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Der zerbrochene Himmel: Roman [Gebundene Ausgabe]

Andrea Camilleri , Moshe Kahn
2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

2005
Vigàta, 1935. Mussolini hat sich zum Krieg gegen Abessinien entschlossen, und die faschistische Propaganda verfehlt auch in Sizilien ihre Wirkung nicht – kein guter Zeitpunkt, um als neugieriger Junge die Welt zu entdecken. Schon früh steht für den kleinen Michilino fest: Er soll nicht nur Streiter Christi, sondern auch Soldat des Duce werden. Mit sechs Jahren darf er als »Sohn der Wölfin« die erste faschistische Uniform tragen. Kommunion und Firmung lassen ihn in die Miliz des Herrn aufsteigen. Ein explosives Gemisch aus Erziehung und Verführung vermittelt Michilino ein völlig verzerrtes Weltbild. Als er schließlich ausgerechnet dort, wo er Geborgenheit zu finden meint, die schreckliche Wahrheit über seine Familie erfährt, verliert er den Boden unter den Füßen. Und sein bereits glühender Fanatismus verwandelt sich in bittere Zerstörungswut.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 2 (2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492046800
  • ISBN-13: 978-3492046800
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.148.582 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Bekannt geworden ist Andrea Camilleri, einer der meistgelesenen Autoren Italiens, durch seine Bestsellerkrimis um den Commissario Montalbano. Doch sein Werk hat noch eine ganze Reihe anderer Facetten. In vielen weiteren Romanen und Erzählungen beeindruckt er seine Leser, erscheinen sie nun in historischem oder kriminalistischem Gewand. Außerdem hat Camilleri Gedichte und Essays verfasst sowie als Regisseur und Universitätsdozent gearbeitet. Fast immer präsent ist dabei ein verbindendes Element: Camilleris Heimat Sizilien, wo er 1925 zur Welt kam. Auch wenn er in Rom lebt, ist der dreifache Vater seinen sizilianischen Wurzeln immer treu geblieben und holt sich die Inspiration für seine Werke immer wieder auch bei Spaziergängen durch seinen Geburtsort und Zweitwohnsitz Porto Empedocle.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Andrea Camilleri, geboren 1925 auf Sizilien in Porto Empedocle, lebt heute in Rom. Seine eigenwilligen Charaktere, sein Witz und das unnachahmliche sizilianische Lokalkolorit machten ihn in den letzten Jahren – neben Umberto Eco – zum erfolgreichsten Schriftsteller Italiens. Mit seinem Humor und seinem Scharfsinn prägt er dort das öffentliche Leben. Bei Piper erschienen »Die sizilianische Oper«, »Jagdsaison«, »Das launische Eiland«, »Hahn im Korb«, »Eine Sache der Ehre«, »Der zerbrochene Himmel« und »Der Märtyrer im schwarzen Hemd«, außerdem »Andrea Camilleri. Mein Leben«, Gespräche mit Saverio Lodato.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider eine Entäuschung... 19. Januar 2006
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe mich auf dieses Buch gefreut. Die Ankündigung, Camilleri habe ein Buch über die Zeit des Faschismus in Italien geschrieben, versprach viel - hielt für mich persönlich aber wenig. Ich muss meinem Vorrezensenten in gewissen Teilen recht geben. Die Schildrungen des Lebens in Vigata zu Mussolinis Zeiten sind wahrlich deftig. Nicht, dass man das nicht von Camilleri kennen würde. Diesmal hat er aber den Bogen überspannt. Der 6 Jährige Junge, mit einem beinah erwachsenen Genital, stolpert durch eine faschistisch-amoralisch-überchristlich-pharisäische Welt, in der an jeder Ecke Ehebrecher, Pädophile und Nymphomanen lauern... man fragt sich, ob hier die Phantasie eines alternen Mannes überschäumte oder was uns der sonst so von mir geschätzte Autor sagen will?
Warum in der voran stehenden Rezension KEIN Wort über die fatale Verbindung des faschistischen Gedankenguts mit der wahnhaft-manischen Religiösität von Michilino gesagt wird, die den 6-jährigen Protagonisten schließlich gegen die Sünde und für den lieben Herrn Jesus diverse Morde begehen lässt, ist mir nicht klar. Eben diese Verbindung mit dem permanenten sexuellen „Rauschen“ machte mir dieses Buch stellenweise ätzend lang und schwer zu lesen. Die Chance, die gesellschaftliche Beeinflussung des Faschismus, der selbst die Kinder betraf, darzustellen, wird leider nicht entwickelt. Schade - wer Camilleris unvergleichlichen Stil und seine Wortgewandtheit in Verbindung mit seinem Talent für fesselnd erzählte Geschichten unter dem Thema des italienischen Faschismus erwartet, wird mit diesem Buch nicht glücklich werden.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Buch wie ein Vulkanausbruch 3. Januar 2006
Format:Audio CD
1935 überfällt Mussolini Abessinien. Der 6-jährige Michilino und seine Eltern, längst im Banne des faschistischen Staatsführers, brechen wie Millionen andere Italiener in Begeisterung aus. Sein Vater, seit langem Parteimitglied, steigt langsam in der Parteihierarchie auf. Da jetzt Fremdenhass und Gewaltanwendung gesellschaftsfähig geworden sind, bekommt Michilino aus erster Hand die Hasstiraden gegen die Neger, Kommunisten und andere Volksfeinde eingetrichtert.
Camilleris Schilderungen des Lebens auf Sizilien sind nicht anders als drastisch zu bezeichnen. Egal ob bei Gesprächen, Gedanken, inneren Monologen oder Handlungen, immer sollte sich der Hörer auf deftige Kost gefasst machen. Fluchen gehört zum guten Ton in dem kleinen Dorf Vigata und der Dorfpfarrer macht da keine Ausnahme. Sex ist eine der Hauptbetätigungen der Dörfler und auch hier macht der Dorfpfarrer keine Ausnahme – schließlich gab es damals noch kein Fernsehen und eine Nacht ist lang.
Dies alles beobachtet und kommentiert Michilino auf eine unnachahmlich kindlich-naive Art und Weise. So empfindet er es als ein „Spartanisches Ritual“, wenn sich sein Privatlehrer sexuell an ihm vergeht oder betrachtet das rege nächtliche Treiben seiner Eltern als „Kampf“ und freut sich, wenn auch mal seine Mutter oben sitzt und es sein Vater trotz heftigem Brustpressen nicht schafft, seine Frau „abzuwerfen“. Trotz allen Ernstes der Geschehnisse schafft es Camilleri, diese Passagen durch witzige Einfälle abzumildern oder ironisch zu überzeichnen. Somit hat der Hörer öfters Gelegenheit, seinen aufgestauten Gefühlen durch explosionsartiges Gelächter Luft zu machen.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschend 11. August 2006
Von penguin
Format:Gebundene Ausgabe
Ich kann mich der voran stehenden Rezension nur anschließen: Von der Leichtfüßigkeit und Wortgewandtheit der Montalbano-Krimis keine Spur, und vor allem in der Tat absolut zu deftig und offenbar der überschäumenden Phantasie eines alten Mannes entsprungen. Die Schilderungen über das Italien und Vigata zu Mussolinis Zeiten sind streckenweise ganz sicher zutreffend und durch den kindlich-naiven Blickwinkel des sechsjährigen Michilino gut verpackt. Das - wie der Vor-Rezensent es absolut treffend bezeichnet hat - sexuelle Rauschen ist allerdings völlig dämlich und daneben. Ich habe das Buch eigentlich nur zu Ende gelesen, weil ich die ganze Zeit dachte, es müsse doch wenigstens noch ein bisschen besser werden oder eine unerwartete Wendung nehmen... die trat aber nicht ein. Insgesamt enttäuschend.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen nicht gut 25. Juli 2007
Von rosa mund
Format:Taschenbuch
wer schon verschiedene bücher von camilleri gelesen hat (und ich meine damit nicht nur die krimis mit montalbano), der wird nicht anders als enttäuscht sein können. die heitere leichtigkeit, die in anderen büchern in solch herzerfrischendem stil daherkommt, fehlt mir hier völlig. natürlich geht es um faschismus und kindheit. ich hätte mir vom autoren eine art schelmengeschichte vorgestellt, die auch ernsthaftigkeit zum thema gehabt haben könnte. es ist aber eine konfuse geschichte geworden, die von sexuellen (nicht mal erotischen) altmännerfantasien durchzogen wird. persönlich gefällt es mir auch wegen seiner fast unerträglichen längen an manchen stellen nicht. fazit: zu viel erwartet, bei mir als fehlkauf abgehakt.
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Michilino wächst in der Zeit auf, in der Italien unter der Herrschaft von Benito Mussolini steht und das Land in Abessinien auf Eroberungsfeldzug ist. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Heinz Ketchup veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Verführung
Das Buch spielt in den 20er/30er-Jahren in Italien. Themen sind der Faschismus und die mit ihm im Alltag verbundene Brutalität, Methoden der Machtausübung sowie... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Werner Rhein veröffentlicht
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Vorsicht - wer nach Lektüre eines Montalbano-Krimis hier weitere leichtfüßige und ironische Kost aus Sizilen erwartet, wird enttäuscht sein. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. September 2010 von Mahatma
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Mag ja sein, dass mir der intellektuelle Zugang zu diesem Buch fehlt und ich die Fähigkeiten des Autors nicht zu schätzen weiß ... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. April 2006 von C. Förster
4.0 von 5 Sternen Ein Buch wie ein Vulkanausbruch
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Veröffentlicht am 30. Dezember 2005 von Wolfgang Haan
5.0 von 5 Sternen Mutig, klug und eindringlich
Künstlerische Aufarbeitungen des italienischen Faschismus sind im deutschen Sprachraum wenig bekannt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Dezember 2005 von Fuchs Werner Dr
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