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Der wilde Planet: Roman
 
 

Der wilde Planet: Roman [Kindle Edition]

John Scalzi , Bernhard Kempen
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

Die Menschen haben die Galaxis besiedelt und beuten die Rohstoffe der Planeten nach Kräften aus. Für den Prospektor Jack Holloway ein einträgliches Geschäft, wird er doch an den Gewinnen beteiligt. Als auf Zara 23, einem paradiesischen Planeten, ein fossiles, in der Galaxis äußerst seltenes Material entdeckt wird, winkt plötzlich das große Geld. Aber keiner hat mit den geheimnisvollen Bewohnern dieser Welt gerechnet – und auch der Planet selbst hält noch einige Überraschungen parat …

Über den Autor

John Scalzi, Jahrgang 1969, wuchs in Kalifornien auf. Nach dem College arbeitete er zunächst als Filmkritiker und später als Redakteur des Internet-Magazins America Online. Bereits sein Debütroman Krieg der Klone war so erfolgreich, dass John Scalzi sich von da an hauptberuflich dem Schreiben seiner Science-Fiction-Romane widmete. Nebenbei unterhält er schon seit Jahren seinen vielbesuchten Blog The Whatever. Mit seiner Frau und seiner Tochter lebt der Autor in Ohio.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Neugeschriebener Klassiker 14. September 2011
Von Maxim TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Der wilde Planet heißt im Original "Fuzzy Nation". Das ist insofern erwähnenswert, da es sich hier um eine Neuerzählung des Klassikers - "Der kleine Fuzzy" von H. Beam Piper handelt. Das Buch dürfte allerdings hierzulande nicht allzu bekannt sein. Wurde es doch zuletzt in den Siebzigern aufgelegt. Durch diese Neuinterpretation wird die unterhaltsame Story, einen größeren Leserkreis zugänglich gemacht. Der Autor bereichert die Ursprüngliche Handlung mit neuen Elementen, Figuren und Ereignissen. Da es keine Fortsetzung von "Der kleine Fuzzy" ist, muss man den Roman von Piper nicht gelesen haben.

Der Konzern ZaraCorp hat schon mehr als nur einen Planeten ökologisch ruiniert. Um das Image aufzupolieren, macht man einen auf Umweltschutz und nachhaltiger Ressourcennutzung. Doch das alles ist mehr Schein als Sein. In erster Linie geht es um Gewinnmaximierung und dafür wird alles weggebaggert was im Weg ist. Der Prospektor Jack Holloway ist als Subunternehmer für diesen Konzern tätig. Zusammen mit seinem Hund Carl, sucht er nach Rohstoffen und bekommt dafür einen kläglichen Gewinnanteil. Doch endlich hat er Glück, er entdeckt ein riesiges Vorkommen der begehrten Sonnensteine. Der Wohlstand ist somit auch für ihn in greifbarer Nähe gerückt. Zur selben Zeit haben die beiden das erste Mal Kontakt zu den Fuzzys. Niedliche Katzenähnliche Wesen, die bis dahin völlig unbekannt sind. Falls diese sich als Intelligent erweisen, muss der Konzern seine Tätigkeiten einstellen.
Wie wird sich Jack Holloway entscheiden? Siegt sein Gewissen oder erliegt er den Verlockungen des Geldes?

Ein Ökothema welches der Autor unterhaltsam und humorvoll angeht, ohne ständig die große Moralkeule zu schwingen. Die Protagonisten sind allerdings von Charakter und Handlung teilweise etwas Klischeehaft dargestellt. Doch die eher einfachen Charakterbeschreibungen schmälern das Lesevergnügen keinesfalls, da die Geschichte sehr unterhaltsam geschrieben ist. Jedoch ein großes Actionfeuerwerk, darf man hier aber nicht erwarten. Die Handlung verläuft in eher ruhigen Bahnen, die aber doch zu keiner Zeit langweilig wird.

Fazit: Eine nette Geschichte, in der einige liebenswerte Protagonisten vorkommen und die mit viel Humor geschrieben wurde. Das Buch liest sich flott und flüssig, Lektüre die man überall mit hinnehmen kann. Unterhaltung für zwischendurch die keinen wehtut.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Volle 5 Sterne. 25. September 2011
Von Broscheit
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Scalzi ist für mich, was früher einmal ein R.A. Heinlein mit seinen Romanen darstellte. Wer eine der Geschichten von Scalzi liest, kann wieder den "Sense of Wonder" verspüren, der viele der früheren S&F Werke auszeichnete, dabei wird viel Rücksicht auf das technisch und physikalisch Machbare gelegt. Eine in sich logische Storyentwicklung zeichnen diesen Autor und seine Werke aus. Bemerkenswert ist die durchgängig humorvolle Erzählweise, die alle Register zieht ohne je albern zu werden.
Es ist zwischendurch sehr erfrischend mal wieder eine lineare, aus einer einzigen Perspektive erzählte Geschichte zu lesen und dies so, dass sich der Leser voll auf das Kopfkino der "Helmkamera" konzentrieren kann.
Holloway heißt unser "Held" und ist ein verkrachter Ex-Anwalt, der sich auf einer Rohstoffwelt als Scheinselbstständiger Prospektor durchschlägt, bis er die Entdeckung seines Lebens macht und von da an überschlagen sich die Ereignisse. Der Roman ist so eine Art Triller mit brutalen Großkonzernen, Intrigen, raffiniert konstruierten Gerichtsverhandlungen und vielem mehr. Es geht um Umweltzerstörung zugunsten von Profitmaximierung und bedrohte Lebensformen, leider kann ich mich nicht mehr an die entsprechenden Inhalte des im Vorwort erwähnten Ursprungsromans erinnern. Es kommen keine Raumflotten und militärische Auseinandersetzungen vor, überhaupt spielt die Technik nur eine untergeordnete Rolle.
Erst das Lesen einer anderen Rezension hat mich auf ein scheinbares Problem aufmerksam gemacht: Scalzi verzichtet bewusst auf Personenbeschreibungen - kein Holloway wäre so und groß, blond oder dunkel, dick oder dünn etc. Beim Lesen ist mir dies überhaupt nicht aufgefallen und die Qualität dieses Autors ist es gerade, dass man sich die Figuren und die Orte auch so vorstellen kann "an ihren Worten und Taten sollt ihr sie erkennen"- klappt! Ich habe Holloway als eine Art Harrison Ford erlesen/erlebt, eine Figur wie Han Solo, schlitzohrig, egoistisch und doch loyal, ohne das man ihn völlig durchschaut. Auch die anderen Figuren sind in ihren Handlungen ähnlich liebevoll ausgeführt und nur minimal stereotyp, es ist halt schwierig jedes Mal etwas nie dagewesenes zu erschaffen.
Scalzi gehört zu den wenigen Autoren, deren Werke ich blind kaufe.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Oliver S VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Ich war schon sehr neugierig auf das neue Buch von John Scalzi, ist er doch immer ein Garant für unterhaltsame und innovative Science Fiction.
So verbreitet die Geschichte schon nach wenigen Seiten ein Gefühl von Bekanntheit. Die Handschrift des Autors ist klar erkennbar in Stil, Charakterdesign und natürlich auch durch den für ihn so typischen Humor, der nie fehlen darf.
So baut sich die Geschichte ohne viel umschweife auf und man fliegt nur so durch die Seiten. Alles liest sich sehr flüssig und unanstrengend und eh man sich versieht, ist das Buch auch schon durchgelesen.
Hier setzt auch meine Kritik an: Die Grundidee ist interessant und man kann sie sicherlich auf viele Arten verarbeiten. Andere Autoren hätten aus diesem Stoff sicherlichlich einen mehrteiligen Wälzer gemacht. Scalzi geht der anderen Weg, erzählt gerafft und schnell. Dabei bleibt eine differenzierte Erzählung leider ein wenig auf der Strecke. Die Charaktere wirken etwas schablonenhaft, da sie bei dem hohen Tempo der Geschichte genau definierte Dinge tun müssen, damit es schnell vorangeht. Auch das Ende hat mich nicht begeistert. Irgendwann ging alles dann doch ein wenig zu rund und glatt über die Bühne. Da blieb die Logik auf der Strecke.

Es wäre schön gewesen, hätte der Autor Mut zu etwas mehr Breite und Länge gehabt, dann hätte hier doch ein wirklich tolles Buch entstehen können. Im Vergleich zu seinen anderen Büchern fällt dieses doch deutlich ab in seiner Qualität. Drei Sterne, weil es kurzweilig und lustig ist - Strandlektüre!
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Die neuesten Kundenrezensionen
Hab ich das gleiche Buch gelesen?
Also, daß die Rezensenten sich nicht einig sind, ist normal.
Hier aber war ich komplett befremdet. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Hauke Reddmann veröffentlicht
LESEN!
hab das buch grad in einem "wisch" verschlungen!

seit langem endlich wieder mal was wirklich unterhaltsames im bereich science-fiction:
von einer herzlichen... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von S. Trenner veröffentlicht
Gerichtsverhandlung auf einem anderen Planeten
Der Titel "Der Wilde Planet" ist komplett fehl am Platz.
Der Roman spielt sich zu 80 Prozent in einem Gerichtssaal ab,was mit einem Weltraumabenteuer wenig zu tun hat. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Lisa L. veröffentlicht
Lang leben die Fuzzys, Spaß pur.
"Der wilde Planet" ist ein Roman, der sich von den anderen Romanen John Scalzis unterscheidet. Abgesehen davon, dass es sich um eine fremde Spezies handelt, die auftaucht,... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Daniela Hanisch (Media-Mania) veröffentlicht
In der Zukunft werden HiFi-Anlagen wieder teurer
Diejenigen, die bei Heyne mit der Gestaltung von SF-Romanen zu tun haben, scheinen die Leser solcher Bücher durch die Bank für Leute zu halten, die reflexartig nach allem... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Thomas Liehr veröffentlicht
Lesenswert!
Zwei Dinge vorab:
1.) Ich kannte von John Scalzi bisher nur die Krieg der Klone-Trilogie
und
2.) Ich kenne das Original nicht, auf dem dieser Roman beruht. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Mike veröffentlicht
der Titel fuehrt auf die falsche Faehrte
Unter diesem Titel hatte ich mir Abenteuer auf einem "wildem Planeten" vorgestellt.
Leider war von Abenteuern nur am Rande die Rede, daher dieser Titel zur Rezension. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Bek veröffentlicht
Kurzweilig
Eine Mischung aus "Avatar-Aufbruch nach Pandora", R.A.Heinlein und einem Gerichtssaal Thriller.

Mit dem typischen Scalzi Humor und einer Brise Ironie versehen, ein... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Hubner Hermann veröffentlicht
kurzweilige Unterhaltung
Der wilde Planet: Roman
Kurzweilige seichte Unterhaltung ideal für kurze Reisen. Vor allem, da man ein Taschenbuch nach Lektüre auf einer Parkbank, im Café,... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Henna Rot veröffentlicht
Viel besser als "Little Fuzzy"!
Ich hab "Little Fuzzy" (H. B. Piper, mittlereile Public Domain) vor "Fuzzy Nation" gelesen, weil ich einen direkten Vergleich haben wollte. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Thomas veröffentlicht
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