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Der wahre Sohn [Gebundene Ausgabe]

Olaf Kühl
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

30. August 2013
Zunächst ist es für Krynitzki ein ganz normaler Auftrag: Er soll eine verschwundene Luxuslimousine ausfindig machen und von Kiew nach Deutschland zurückbringen. Mit solchen Missionen verdient der Enddreißiger seinen Lebensunterhalt, Versicherungen bezahlen ihn, und auch in diesem Fall scheint der Betrug auf der Hand zu liegen. Halb unbewusst vor seiner Familie und seiner zerrütteten Beziehung aus Berlin flüchtend, fährt Krynitzki nach Kiew – und stellt fest, dass der dortige Halter des Fahrzeugs ein hoher Beamter war, der vor wenigen Monaten gestorben ist. Krynitzki lernt die rätselhafte, eigentümlich anziehende Witwe Svetlana kennen – und ihren Sohn Arkadij, ein hoch­begabter Geist, der in einer psychia­trischen Anstalt lebt und sich obsessiv mit der gewaltreichen ukrainischen Geschichte sowie mit dem Schicksal seiner vor Jahrzehnten verschwundenen Kinderfrau Olga befasst. Krynitz­ki erkennt, dass die Spuren zu der unauffindbar bleibenden Limousine wie zu Olga im Dunkel der Familiengeschichte zusammenlaufen, merkt aber nicht, dass er längst in einen gefährlichen Strudel geraten ist. Denn er wird selbst verfolgt... Olaf Kühls großartig gezeichnete Figuren lavieren zwischen Sehnsucht und den Schatten der Vergangenheit, Betrug und Selbstbetrug. Ein hochliterarischer Roman über die schmerzhafte Suche nach der Wahrheit.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Berlin; Auflage: 2 (30. August 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3871347264
  • ISBN-13: 978-3871347269
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 443.129 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Olaf Kühl, 1955 geboren, studierte Slawistik, Osteuropäische Geschichte und Zeitgeschichte an der Freien Universität Berlin und ist vor allem als Übersetzer aus dem Polnischen und Russischen bekannt. 2005 wurde er mit dem Karl-Dedecius-Preis für sein polnisch-deutsches Übersetzungswerk ausgezeichnet. Seit 1996 ist er Russlandreferent des Regierenden Bürgermeisters von Berlin. 2011 erschien Olaf Kühls Debütroman «Tote Tiere».

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen "Nach Osten fahren ist Wiedergeburt" (S. 457) 7. März 2014
Format:Gebundene Ausgabe
Olaf Kühl (Jg. 1955) hat als Slawistiker jahrelang aus dem Polnischen und Russischen übersetzt, bis er mit seinem zweiten Buch “Der wahre Sohn” 2013 gleich auf der Auswahlliste zum deutschen Buchpreis gelandet ist.

Und der Leseteufel kann das gut verstehen, denn im Gegensatz zu vielen anderen seiner Zunft kann Kühl hervorragend mit Sprache umgehen. Es hat ja einen besonderen Reiz, wenn einmal nicht amerikanische Sprachfetzen durch einen Roman geistern, sondern russische, auch in kyrillischen Buchstaben gedruckt.

Worum geht es? Konrad Krinitzki, Enddreißiger, in einer abgestandenen Beziehung in Berlin lebend, spürt für eine Versicherung nach Osteuropa verschobene deutsche Luxuslimousinen auf. Diesmal muss er in Kiew einen gestohlenen Mercedes 500 finden. Er ermittelt voller Eifer, wenn auch mit eigenwilligen Methoden, unterstützt von einem ukrainischen Rechtsanwalt. Der Leseteufel folgt Konrad bereitwillig durch die exotisch benannten Straßen Kiews, glaubt gern, dass Kühl mehrere Monate in der Stadt recherchiert hat.

Als Konrad erfährt, dass der Besitzer des Mercedes, ein alter Oberst, verstorben ist, das Auto verschwunden, macht er sich an die 86jährige Witwe Svetlana heran, bei der er sich schließlich einmietet. Arkadji, ihren 60jähriger Sohn, hat sie in die Psychiatrie abgeschoben, wo Konrad sich in dessen Krankenakte verbeißt. Was das alles mit dem Auto zu tun haben soll, verstehen weder Leseteufel noch Auftraggeber.
Konrad gerät immer mehr in den Sog dieser undurchsichtigen Familiengeschichte, kann sie irgendwann nicht mehr trennen von seiner eigenen als ebenfalls ungeliebter, von seiner Mutter verlassener Sohn.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kafkaesk 13. Januar 2014
Von Tobias Nazemi VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Es war der erste Geschäftstag nach Weihnachten. Das Belletristik-Regal meiner Buchhandlung war ziemlich ausgedünnt und daher schön übersichtlich. Die Titel, die mich interessierten, waren alle nicht da. Also mal schauen. Da fiel mir der niveauvoll gestaltete Einband von „Der wahre Sohn“ in die Hände. Olaf Kühl? Nie gehört. Auf dem Umschlagklapper keine Pressestimmen, sondern eine Leseprobe. Nicht schlecht. Dazu noch Longlist-Titel 2013 – gekauft.

Zuhause dann, nach den ersten hundert Seiten – Enttäuschung, Ärger, Wut! Was ist das denn? Eine Kriminalstory auf Jerry Cotton-Niveau! Nein, noch nicht mal. Da will mir doch der Autor einreden, dass der Vorstand eines großen Konzerns seinen Job riskiert, in dem er seinen Firmenwagen klauen lässt, nur damit er sechs Monate früher das neue Modell bekommt. Für wie blöd...? Dazu präsentiert sich der Protagonist als der unprofessionellste Ermittler der Welt. Stolpert in der Nachwende-Ukraine von einem Fettnäpfchen ins nächste.

Ungnädiges Augenrollen beim Leser. Aufhören? Weiterlesen? Mal schauen – fünfzig Seiten wollte ich dem Roman noch geben. Und dann auf einmal hatte er mich. Plötzlich war klar, dass es hier nicht um den Diebstahl eines Autos geht.

Das ist kein drittklassiger Kriminalroman, sondern ein erstklassiger Familienroman! Mit skurrilen Charakteren wie Svetlana, die auch mit 86 Jahren noch mit ihren weiblichen Reizen kokettiert. Oder dem falschen Sohn Arkadij, der seit Jahren in der Psychiatrie vor sich hindämmert. Mit Olha, dem verschwundenen Kindermädchen und mit Konrad, dem fast schon tollpatschigen Ermittler, mittendrin. Das alles hatte etwas schräges, morbides, je fast schon kafkaeskes.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einbilick in eine fremdartige und doch vertraute Welt 21. November 2013
Von L.F.Red
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
eine beschreibung der Handlung läßt sich gerne bei den anderen Rezensienten nachlesen, ich sehe davon ab.
Olaf Kühl beschreibt sehr detailversessen die Mentaltät der Bewohner der Ukraine, er gibt einen einzigartigen Überblick der ukrainischen Kriegs und Nachkriegsgeschichte, die Besiedelungsversuche der russisch dominierten Sowjetunion und den gegenwärtigen Zustand des ehemaligen großen Teils der UDSSR. Auch die Kriegsgreuel der Wehrmacht finden Erwähnung, die Bedeutung der damaligen deutschen Invasion für die damaligen Einwohner und die folgende Rückeroberung. Interessant darin sind die Hoffnungen der Bewohner eines Landes, die entstehen, wenn sich die imperialen Ideen der jeweiligen Besatzer festsetzten.
Kühls Charakteure sind gut ausgefeilt, wirklich besondere Charakteure die alle durch den Wahnsinn des eigenen Schicksals strampeln und es nicht immer schaffen, dabei ihr eigenes Gesicht zu wahren. Das ist sehr ergiebig. Sei es die Hauptfigur, Konrad Krynitzki, der früh die Mutter verloren hat und von einem überaus strengen Vater großgezogen wurde und sich desillusioniert durch das Leben treiben läßt, oder Svetlana, eine ehemals glühende Verehrerin des Sowietischen Sozialismus, die sich von politischen Opportunismaus großen persönlichen Erfolg versprach oder eben deren verrückter Adoptivsohn, der seine Mutter in der Haushälterin Olha suchte und darüber zerbrochen ist, dass man sich die Mutter im Leben nur einmal aussuchen kann.
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