Da ich das Buch beim Verlag direkt vorbestellt hatte, bekam ich es noch vor Weihnachten zugesandt - von Rudolf Passian handsigniert.
Eingeleitet wird das Buch durch ein langes Vorwort des Verlegers Jan van Helsing, in dem er sein eigenes Nahtoderlebnis schildert, das er aufgrund eines Autounfalls in seinem 19. Lebensjahr hatte. Dieses Erlebnis mit seinem ihm gezeigten Lebensfilm und der Kontakt zu seinem Schutzengel ist eigentlich wegweisend für das Buch und eine perfekte Ergänzung zu den Ausführungen Passians.
Rudolf Passian hat dieses Buch mit einer Fülle von todesnahen Erlebnissen verschiedenster Menschen angereichert, die zum einen das Buch sehr lebhaft halten und zudem sehr, sehr emotional auf den Leser einwirken. Ich hatte mehrmals Tränen in den Augen, das muss ich zugeben. Es werden aber nicht nur die klassischen Nahtod-Erlebnisse dargelegt, sondern auch alle möglichen anderen Erfahrungen im Grenzbereich des Todes, die meiner Ansicht nach sehr unter die Haut gehen. Da waren auch solche dabei, die ich bislang noch nicht kannte, z.B. mit Volltrance-Medien, Nachtod-Kontakten oder solchen, bei denen dem Sterbenden begleitende Menschen das miterlebten, was dem Sterbenden widerfuhr.
Vor allem regt das Buch an etlichen Stellen zum Innehalten und Nachdenken an, denn man wird aufgrund der Beweiskraft des Erlebten indirekt aufgefordert, sich selbst und sein tägliches Verhalten zu hinterfragen.
Dieses Buch kann eine wichtige Stütze für Menschen sein, die Angehörige verloren haben oder sich selbst in einer schweren Krankheit befinden oder dem Tode nahe sind. Es macht Hoffnung und erklärt, was während des Sterbens geschieht, was uns danach erwartet und wie man mit der geistigen Welt umgehen lernen kann. Und all das ohne den erhobenen Zeigefinger eines Belehrenden. Der Autor steht dem Leser als ein Freund und Weggefährte gegenüber. Das spürt man durch das ganze Buch hinweg.
Rudolf Passian war selbt 7 Jahre in russischer Gefangenschaft und hat auch im Zweiten Weltkrieg ein Bein verloren. Er ist also kein "vergeistigter" Schreiber, sondern ein Mensch, der aus dem Leben spricht!
Vielen Dank Herr Passian!!!