Philip Yancey hat mit diesem Buch etwas ganz besonderes geschafft: Er hilft denen, die sich auf das Buch einlassen, zurück zu den Wurzeln des Christentums zu gehen. Wie ein bekannter Prediger mal gesagt hat: Mitte, Wahrheit und Grund des christlichen Glaubens ist Jesus selber und nicht das Einhalten der zehn Gebote, die Bergpredigt oder das Erstreben einer hohen Moral. Und das vermittelt der Autor hier ganz brilliant, ohne die hohen Anforderungen, die Jesus selber an seine Nachfolger gestellt hat, dabei zu negieren.
Wie auch in seinen anderen Büchern schreibt Philip Yancey sehr ehrlich und lädt den Leser ein, sich mit dem auseinanderzusetzen, was er schreibt. Sein Hauptanliegen ist es, sich der Person Jesus zu nähern und manche Bilder und Vorstellungen, die man sich so leicht von Jesus gemacht hat, zu zerstören.
Dabei gelingt es ihm vor allem, Jesus als den zu zeigen, der zum einen voller Respekt gegenüber den Menschen, denen er begegnet ist, umgegangen ist und dem die Botschaft der Liebe Gottes das größte Anliegen war.
Ich kann das Buch nur empfehlen - und zwar sowohl für die, die ihre Schwierigkeiten mit der Gestalt Jesus haben oder etwas über ihn erfahren wollen und für die, die das Gefühl haben, die Mitte ihres Glaubens irgendwo unterwegs verloren zu haben.