Einer der guten Krimis von Cornell Woolrich.
Was macht man, wenn man nach einem kleinen Unfall in einem unbekannten Stadtteil wieder zu Bewusstsein kommt, nach Hause geht und von seiner Frau erfährt, dass man zwei Jahre nicht da war?
Genau das widerfährt Frank Townsend. Da er in den zwei Jahren auch seinem Job nicht nachgekommen ist, steht er vor dem Nichts.
Was hat er in der Zeit gemacht, wenn er nicht Frank Townsend war, wovon hat er gelebt? Seine Suche beginnt Frank in dem unbekannten Stadtteil, wo er auf gewacht ist. Er mietet sich ein schäbiges Zimmer und geht ziellos durch die Straßen, in der Hoffnung, jemand möge ihn erkennen ...
Cornell Woolrichs fiktionale Welt ist düster und einsam, die Existenzbedrohungen lauern an jeder Straßenecke. Im Vergleich zu seinen Zeitgenossen Hammett und Chandler bestechen Woolrichs Stories durch großen Ideenreichtum. So auch dieser Roman, dessen Stärken eindeutig in der ersten Hälfte liegen.