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Der verschleierte Völkermord: Die Geschichte des muslimischen Sklavenhandels in Afrika [Gebundene Ausgabe]

Tidiane N'Diaye , Christine Belakhdar , Radouane Belakhdar
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 19,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

12. März 2010
«Tidiane N’Diaye ist ein Jahrhundertbuch gelungen.» (Deutschlandradio) «Ein mutiges Buch, das ein Tabu bricht.» Hebdo, Culture Société Die erste umfassende Darstellung der Geschichte des arabomuslimischen Sklavenhandels

Hinweise und Aktionen

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Der verschleierte Völkermord: Die Geschichte des muslimischen Sklavenhandels in Afrika + Weltgeschichte der Sklaverei + Moderne Sklaverei: Gerstenberg Global
Preis für alle drei: EUR 44,80

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Über den Autor

Tidiane N’Diaye ist Anthropologe und Wirtschaftswissenschaftler und ein ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der Kulturen und der Geschichte Schwarzafrikas. Er hat mehrere Bücher über dieses Themenfeld geschrieben.

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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen
4.0 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
54 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gegen die Selbstzensur 24. Mai 2010
Von Moeletsi
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Das Einzige was man dem franko-senegalesischen Wissenschaftler Tidiane N'Diaye vorwerfen könnte ist, dass er die Zahl der versklavten Afrikaner durch Muslime möglicherweise zu hoch ansetzt.Er hat 17 Millionen verschleppte Afrikaner gezählt. Aber spielt die Zahl wirklich eine Rolle?
Er wendet sich dagegen, dass heute noch reflexartig der Sklavenhandel lediglich mit dem von Europa und Amerika aus organisierten transatlantischen Handel gleich gesetzt wird.Wollen Kritiker des Buches wirklich in Frage stellen, dass 13
Jahrhunderte (7. bis ins 21. Jahrundert) lang durch den arabomuslimischen Menschenhandel ununterbrochen mehr Afrikaner deportiert wurden als durch den transtlantischen Sklavenhandel(16.-19. Jahrhundert)?
Er bemängelt die Selbstzensur der Forscher, als wenn eine Auseinandersetzung mit dem Sklavenhandel der Araber zu einer Bagatellisierung des transatlantischen Menschenhandels führen würde.Allerdings gilt im Westen der Sklavenhandel längst
als ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.Es geht nicht darum die arabischen Staaten anzugreifen, sondern es geht um eine längst fällige Aufarbeitung eines sehr dunklen Kapitels in ihrer Geschichte.
Tidiane N'Diaye hat ein wichtiges vorgelegt in dem endlich der arabo-islamische Sklavenhandel dargestellt wird. Ein mutiges Buch, dem viele Leser zu wünschen sind.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bahnbrechend, mutig, fundiert 9. Mai 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Herr Heiko Thiem täuscht sich in seiner Rezension gleich mehrfach.

"Völkermord" ist nach der "Legaldefinition des Völkerrechts" keineswegs eine "Absicht", sondern die teilweise oder vollständige tatsächliche bzw. historisch nachweisbare Vernichtung einer nationalen, ethnischen, rassischen oder religiösen Gruppe. Diese Vernichtung hat sich im Fall der vorliegenden muslimischen Sklavenhandels in der Größenordnung von Millionen von Menschen und über viele Jahrhunderte hinweg ereignet und lässt sich nicht leugnen. Die Leugnung dieses Genozids ist genauso wenig legitim wie die Leugnung des Holocaust oder des Völkermords der Türkei an den Armeniern.

Nächster Irrtum: Das Buch enthält tatsächlich keine Tiraden gegen den Islam, sondern gegen kriminelle Praktiken von Moslems. Der Autor ist selbst bekennender Vertreter des Islams im Range eines Sheikhs, der Regierungspositionen in seinem islamischen Heimatland bekleidet hat.

Einem Buch, das derart wichtig für die Aufarbeitung eines dunklen Kapitels der Menschheit ist (denn die Täter sind auch hier zuerst menschliche Individuen, und nicht Vertreter einer Religion), Plattheit vorzuwerfen, ist geradezu atemberaubend geschmacklos.

Sie sollten sich für diese Rezension wirklich schämen, Herr Thiem.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen mein lieber Herr Thiem 13. September 2012
Von Typhon
Format:Gebundene Ausgabe
1. meinte er mit Tote durch den US-Bürgerkrieg nicht die Gesamtzahl aller Gefallenen, sondern die der getöteten US-Bürger in allen Kriegen in denen die USA beteiligt waren. Diese Erkenntnis wußte ich schon seit den 1970iger Jahren, als ich eine Doku über den US-Bürgerkrieg sah.
2. Genozid durch Kastration: Haben Sie sich nie gefragt, wo den all die farbigen Diaspora-Gemeinden in den islam. Ländern geblieben sind?
Überall sonstwo, wo es starken Skalvenhandel gab (v.a. in den USA, in der Karibik, Lateinamerika, Indik), gibt es noch heute starke Farbige Gemeinden. In manchen Staaten bilden die sogar die ethnische Mehrheit.
Nirgendwo so in den islam. Ländern.
3. ich pflichte Ihnen bei, dass er einen Lektor bemühen hätte sollen. Es ändert aber nichts an seinen Aussagen.
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35 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ohne Struktur, aber irgendwie sympathisch... 6. Mai 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Völkermord? Die Legaldefinition des Völkerrechts beschreibt diesen als die Absicht "eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe ganz oder teilweise zu zerstören". N'Diaye entdeckt im vorletzten Kapitel einen "wohlorganisierten Plan zur 'ethnischen Auslöschung durch Kastration'". Mit Verlaub: Das ist ausgemachter Unsinn. Und in ähnlichem Ton geht es die 178 Seiten vor dieser Bemerkung und fünfzig weitere munter drauflos. Konfus, wenig kohärent, sprachliche Diktion mangelhaft mit Fakten wie diesen: Im amerikanischen Bürgerkrieg haben mehr Menschen ihr Leben verloren "als in beiden Weltkriegen zusammen".(Seite 201) Weniger als 600.000 Tote in beiden Weltkriegen? Beinahe dürfte gelacht werden... In seinem Bemühen den "arabomuslimischen" Sklavenhandel (das Wort wird bis zur Seite 35 über 50 -im Wort: fünzig!- mal genannt) zu skizzieren, was durchaus in kräftigen Farben gelingt, wird sogar Leopold II. von Belgien als Humanist vorgeführt. Und das, weil er die arabischen Sklavenhändler konsequent bekämpft hat. Soweit so gut. Nach vorsichtigen Schätzungen hat dessen Herrschaft im Kongo jedoch zehn Millionen Menschen das Leben gekostet. Darüber wird kein Wort verloren. Die Tiraden auf die Araber und den Islam will ich hier nicht wiedergeben, die sind stellenweise an Plattheit und Tendenz nicht zu überbieten. Ich habe bis zum Ende gelesen, aller unsinnigen Wiederholungen, zum Trotz. Das Buch hat trotzdem was. Zwei Dinge: Eine kräftige Aussage und wenig Schreibfehler.
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