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Der scharlachrote Buchstabe
 
 
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Der scharlachrote Buchstabe [Taschenbuch]

Nathaniel Hawthorne
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Dtv (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342312816X
  • ISBN-13: 978-3423128162
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,2 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.270.832 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Nathaniel Hawthorne
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Produktbeschreibungen

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Der scharlachrote Buchstabe
OT The Scarlet Letter OA 1850 DE 1851 Form Roman Epoche Transzendentalismus
Der erste Roman von Nathaniel Hawthorne wurde wegen seines Stoffs (Ehebruch), seiner symbolhaltigen Sprache und seiner humanistischen Botschaft zum Klassiker der US-amerikanischen Literatur.
Inhalt: Boston um 1640. Wegen eines unehelichen Kindes wird die dunkelhaarige Hester Prynne im puritanischen Neuengland verurteilt, als Zeichen ihrer moralischen Schande auf ihrem Kleid den roten Buchstaben A für Adulteress (Ehebrecherin) zu tragen. Sie hat ihre Tochter Pearl bekommen, während ihr Ehemann, ein eigenbrötlerischer Arzt und Alchimist, verschollen war. Als Hester am Pranger steht, ist er bereits zurückgekehrt und hat sich in der Stadt unter dem Namen Roger Chillingworth niedergelassen, um den Vater des Kindes zu finden. Hesters Geliebter ist ausgerechnet der allseits geschätzte junge Priester Arthur Dimmesdale. Ihn quälen Schuldgefühle, doch bringt er lange nicht den Mut auf, sich zu offenbaren. Hester will ihn zur gemeinsamen Flucht überreden, aber er stirbt nach einem öffentlichen Bekenntnis.
Aufbau: Der Roman besitzt zahlreiche Elemente einer Romanze, der angloamerikanischen Variante des Liebes- und Abenteuerromans. Die vier Hauptfiguren stehen für markante, gegensätzliche Charaktere: der monomanische Racheengel Chillingworth, die sinnliche, rebellische Hester, das unschuldige Kind der Liebe Pearl und der idealistische, aber labile Dimmesdale. Natürliche Begierden und die strengen Normen der Gesellschaft stehen sich ebenso gegenüber wie Gefühl und Verstand, Ehrlichkeit und Täuschung, Demut und Stolz, Selbstbewusstsein und Schwäche. Der Roman ist mit Symbolen geradezu überfrachtet: für die Natur (Rose, Sonne, Wasser, Wald), bei Namen (Pearl=Perle) und Farben (rot=Leidenschaft). In der Einleitung seines Romans (The Custom House) distanziert sich der aufgeklärte Christ Hawthorne von der religiösen Inbrunst und dem starren Moralkodex seiner Vorfahren. Doch zeigt er auch die sozialen Folgen von Sünde und Schuld: Verbannung, Isolation und Einsamkeit.
Wirkung: Gleich mit seinem ersten Roman hatte Hawthorne bei Kritikern und Lesern Erfolg. 1876 wurde das Buch erstmals dramatisiert, 1896 feierte die Opernfassung von Walter Johannes Damrosch in Boston Premiere. Unter zahllosen Kinoversionen ragen die Stummfilmfassung von Victor Sjöström (1926) und der Farbfilm von Wim Wenders (1973) mit Senta Berger als Hester Prynne heraus. B. B. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Kurzbeschreibung

Nathaniel Hawthornes nach der Entlassung aus dem Zolldienst und dem Tod der Mutter in wenigen Monaten niedergeschriebener erster Roman ist die Frucht einer langen Auseinandersetzung mit der Welt seiner puritanischen Vorfahren. Das Hauptwerk des Amerikaners, 1850 erschienen, wurde zu einem der größten Schuld- und Sühne-Romane der Weltliteratur. Neuengland in der Mitte des 17. Jahrhunderts: Die junge, schöne Hester Prynne wird an den Pranger gestellt - auf ihrer Brust leuchtet ein scharlachroter Buchstabe, der sie als Ehebrecherin brandmarkt. Die Menschenmenge vermag es nicht, ihr den Namen des mitschuldigen Mannes zu entreißen: Hester bekennt sich zu ihrem unbekannten Geliebten.

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Einleitungssatz
Es ist schon ein wenig merkwürdig, daß ich - der ich wenig geneigt bin, von mir und meinen Angelegenheiten am Kamin und zu meinen persönlichen Freunden allzu viel zu erzählen - zweimal im Leben von einem autobiographisdien Impuls gepackt worden bin, als ich das Lesepublikum ansprach. Lesen Sie die erste Seite
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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Die Sprache in diesem Buch ist es, die fasziniert, die Bilder, vor dem Auge auftauchen. Ich habe den Film nie gesehen. Ich werde den Film nie sehen. Ich erfreue mich an meiner Phantasie, an den Bildern, die in meinem Kopf entstehen, wenn ich das Buch lese. Der Buchstabe, geschmückt und ausgestickt. Und das im puritanischen Neu-England. Das allein ist ein abendfüllendes Programm. Dann die Namen der Personen: Dimmesdale - altenglisch, bedeutet Dunkles Tal. Und hat er nicht etwas zu verbergen? Chillingworth, der Arzt - läuft es einem nicht kalt den Rücken hinunter, wannimmer der Mann auftaucht? Dann die Szene auf dem Marktplatz, ganz am Anfang: Dimmesdale steht auf einem Balkon über Hester und sagt zu ihr, sie möge den Namen des Mannes preisgeben, mit dem sie Ehebruch begangen hat. Er ist es selber. Er steht als Pastor im Stand hoch über ihr. Und im Moment auch physisch auf dem Balkon. Eine der besten Szenen aus dem ganzen Buch. Macht die Augen auf, wenn Ihr das Buch lest, solche Herrlichkeiten gibt es im ganzen Buch. Und achtet auf die Veränderungen, die sich bei allen drei Hauptpersonen im Laufe der Zeit einstellen - eine wahre Meisterleistung von Nathanial Hawthorne, ein Muß für jeden!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sandra Seckler (Media-Mania) TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Mit dieser Taschenbuchausgabe hat der Deutsche Taschenbuch Verlag Nathaniel Hawthornes Roman "Der scharlachrote Buchstabe" aus dem Jahre 1850 neu aufgelegt, welcher als eines der bedeutendsten Werke der amerikanischen Literatur gilt. Diesen Umstand hat er der Tiefe der Gefühle, die Hawthorne seinen Figuren zugesteht und die diese so einzigartig macht, zu verdanken. Noch bedeutender wird dieser Umstand dadurch, dass der Autor diese Gefühle, diese Aufmerksamkeit den Gefallenen der Gesellschaft widmet und den Leser an ihren Qualen teilhaben lässt und so Sympathie für sie entwickelt, während sich hinter der scheinbar makellosen Fassade anderer sich etwas Dunkles und Böses offenbart.
Außer dieser Geschichte hat diese Ausgabe noch einiges mehr zu bieten: Die Geschichte "Der scharlachrote Buchstabe" wurde durch das später vom Autor verfasste "Das Zollhaus" erweitert, welches die Intentionen des Buches dem Leser aus der Feder des eigenen Autors etwas näher bringt. Danach folgt erst die eigentliche Geschichte.
Hat man sich diese zu Gemüte geführt, folgt ein fast fünfzigseitiger Anhang zum Buch. Wortführend ist hier Binnie Kirshenbaum, eine amerikanische Autorin von Novellen und Kurzgeschichten, die ihre eigenen Gedanken zu "Der scharlachrote Buchstabe" zum Besten gibt. Anschließend werden dem Leser noch ausführliche Anmerkungen zu "Der scharlachrote Buchstabe" geboten, die zum besseren Verständnis des Buches genutzt werden und um auf die vielen Besonderheiten hinzuweisen. Abgeschlossen wird das Ganze durch eine Zeittafel, die dem Leser die historischen Hintergründe zu diesem Buch näher erläutert.

Tiefgründig und ergreifend, kombiniert mit einer Vielzahl von Informationen präsentiert sich diese Taschenbuchausgabe von "Der scharlachrote Buchstabe" als gelungenes Werk, um sich ein Stück Literaturgeschichte einzuverleiben.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Starker amerikanischer Roman 9. Dezember 2007
Von Regenfisch TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
"Der scharlachrote Buchstabe" von Nathaniel Hawthorne ist dessen Debütroman und feierte zugleich große Erfolge- zurecht! Strotzt er doch von wunderbaren sprechlichen Bildern und zeugt von einer gewaltigen Sprachfertigkeit.
Der Roman spielt im Boston des 17. Jahrhunderts. Puritanisches Denken und Leben prägt den Lebenswandel der Bevölkerung. Inmitten lebt Hester, deren Mann auf eigentümliche Weise verschwunden ist. Während seiner Abwesendheit wird sie schwanger und wird als Ehebrecherin Verurteilt. Noch in der Haft gebärt sie ihre Tochter Perle. Nach der Haftentlassung muss sie drei Stunden am Pranger stehen und als lebenslängliche Strafe den Buch scharlachroten Buchstaben "E" für "Ehebrecherin" tragen.
Unterdessen kehrt ihr Ehemann in die Stadt zurück und ahnt sogleich, wer der Vater des unehelichen Kindes ist. Er nistet sich bei diesem ein und vergiftet seine Selle mit der Idee, sich der Öffentlichkeit zu stellen.
Es folgt ein sehr ergreifendes und zugleich dramatisches Ende, das bis zum letzten Satz spannend zu lesen ist.
Ich bewundere Hawthorne gleich in mehrfacher Hinsicht für diesen Roman. Zunächst war die Thematik dieses Romans zu damaliger Zeit eine Ungeheuerlichkeit. Er hält der moralisierenden Gesellschaft den Spiegel vor und verschafft dem Leser die Möglichkeit, mit den "Opfern" mitzufühlen und die Ereignisse aus deren Sicht zu sehen.
Zugleich ist der Roman gespickt mit Bildern mit hoher Symbolkraft. Die kleine Tochter wird Perle genannt, der Priester Dimmesdale, was soviel bedeutet wie "finsteres Tal", die angedachte Schifffahrt wird zum Symbol für die Überfahrt in den Tod und, und, und...
Ein herausragender Roman der Weltliteratur von einem viel zu wenig beachteten Schriftsteller.
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Die neuesten Kundenrezensionen
*****
Das Buch ist in sehr gutem Zustand. Ich bin mit der Lieferung sehr zufrieden.
Der Preis stimmt auch. IHabe vor noch mehr Bücher auf die Weise zu kaufen.
Vor 4 Monaten von Heinrich Stenzeol veröffentlicht
Reise in die Vergangenheit
Boston im 17. Jahrhundert: Die Ehebrecherin Hester Prynne wird zum Zeichen ihrer Schande öffentlich gebrandmarkt. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Heane veröffentlicht
Bedrohlich, düster, genial
Sie kennen die Geschichte. Ich schildere hier nur, was mich besonders beeindruckt hat.

1. Einstieg in die Geschichte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Oktober 2009 von H. J. Klaus
Nicht wie der Film!
Das Buch is gut, auch wenn es nach meinem Geschmack ein bißchen trocken geschrieben ist. Es eher eine Charakterstudie als ein Buch für einen gemütlichen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Juli 2009 von Aya86
Richtungsweisendes düsteres Meisterwerk!
Der als prägend und als einer der führenden amerikanischen Schriftsteller geltende Hawthorne beschreibt in seinem richtungsweisenden Roman das Schicksal der Ehebrecherin... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Oktober 2008 von Joachim Klotz
Faszinierend...
In meiner Ausgabe war eine Zusammenfassung, in der man schon alles erfahren hat. Einerseits ein bissl doof, andererseits hilfreich, wenn man mit der alten Sprache nicht so gut... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Oktober 2008 von Zieschlern
Nicht einfach zu lesen, aber psychologisch faszinierend
Im puritanischen Neu-England Mitte des 17 Jahrhunderts wird Hester Prynne vor einer gaffenden Menge auf den Pranger gestellt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. August 2008 von Pj
Zog mich in seinen Bann...
Zuerst dachte ich, "Der scharlachrote Buchstabe" sei ein schlecht gemachtes "Billighörbuch". Trotzdem habe ich es gekauft, weil man zu dem Preis ja nicht so viel falsch machen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Juni 2007 von Davina
Wie dumm, wie dumm wollen wir bleiben trotz solcher Bücher?
Puritanismus, 16. Jahrhundert, Neu-England. Es war einmal. Lange her, was? Wir haben doch Fernsehen, Internet und Amazon. Geht also keinen mehr was an? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Mai 2002 von Frank
Psychologisch interessante Dreiecksgeschichte
Ein Roman aus der Pionierzeit Amerikas, in der die Puritaner die gesellschaftlichen Normen errichteten und auch eng und nicht selten in heuchlerischer Art danach lebten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Oktober 2000 von Elisa Griessmeier
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