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Der steinerne Gast [Taschenbuch]

Barbara von Bellingen , Ilka Paradis-Schlang
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Heyne (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453211499
  • ISBN-13: 978-3453211490
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 873.368 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Barbara von Bellingen, PS für Ilka Paradis-Schlang, ist im Oberbergischen Land geboren, studierte Malerei an den Kölner Werkschulen, arbeitete im Entwicklungsdienst und übersetzte zahlreiche Romane, hauptsächlich Krimis, aus dem Englischen. Seit 1982 schreibt sie selbst, meist gründlich recherchierte historische Kriminalromane.

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Kundenrezensionen

3.2 von 5 Sternen
3.2 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Clou in der Oper 17. Mai 2003
Von Booktower VINE™-PRODUKTTESTER
Wer nach Krimis sucht, die im Frankfurt vor 170 Jahren spielen, wird sich über diese Entdeckung freuen.

Felicitas Faber ist eine mutige junge Frau, schwanger im dritten Monat. Als Ehefrau eines Arztes hat sie Zeit und nimmt sich die Gelegenheit, heimlich im Seziersaal der örtlichen Polizei hinter einem Schrank eine Obduktion zu beobachten. Ihr Mann leitet diese. Es handelt sich um eine junge ebenfalls schwangere Frau, eine unbekannte. Einige Tage später erlebt die Stadt den Tod eines der bekanntesten und geschätzten Bürgers der Stad. Es ist auch nicht klar, ob es Mord oder Selbstmord war. Und noch dazu hat Felicitas einige Abende früher mit dem Opfer und seiner Begleiterin noch die Loge in der Oper geteilt. Dies lässt ihr keine Ruhe mehr. Da ist es gut, daß sie ein Dienstmädchen hat, deren Kleidung ihr hilft, unerkannt eigene Ermittlungen aufzunehmen. So unternimmt sie im Frankfurt von 1834 Erkundungsfahrten, um den Mord aufzuklären. Und wie es sich gehört, gestalten sich solche Aktivititäten auf eigene Faust weit erfolgreicher als die der immer hinterher lahmenden Polizei.

Barbara von Bellingen hat gut recherchiert. Frankfurt in dieser Zeit ähnelt in bestimmten Gegenden, zum Beispiel der Schirn, einem Jaucheloch. Nicht nur sind dort die vielen Metzgerstände beheimatet. Hier finden wir die Wohnungen der ärmsten Bürger. Solchen, die krank dahinsiechen, ohne ärztliche Versorgung. Kinder, die nicht zur Schule gehen und hungern müssen. Morsche Treppen sind die Zugänge zu diesen Armenwohnungen. Hier hat Felicitas ebenfalls ein Betätigungsfeld. Sie hilft, Not zu lindern.
Der Stadtteil Bornheim, damals außerhalb, war zu dieser Zeit das bevorzugte Viertel der Prostituierten und so genannten „gefallenen" Mädchen. Sie arbeiteten dort entweder als Bedienung oder im ältesten Beruf der Welt.

Felicitas ist eine emanzipierte Frau, als diese Bewegung noch nicht öffentlich war. Sie mag es nicht, von ihrem Mann als Dame tituliert zu werden. Sie und ihre Freundinnen gehören der oberen privilegierten Gesellschaftsschicht an. Dieser Krimi unterhält und ist geeignet, ihn in einigen Stunden einfach so wegzulesen, leichtes Lesefutter, das unterhält und informiert.

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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fortsetzungswürdiger Historienkrimi 28. November 2002
Von Ein Kunde
Frankfurt,1836:Der wohlhabende und angesehene Kaufmann Hermann Heinrich wird erhängt aufgefunden.Die Obrigkeit ist sich schnell einig:Selbstmord!Die intelligente und selbstbewußte Felicitas Faber,Ehefrau des ebenfalls sehr angesehenen Arztes Hans-Christoph Faber,hat da so ihre Zweifel.Mit Verstand und Geschick(und einer gehörigen Portion Mut)forscht sie nach-und stößt mehr als einmal auf Schockierendes...
Barbara von Bellingen zeichnet in ihrem Buch ein üppiges Sittengemälde des Biedermeier und schreibt so flüssig und spannend,daß man es in einem Schwung bis zum überraschenden Ende durchliest.Die Lebensumstände und Gegebenheiten wirken so gut recherchiert,daß man sich sofort in diese Zeit hineinversetzt fühlt.Die sympathische Protagonistin Felicitas steht dabei in der Tradition der beiden anderen Krimi-Heldinnen von Bellingen - Engelke Geerts und Gret Grundlin:Forsch,liebenswert,tatkräftig(wenn sie mir auch bisweilen ein bißchen zu albern erschien-fast eine "Kichererbse"...)Wundervoll aber,wie sie es ihrem Mann jedesmal übel nimmt wenn er sie "Dame"nennt!Die übrigen Figuren wirken ebenfalls allesamt lebendig und liebevoll charakterisiert-der alte Arzt,der sich unentgeltlich um die Armen kümmert,ist mir richtig ans Herz gewachsen!Alles in Allem ein fulmianter Auftakt zu einer neuen,spannenden Reihe-sofern es denn eine Reihe wird.Das bleibt auf jeden Fall zu hoffen!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen gutes Durchschnittsbuch 22. Oktober 2002
Von Ein Kunde
Dieser Roman reicht sicher nicht an andere Romane der Autorin heran. Nichtsdestotrotz hat er mir ein paar gemütliche Smökerstunden an einem verregneten Wochenende beschert. Ich mochte die Mischung aus leichter Spannung und Humor, die kleinen Seitenhiebe auf die herrschenden Moralvorstellungen des Biedermeier. Neben den sympathischen Protagonisten Felicitas und Hans Christoph gab es noch eine Reihe von liebenswerten Nebencharakteren. Sicher kein Buch, das hohen Ansprüchen gerecht wird, dafür aber eines für erholsame Musestunden.
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