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Der schlechtgefesselte Prometheus: und andere Erzählungen Taschenbuch – 1. August 1999


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 240 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. August 1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423126515
  • ISBN-13: 978-3423126519
  • Größe und/oder Gewicht: 19,3 x 12,1 x 1,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.117.995 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Gesetz und puritanische Strenge spielten für André Gide seit seiner Geburt eine große Rolle. Der Vater, ein Professor der Rechte, ging mit dem Jungen streng ins Gericht. Bereits früh jedoch distanzierte sich der junge Literat von moralischen Vorschriften und erkannte bereits seit einer Reise nach Algerien und Marokko 1893-94 seine Homosexualität. Dennoch heiratete er 1895 seine Kusine und reiste mit ihr durch Europa und Afrika. Später war Gide vorrübergehend Kommunist, verabschiedete sich aber schnell wieder von diesem Denksystem, nachdem er 1936 von einer Rußlandreise enttäuscht zurückkehrte. 1947 wurde er mit dem Nobelpreis für Literatur gewürdigt. Am 19. Februar 1951 starb er in seiner Geburtsstadt Paris.

Zum Werk

Gides Werk nimmt für die Moderne eine wichtige Rolle ein und ist in einem Atemzug mit dem von Proust, Joyce oder Döblin zu nennen. Er war ein leidenschaftlicher Verfechter der Rechte des Individuums und wollte dieses weder durch Moral, noch durch Kirche oder Ehe eingeschränkt sehen. Gide war ein Nonkonformist aus Prinzip und wollte in der Tradition der Aufklärung den Menschen zu seiner Freiheit führen. Sein wichtigstes Werk ist »Les Faux-monnayeurs - Die Falschmünzer«, mit dem er den psychologischen Roman experimentell erneuerte. Bei dtv ist außerdem Gides eindrucksvolle Autobiographie »Stirb und Werde« erschienen, von der er selbst sagte: »Ich weiß im übrigen, wie sehr ich mir damit schade, dies und alles folgende zu erzählen; ich sehe voraus, wie man es gegen mich wird verwenden können. Aber mein Bericht hat nur Sinn, wenn er der Wahrheit entspricht.«


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Timo Brandt TOP 500 REZENSENT am 6. August 2010
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
'Ein Verlangen nack Glück hat mich in diesem Frühjahr zermürbt; ich habe irgendeine vollkommenere Entfaltung meiner selbst begehrt. Ich habe begehrt, glüclich zu sein, so als hätte ich nichts anderes zu sein; so als trüge dei Vergangenheit nicht immer über uns den Triumph davon; so als bestünde das Leben nicht aus der Gewöhnung an seine Traurigkeit, sei das Morgen nicht die Fportsetzung des Gestern - so als kehrte meine Seele nicht heute schon zu ihren gewohnten Studien zurück, sobald sie von ihrem Traum frei sein wird.'

Dieser Ausschnitt stammt aus dem Vorwort zur 2. Erzählung, "Der Liebesversuch". Ich denke er zeigt am besten, welch visionäre Kraft Gide in seinen besten Zeiten besaß, was Schreiben für ihn war.

Nicht umsonst wurde ihm, dem auf ewig uneinordbaren, klugen, niemals dogmatisch werdenden Geist, der Literaturnobelpreis verliehen; ihm, der sich den Strömungen seiner Zeit wiedersetzte und der eigenwillig blieb und schrieb, in Sachen Sexualität, Katholizismus, Kolonialismus, Kommunismus, Freundschaft immer wieder neue Überlegungen und Betrachtung anstrebte; und nicht umsonst waren sich die sonst zerstrittenen Jean-Paul Sartre und Albert Camus in einem einig: Gide war der offenste Geist seiner Zeit

Bei wem der Text ganz oben nichts auslöst, der kann sich beruhigt einem andern Literaten zuwenden.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rezensentin/Rezensent am 25. April 2007
Format: Taschenbuch
Wer liest heute noch Gide? Es sei denn, er muß. Die Manns kannten ihn gut, auch Hesse, um nur einige zu nennen. Lesen,lesen! Besonders heute. Er war ein Verfechter des Individuums. Gibt es das heute noch? Wie, nur als Schimpfwort?

Was für eine Zeit!
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