast zu besuch. gastrecht ist das höchste recht von allen und der gastgeber ist voll verantwortlich für das wohlergehen seines gastes. dazu gehört auch, den gast am nächsten tag bis an die dorfgrenze zu bringen - erst dort endet das gastrecht. genau einen schritt vor dieser grenze fällt ein schuß, der gast ist getroffen und fällt mit dem körper in richtung dorf - damit war der urgroßvater von gjorg zur blutrache verpflichtet. und seiterher wird hin und her gemordet.
zef ist tot und weil der "mord den regeln entsprochen hat", wird gjorg zunächst das "kleine ehrenwort" gewährt (24 stunden) und dann das "große eherenwort" (30 tage). in dieser zeit ist er sicher - genauso sicher, wie er danach selbst ermordet werden wird, von einem mitglied der familie kryeqyqe, das auch ihn nicht haßt. er genießt diese 30 letzte tage lang absoluten schutz und zwar in der zeit vom 17. märz bis 17. april.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Mit dem Buch "Der zerrissenen April" bietet der 1936 geborene Autor Ismail Kandare ein weiteres faszinierendes Bild seiner albanischen Heimat. Dieses mal entführt er den Leser in die archaische Welt des gänzlich vom Kanun, dem alt-albanischen von lokalen Adeligen und fahrenden Gelehrten verwaltete Gewohnheitsgesetz, und den damit zusammenhängenden Blutfehden beherrschten (tyrannisierten) Hochlands, welches jedwede individuelle Auflehnung gänzlich ausschließt.
Gleichsam einem epischen Gesang aus der Antike - die mit ihren Ehrenkodexen, Stammesdenken und seiner brutalen Magie in dieser Ecke Europas überlebt zu haben scheint - ist der Einzelne ist in diesem menschenverachtenden Regelsystem notgedrungen zum Scheitern verurteilt. Dies ist klar auch an der Geschichte der Hauptfiguren ersichtlich: Gjorg, ein junger Mann wird in Zusammenhang mit einer der zahlreichen im albanischen Hochland wütenden Blutfehden unfreiwillig zum Mörder und somit gleichzeitig zum designierten zum Opfer eines zukünftigen Vergeltungsmords. Aber auch das das Hochland bereisende frisch vermählte Ehepaar, das in diese archaische Welt eintaucht muss notgedrungen an seinem menschenverachtenden Regelwerk zerbrechen.
Im Hochland, in welchem ein absurdes (aber irgendwie gerade deshalb irgendwie faszinierendes) Stammesdenken überlebt zu haben scheint, sehen sich sowohl Bewohner als auch Besucher geradezu ohnmächtig einer blutigen, kafkaesken Bürokratie dieses archaischen, sozialen Systems gegenüber.
Bedenkt man, dass heute noch im Albanien-Führer vor dem Hochland gewarnt wird, welches - nach Fall des Regimes von Enver Hoxha - weiterhin fernab von jedwedem Rechtsstaat zum Teil immer noch nach dem alten Gewohnheitsrecht lebt, kann der Leser beim Eindringen in diese dunkle Welt nicht nicht erschaudern.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Lebenden sind nur Tote auf Urlaub 22. Dezember 2004
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Im albanischen Hochland ist alles dem Kanun unterworfen, dem unvordenklichen Gesetz, das alles regelt von der Grenze bis zum Tod. Um den Tod und den Kanun geht es in diesem Kadare'schen Epos der Blutrache, dem wir uns von verschiedenen Seiten nähern. Da ist Gjorg, der junge Bluträcher, noch bis zur Mitte des April unter dem Schutz des Großen Ehrenwortes, aber nicht eine Minute länger. Sehr spät hat er Blutrache geübt, denn das Totenhemd seines Bruders hat sich schon verfärbt, ein Zeichen, dass der ungerächte Tote ungeduldig zu werden scheint. Der Schriftsteller Besian begibt sich mit seiner schönen Frau Diana auf Flitterwochen in das Hochland, hinauf zu den Verwunschenen Almen und zu den Türmen der Hochländer. Man trifft auf Ali Binaku, den berühmten Rechtsgelehrten und Ausleger des Kanun, der von den Dorfgemeinschaften zur Streitschlichtung beigezogen wird. Und auf Mark Ukacjerra, den "Verwalter des Blutes" und Einnehmer der Blutsteuer, die jeder Bluträcher dem Turm und dem Prinzen von Orosh zu entrichten hat.
Ein Meisterwerk des albanischen Autors, geschrieben vor 25 Jahren, endgültig und abschließend. In eindrucksvollen Metaphern lernen wir die Landschaft des Hochlandes und sein unerbittliches Gesetz kennen, die Regel, die es jedenfalls einzuhalten gilt und die Fluchttürme, in denen sich in ewiger Nacht die Bluträcher verschanzen, deren Ehrenwort abgelaufen ist. Eindringlich und wortgewaltig.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Blutrache als lebensbestimmendes Element 7. Oktober 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Selten lese ich ein Buch an einem Tag, bei diesem war das der Fall. Es ist für mich unvorstellbar, daß die Blutrache so lange Zeit Teil des Lebens der Menschen im albanischen Hochland war (und noch ist?). Sie bestimmt das Leben der ganzen Familie, die in einer einzigen Abwechslung aus der Rolle als Täter und Opfer zu bestehen scheint - und das über Generationen hinweg, ohne Aussicht auf ein Ende. Daß es dadurch dazu kommt, daß Äcker abwechselnd bewirtschaftet werden und dann wieder brach liegen, hat mich sehr fasziniert. Es hat mir gezeigt, daß eine eine Handlung weitere Kreise ziehen kann, als man glaubt.
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5.0 von 5 Sternen Eine Reflexion über das Leben, die Zeit und den Tod
Der Kanun ist das jahrhundertealte, archaische Gewohnheitsrecht des albanischen Hochlands, mit dem das Recht der Blutrache eng verquickt ist. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von MM1981 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Landeskunde und Literatur
Das Thema des archaischen Regelwerks "Kanun", der inzwischsen historisch gewordenen regionalen Gesetze des nordalbanischen Hochlandes, ist als solches reizvoll und erweckt... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Ute Eckelkamp veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Eine klassische Tragödie gelebt in heutigen Tagen
Ein uraltes Rechtssprechungssystem welches noch heute das albanische Hochland zu einem archaischen Ort macht, ein System in dem Unrecht durch Blut bezahlt wird. Der Kanun. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Pj veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen ein lesenswertes Ausnahmebuch
Dieses Buch beschreibt in wunderbarer Sprache mit schönen Bildern die absolute Sinnlosigkeit der Blutrache. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Mensching Dr Maria veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Fesselnd
Diese Buch fand ich nach dem ich eine Arte-Reportage über Blutrache sah und mich für das Thema interessierte. Das Buch ist fesslend, düster und atemberaubend. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Michael Kirchesch veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein Genuss
Ursprünglich habe ich das Buch nur gekauft , weil ich in meinem Literaturreferat , meiner Klasse ein albanisches Werk vorstellen wollte . Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Egzona veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Beeindruckend
Absolut beeindruckendes Büchlein. Sprachgewaltig, poetisch, unaufdringlich aber nachhaltig schleichen sich die starken Bilder ins Bewusstsein. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von MistyBlue veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Bürokratie des Blutes
Gjorg sitzt beim Leichenschmaus der Familie Kryeqyqe. Er hat ihren Sohn erschossen und jeder weiß es. Aber keiner wird ihm ein Haar krümmen. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Christoph Borgans veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen einfach zum träumen
Eins der Bücher welches ich beim lesen gegen Schluss Angst bekam!
Weil es zu Ende ging. Sehr traurige geschichte und so super erzählt!
Genial
Veröffentlicht am 6. Februar 2012 von Lena
4.0 von 5 Sternen Düster, düster, schaurig
Ein dunkles Buch ist dies. Unweltlich, zumindest nicht von dieser Welt. Eher ein Buch der Unterwelt, des Hades - ein Buch des Todes. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Juli 2011 von Thomas Reuter
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