Die Leistungen der englischen Bergsteigerin Alison Hargreaves waren großartig. Sie kletterte durch alle schwierigen Alpenwände, sie stieg allein auf den Mount Everest. Dennoch wurde sie von Bergsteigern und Medienschaffenden immer wieder kritisiert: Ihr Handeln sei verantwortungslos, schließlich sei sie die Mutter zweier Kinder. ALs sie nach ihrem Alleingang auf den K2 ums Leben kam, sahen sich die Kritiker bestätigt: Frauen hätten in den Bergen nichts zu suchen. Luisa Francia beweist das Gegeteil. In ihrem mitreißenden, aber auch ironischen Buch zeigt sie Lebenswege von Frauen, die schon seit den Anfängen des Sportkletterns im Hochgebirge unterwegs waren. Sie räumt auf mit dem KLischee der fürsorglichen Begleiterin, die im Basislager auf ihren Helden wartet. Alle portraitierten Frauen setzten ihren Willen durch, egal wie widrig die Umständen waren. Dieses Buch ist wichtig, weil endlich auch die Erlebnisse und Errungenschaften von Frauen an die Öffentlichkeit getragen werden. Absolut empfehlenswert! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)