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Der sechste Mann: Roman [Taschenbuch]

Michael Pye
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Kurzbeschreibung

1. Juni 2001
Ein Leben ist für Martin Arkenhout nicht genug. Unerschöpflich ist seine Sehnsucht, von Zeit zu Zeit ein anderer zu werden. Um dieses Verlangen zu stillen, mordet er. Besessen von dem Gedanken, die Leben seiner Opfer besser zu führen als sie selbst. Bei Christopher Hart allerdings hat Arkenhout sich getäuscht: Er ist in eine Haut geschlüpft, ohne sie zu kennen, und das war ein großer Fehler ...

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Ullstein; Auflage: 1. (1. Juni 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548251455
  • ISBN-13: 978-3548251455
  • Größe und/oder Gewicht: 18,1 x 11,6 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.499.034 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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"Es ist so: Träumst Du nie davon, jemand anderes zu sein? Oder noch mal ganz von vorn anzufangen, und zwar radikal? Du könntest dir ein völlig neues Leben erfinden." Martin Arkenhout sagt dies, der eigentliche Held in Michael Pyes Psychothriller, zu seinem Verfolger John Costa. Arkenhout hat für sich viele neue Leben erfunden. Ganz einfach, indem er sorgsam ausgewählten Opfern das Leben nahm und in deren Rollen schlüpfte. Vorwiegend alleinstehende, ungebundene Menschen, deren Verschwinden für eine gewisse Zeit nicht bemerkt werden würde. Bei Gefahr im Verzug schafft sich Arkenhout eine neue "Identität".

John Costa ist ihm auf der Spur. Allerdings hat er keine Ahnung von Arkenhouts Verbrechen. Er sucht als Angestellter eines Londoner Museums den Kunsthistoriker Christopher Hart, der wertvolle Zeichnungen entwendet haben soll und spurlos verschwunden ist. Hart ist jedoch Arkenhout zum Opfer gefallen. In Portugal stoßen die beiden Männer aufeinander und Costa wird nach und nach mit der schrecklichen Wahrheit vertraut.

Der Plot ist alles andere als neu. Krimis, vor allem Psychothriller, hatten häufig die Aneignung fremder Identität zum Thema. Neu und spannend ist die Art und Weise, wie Michael Pye mit dem Stoff umgeht, ihn variiert. Der Autor hat viel Geduld mit seinen Figuren, die sich glaubhaft entwickeln und entfalten dürfen. Die Wandlung Arkenhouts vom Gelegenheitstäter zum Mörder aus Passion, die Entwicklung seines Gegenspielers John Costa vom biederen Museumsangestellten zu einer völlig anderen Persönlichkeit sind erregende Abläufe. Der Kampf dieser beiden Männer wird mit psychologischen Mitteln geführt, bis die Handlung in blanker Gewalt eskaliert. Wer wird wen zur Strecke bringen? Das Finale ist allemal originell und überraschend!

Michael Pye ist ein außerordentlich fein gesponnener Psychothriller gelungen, der sich wohltuend von vielen reißerischen Erzeugnissen dieses Genres unterscheidet. --Ulrich Deurer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Ein psychologischer Krimi mit einer dichten und vielschichtigen Handlung, feinfühlig, hintergründig und fesselnd.« FOCUS »Ein abgründiger Psychothriller.« ABENDZEITUNG

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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3.0 von 5 Sternen Gestohlene Leben 31. Oktober 2002
Von Sabrina
Format:Taschenbuch
Der Niederländer Martin Arkenhout ist für ein Jahr als Austauschstudent in Amerika, als ein Unfall ihm ungeahnte Möglichkeiten eröffnet. Er nimmt die Identität des Opfers an und beschließt, dessen Leben weiter zu leben. So hangelt er sich von Leben zu Leben, wenn das aktuelle Leben zu langweilig oder zu schwierig wird, sucht er sich ein neues, in dem er es dem Besitzer gewaltsam entreißt. Doch eines Tages sucht er sich das falsche Leben aus. Denn das Leben des einsamen englischen Kunstprofessors kommt mit einer Vergangenheit, von der Martin Arkenhout nichts ahnt, und so hat er auf einmal nicht nur die Polizei auf seiner Spur. Im portugiesischen Hinterland entspannt sich ein Katz-und-Maus-Spiel, das durch eine Frau noch an zusätzlicher Brisanz gewinnt.

Michael Pye hat mit "Der sechste Mann" einen ungewöhnlichen Thriller geschrieben. Teils in der ersten Person, teils in der dritten Person erzählt, wechselt er die Perspektiven so schnell, dass man manchmal stutzt, weil man einen Wechsel verpasst hat. Doch sowohl Martin Arkenhout, als auch sein Verfolger sind sehr gut getroffen, und die langsam verschwimmenden Beweggründe der beiden Protagonisten äußerst interessant zu beobachten.

Warum also nur drei Sterne ? Nach einem furiosen Beginn und der überraschenden Einführung der zweiten Erzählperspektive ließ das Tempo des Buches doch erschreckend nach. Die beiden Hauptpersonen beäugen sich in ihrem Dorf, umwerben dieselbe Frau und viel mehr passiert auch nicht. Mal ein Gespräch mit dem Nachbarn, dem Polizeichef, der Ehefrau, das mag ja für sich gesehen ganz interessant sein, bringt die Geschichte aber nicht weiter. Das Finale ist zugegebenermaßen überraschend und originell, reicht aber nicht, die 200 Seiten Langeweile davor vergessen zu machen.

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