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Der weite Weg der Hoffnung Taschenbuch – 12. April 2011


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag; Auflage: 6 (12. April 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596152879
  • ISBN-13: 978-3596152872
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 3,5 x 19,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 18.027 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Nach einunddreißigstündigem Flug über den Pazifik sieht die Besucherin aus Amerika endlich ihre Heimat unter sich auftauchen. Es herrscht Regenzeit in Kambodscha, große Teile des Landes sind von silbrig schimmernden Wasserflächen bedeckt. Voll schwerer Gedanken reist Loung Ung noch einmal zurück in die Schreckenstage ihrer Kindheit.

Eine Kindheit, die für das damals fünfjährige Mädchen eine einzige, nicht enden wollende Fahrt mitten ins Herz der Finsternis bedeutete. Phom Penh, April 1975: Einmarsch der Roten Khmer in die Hauptstadt. Pol Pots Maßnahmen zur Schaffung einer klassenlosen Agrargesellschaft werden brutal in die Tat umgesetzt. Unter dem Vorwand, amerikanische Bombenangriffe stünden bevor, treiben die Truppen die Einwohner Phnom Penhs gnadenlos aufs Land. Der wahre Grund: Pol Pots Befehl zur Ausradierung der Metropolen!

Im beschaulichen Leben der Ungs ist plötzlich nichts mehr wie es war. Eben noch zur gehobenen Mittelschicht Pnomh Penhs zählend, befindet sich die Großfamilie unversehens zusammengepfercht in einem klapprigen Wagen auf der Flucht zu Verwandten auf dem Land. Der kleinen Loung wird eingetrichtert, kein Wort über den privilegierten Stand ihrer Familie zu verlieren, da dies einem Todesurteil gleich käme.

Was nun folgt, ist ein Kriegsalbtraum, der einem die Tränen in die Augen treibt. Loung Ungs lange Flucht, ihre Ausbildung zum Kindersoldaten, der Überlebenskampf der Brüder und Schwestern in den Arbeitslagern, der mörderische Marsch durch die berüchtigten Killing Fields -- schließlich der Verlust der Eltern, ein Horror, der eine Kindheit schlagartig beendet. Allein die Schilderung der "Hinrichtung" eines Khmers nach der Befreiung durch die Vietnamesen (eine wütende Frau schlägt den ehemaligen Peiniger mit einem Hammer tot wie einen Hund), dürfte jedes Kind auf immer traumatisieren.

Die Autorin Loung Ung lebt heute in den USA und ist Sprecherin der Kampagne für eine Welt ohne Landminen. --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Loung Ung wurde 1970 in Kambodscha geboren. 1975 begann ihre Flucht vor dem Regime der Roten Khmer. Sie entkam dem Inferno und lebt seit 1980 in den USA. Loung Ung ist Sprecherin der Kampagne gegen Landminen, die 1997 den Friedensnobelpreis erhielt.

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Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "dieterf102" am 17. August 2003
Format: Taschenbuch
Als Loung Ung im Alter von fünf Jahren im April 1975 aus Phnom Penh, der Hauptstadt Kambodschas, vor den Roten Khmer flüchten muss, ahnt sie nicht im Ansatz den Verlauf der folgenden fünf Jahre, die an Angst und Schrecken nicht zu überbieten sind. Die Roten Khmer unter Führung von Pol Pot planen die Schaffung eines auf reiner Agrarwirtschaft basierenden Kommunismus, wo Bildung und Fortschritt höchste Tabus sind. Ziel ist die Schaffung eines autarken Zustandes. Die Roten Khmer setzen ihr Weltbild in einzigartiger Konsequenz und Brutalität um: Familien sind unerwünscht, es gibt keine Schulen. Sie töten die Wissenschaftler, Ärzte, Lehrer, Beamten, Geschäftsleute, auch deren Angehörige, selbst wenn diese noch Kleinkinder sind. Manche werden getötet, weil sie eine Brille tragen. Die Exekutionen erfolgen teilweise durch Hammerschläge, dann durch Äxte, manchmal durch Kopfschuss. Am Ende der Herrschaft der Roten Khmer werden 2 Mio. von insgesamt 7 Mio. Einwohner Kambodschas nicht überlebt haben.
Loung Ung wächst in diesem Umfeld auf, lebt in verschiedenen Lagern und muss den Tod ihres Vaters, ihrer Mutter, ihrer älteren und ihrer jüngeren Schwester zur Kenntnis nehmen. Sie schildert ihre Auseinandersetzung mit Kambodscha zur Zeit der Roten Khmer und zieht den Leser mit jeder weiteren Buchseite in einen Strudel von Wahnsinn, Konsequenz, Gewalt, Elend und Verderben. Mit teilweise überraschender Abgeklärtheit verarbeitet sie ihre Eindrücke aus ihrer Kindheit, in der sie manchmal wie eine Erwachsene scheint.
Nachdem man das Buch zu Ende gelesen hat, legt man es mit ungeahnter Betroffenheit beiseite und wird die Bilder, die im Buch geschildert sind, nicht mehr los.
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106 von 138 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 26. August 2003
Format: Taschenbuch
Vorab: Ich habe dieses Jahr Kambodscha besucht und das Buch in der englischen Originalfassung gelesen. --
Wie vermutlich alle Leser bin ich betroffen und bestürzt über den Terror und den Schrecken, den das Pol Pot-Regime verbreitet hat, und es gibt dabei nichts zu beschönigen oder gar noch zu entschuldigen.
Gleichwohl, es bleibt nach der Lektüre ein schaler Nachgeschmack, denn so schwarz/weiss wars damals eben nicht, wenn man sich die Geschichte in Erinnerung ruft. Lon Nol, unter dessen Regime Loung Ungs Vater eine hohe Position bekleidete, war einer der schlimmsten Diktatoren im Land und ein Bandit, dessen Sturz das ganze Volk ersehnte. Das wird im Buch ganz verschwiegen. Der sich so liebevoll um seine Kinder kümmernde Mustervater hatte möglicherweise kein Blut an den Händen, aber mit Sicherheit beträchtlichen Dreck am Stecken.
Es ist weiter völlig daneben, wenn Luong Ung ihre Herkunft als mittelständisch beschreibt. Es gab damals in Kambodscha gar keinen Mittelstand. Wer zu jener Zeit in Phnom Penh mit seinen Kindern im Pool schwamm, zum teuren Kleider- und Schmuckeinkauf ging und Dienstboten beschäftigte, gehörte zur kleinen Oberschicht, welche das geknechtete Volk ausbeutete. Das entschuldigt keinen Mord des Pol Pot-Regimes, macht aber verständlich, dass Familie Ung bei der Revolution "an die Kasse" gekommen ist.
Würde man nichts vom brutalen Ausgang der Herrschaft der roten Khmer wissen, hätte man bei der Lektüre anfänglich durchaus Verständnis dafür, dass auch Familie Ung und besonders die dem Hedonismus und dem Müssiggang verfallene, eitle Mutter (vgl. die Bilder), mal etwas zur harten Arbeit gezwungen wurden.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "-pain-" am 29. November 2003
Format: Taschenbuch
Aus der Sicht einer erst Fünfjährigen schildert „Der weite Weg der Hoffnung" die Geschichte einer kambodschanischen Familie, die aus ihrer ursprünglichen Heimatstadt vertrieben wird und sich von da an von Dorf zu Dorf flüchten muss.
Die kleine Loung Ung lebt mit ihrer Familie in der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh. Als die Roten Khmer dorthin kommen, müssen die Menschen fliehen, und Loung, ihre Eltern und ihre sechs Geschwister werden von einem Dorf in das nächste geschoben. Sie müssen hart arbeiten und bekommen doch nie genug Nahrung, und sie müssen auf alles aus ihrem früheren Leben, sogar ihre Kleidung, verzichten. Im Verlauf des vierjährigen Lebens in Armut muss sich Loung unter anderem in einem Arbeitslager quälen und verliert ihre Eltern und zwei ihrer Schwestern an Krankheit und Tötungskommandos. Doch der Rest der Familie wird wiedervereint und Loung kann mit einem ihrer Brüder nach Amerika fliehen...
Eine sehr bewegende Geschichte, an der nur manchmal etwas störend ist, dass sie aus der Sicht und somit auch teilweise in der Sprache eines Kindes geschildert wird. Allerdings wird sie dadurch auch authentischer. Das Buch erzählt von dem unbeschreiblichen Leid und den Schrecken, die die Roten Khmer über Kambodscha brachten, und Loungs Geschichte ist nicht als Einzelschicksal zu betrachten, da tausenden von Menschen das gleiche geschah. Für die Geschichte 5, für die Ausführung 3 Sterne, macht zusammen: 4 Sterne!
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