Der schmale Grat 2013

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Südpazifik, 1942. US-Marines stürmen die von den Japanern besetzte Insel Guadalcanal. Kompanieführer Staros weigert sich jedoch seinen Auftrag - die Erstürmung des Hügels 210 - durchzuführen, da ihm das Risiko für seine Männer als zu groß erscheint. Als sein Vorgesetzter weiter insistiert, ergreift der ehrgeizige Captain John Gaff die Chance, sich durch dieses Himmelfahrtskommando zu profilieren.

Laufzeit:
2 Stunden, 43 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

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Details zu diesem Titel

Genre Kriegsfilm
Regisseur ---
Studio FOX
Altersfreigabe Freigegeben ab 16 Jahren
Verleihrechte 48 Stunden Nutzungszeitraum. Details
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

28 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Exciter30 am 9. Juni 2011
Format: DVD
Nach seiner letzten Regiearbeit IN DER GLUT DES SÜDENS sollte es genau 20 Jahre dauern bis Regisseur Terrence Malick wieder aus der Versenkung auftauchte. Mit DER SCHMALE GRAT brachte er fast zeitgleich mit DER SOLDAT JAMES RYAN einen weiteren Kriegsfilm auf die große Leinwand.
Malicks Film schnitt zwar bei den Oscarverleihungen schlechter ab als Spielbergs Kriegepos, da er trotz mehrerer Nominierungen leer ausging.

Trotzdem ist für mich Malicks Epos der bessere der beiden Filme, wobei es doch auch schwierig ist die beiden Filme miteinander zu vergleichen.

Malick verfilmte James Jones Roman INSEL DER VERDAMMTEN in teils malerischen wie aber auch actiongeladenen Sequenzen. Der Film schildert den Kampf der US-Truppen im Jahre 1943 um die Insel Guadalcanal im Südpazifik. Kompanieführer Staros hat Befehl den Hügel 210 auf der Insel einzunehmen und zu verteidigen. Diese Mission erscheint Ihm aber genauso sinnlos wie riskant, doch sein Vorgesetzter Captain John Gaff sieht in der Eroberung des Hügels seine große Chance sich in diesem Kieg zu profilieren. Staros macht sich zusammen mit einer Hand voller Freiwilliger auf den Weg zu diesem Himmelfahrtskommando.

Regisseur Malick schafft es, mit eindrucksvollen Bildern, den unvereinbaren Gegensatz zwischen der Schönheit der Natur und der Sinnlosigkeit des Krieges in Szene zu setzen. Für seinen Film hat sich Malick eine ganze Kompanie von Hollywoodgrößen an Bord geholt. Das hochkarätige Ensemble setzt sich unter anderem aus den Stars Nick Nolte, Sean Penn, Woody Harrelson, John Cusack, George Clooney, Elias Koteas und John Travolta zusammen. Vor allem aber sind die beiden Newcomer Jim Cavaziel (Monte Cristo) und Ben Chaplin (Lost Souls) hervorzuheben.
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35 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von H. W. TOP 1000 REZENSENT am 18. August 2011
Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
>>> ZUM FILM <<<
"Dieses Böse. Woher kommt es? Wie stiehlt es sich in die Welt? Aus welchem Samen, aus welcher Wurzel ist es erwachsen? Wer tut das? Wer tötet uns? Beraubt uns des Lebens und des Lichts, verhöhnt uns mit dem Anblick dessen, was wir hätten wissen können? Kommt unser Untergang der Erde zu Gute? Hilft er dem Gras beim Wachsen, der Sonne beim Scheinen? Ist diese Dunkelheit auch in Dir? Hast Du diese Nacht durchschritten?"

Die philosophischen und beinahe schon poetischen Worte sind ein Zitat aus "Der schmale Grat". Diese Gedanken eines Soldaten stehen exemplarisch für einen einzigartigen Antikriegsfilm, der als einer der wenigen des Genres den Präfix "Anti-" zu Recht trägt.
Dabei überrascht Terrence Malicks Geniestreich, der inmitten des grausamen Pazifikkriegs im Jahre 1942 auf der Insel Guadalcanal angesiedelt ist, den kriegsfilmerfahrenen Zuschauer nicht nur mit philosophischen Exkursen. Er präsentiert dem Zuschauer darüber hinaus wunderschöne Bilder der insulanen Fauna und Flora, so dass man nicht anders kann, als zu sagen: "DAS ist Leben und es ist wunderschön!". Man könnte sich geradewegs darin verlieren und zu träumen beginnen. Doch "Der schmale Grat" ist, wenn auch ein sehr ungewöhnlicher, so doch in erster Linie ein Antikriegsfilm. Es wird gekämpft, geschlachtet und gestorben.

Der Tod ist grausam! Daher habe ich persönlich mit Kriegsfilmen ein Problem, in denen das Heldentum zum Ideal erhoben wird. Inzwischen unerträglich erscheinen mir daher Szenen in Filmen, in denen ein Sterbender minutenlang darüber redet, wie glücklich er ist, für sein Vaterland sterben zu dürfen.
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88 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christian Eissel am 27. Januar 2002
Format: DVD
Dummerweise kam "Saving Private Ryan" vor "Thin Red Line" im Kino.
Spielbergs Film ist sicherlich das beste Mittel jemandem die Grauen des Krieges bildhaft vor Augen zu führen und klar zu machen, was Soldaten nicht nur damals, sondern sicher auch noch heute mitansehen müssen.
Wo aber Spielberg sich nach 20 legendären Minuten Kinogeschichte in typischer Hollywood- Pseudodramatik verliert, kann Mallicks Film auftrumpfen.
"Thin Red Line" hat die bessere Musik, hat den höheren Anspruch und meiner Meinung nach die bessere Wirkung.
Hier gibt es keine Schlacht wie in "Saving Private Ryan", dafür aber wird hier ein Gefühl überaus gut zum Zuschauer transportiert: ANGST!
Nichts ist schrecklicher, als die Szene des Sturms auf das japanische Biwak; die Ausdrücke der Angst bei allen Beteiligten stechen hervor.
Dieser Film sticht wiegesagt in anderer Weise hervor:
durch Emotion, nicht durch den visuellen Kriegseindruck.
Geradezu fantastisch sind die Landschaftsbilder, welche sich nicht so recht in das Kriegsszenario einreihen möchten und die Eingeborenen welche, in einer eindrucksvollen Szene dargestellt, absolut keine Notiz vom Krieg der "Zivilisation" nehmen bilden ebenfalls ein weiteres Stück in der Wirkung des Films.
Hervorzuheben ist noch der Soundtrack von Hans Zimmer, welchen ich JEDEM nur wärmstens empfehlen kann, denn solche tollen Melodien habe ich bisher nur selten auf einer CD gehört.
Wie man allerdings einen solchen Film mit oberflächigen billigen Actionfilmen wie "Mut zur Wahrheit" vergleichen kann, ist mir noch immer ein Rätsel... ;-)
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