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Kommentar: Gebundene Ausgabe, Pp. DVA, 2003. 290 Seiten guter Zustand, ganz leicht gebräunt
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Der rote Terror: Die Geschichte des Stalinismus Gebundene Ausgabe – 1. Oktober 2003

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 290 Seiten
  • Verlag: DVA; Auflage: 2 (1. Oktober 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342105486X
  • ISBN-13: 978-3421054869
  • Größe und/oder Gewicht: 14,2 x 2,6 x 21,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Stalins blutiger Massenterror -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Jörg Baberowski, geboren 1961, ist Professor für osteuropäische Geschichte an der Humboldt-Universität Berlin. Er zählt zu den international bekannten Wissenschaftlern, die sich mit dem Stalinismus beschäftigen.

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Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

48 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lucullus am 1. April 2008
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Jörg Baberowskis Buch über den "Roten Terror" ist als Geschichte des Stalinismus angelegt, nicht als Geschichte der Sowjetunion zur Zeit Stalins. Dieser Umstand bringt es mit sich, dass die Oktoberevolution, der Bürgerkrieg, die Kollektivierung, der Zweite Weltkrieg und viele andere Ereignisse nur am Rande behandelt werden. Das Augenmerk des Autors gilt ganz der Frage, mit welchen Mitteln der Generalsekretär aus Georgien die Macht erringen und so lange behaupten konnte. In seiner Antwort gelingt es Baberowski persönliche, institutionelle, kulturelle und gesellschaftliche Faktoren zu einem theoretischen Modell zu verknüpfen, das als "historische Ortsbestimmung" des Stalinismus verstanden werden kann.

Baberowskis Ausgangspunkt ist die Ideologie. Indem sie unmittelbar an das Gedankengut der Aufklärung und die Reformpolitik der Zaren anknüpften, hätten die Bolschewiki versucht, ihrem rückständigen Land eine Ordnung aufzuzwingen, für die es nur minimale Voraussetzungen mitbrachte. Die Russen sollten in kürzester Zeit moderne Europäer werden und ihre überkommene Lebensform hinter sich lassen. "Die russischen Kommunisten waren gelehrige Schüler des Zeitalters der Vernunft und der Aufklärung. Was die Natur versäumt hatte, das sollte von Menschenhand vollbracht werden. Was sich der Vernunft, so wie die Bolschewiki sie verstanden, nicht fügte, musste aus der Wirklichkeit verschwinden. Der Sozialismus hatte am Projekt der Moderne nichts auszusetzen, er hielt sich im Gegenteil für seine eigentliche Vollendung." (S. 13).
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41 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Polygraph am 17. Oktober 2009
Format: Taschenbuch
Ich möchte diese Rezension über ein Buch über den Stalinismus selbst mit einem Zitat Stalins zu eröffnen: "Ein Toter ist eine Tragödie, eine Millionen Tote eine Statistik."
Dieser Ausspruch macht bereits das Dilemma des Stalinismus im historischen Gedächtnis der Welt deutlich. Der Durchschnittsmensch weiss schon, dass der Stalinismus eine schlimme Episode der Geschichte war, er weiss von Gulag, Hungersnöten, Schauprozessen und Vertreibungen, und möglicherweise ist ihm auch bewusst, dass die Opferzahlen in die Millionen gehen, und dennoch sind all diese Zahlen und Worte nur abstrakte Begriffe, für ein Grauen, das ihn dennoch nicht berührt? Warum ist uns der Stalinismus, der erst 50 Jahre zurückliegt doch genauso fern wie der 30jährige Krieg oder die Hexenverbrennungen? Die Antwort ist einfach: Weil die stalinistischen Mordexzesse (im Gegensatz zu den nationalsozialistischen Verbrechen) wenig bis gar nicht im Bild dokumentiert sind. Es gibt kein Filmmaterial auf ZDF, nur wenig Fotografien; die Sowjetunion ist als Sieger untergegangen und hat die haarsträubendesten Indizien über ihre dunkelste Episode mit ins Grab genommen.

Gerade in Hinblick auf den Wiederaufstieg der umbenannten SED und das zunehmende Verblassen der Gedenken von DDR-Opfern in Deutschland ist es notwendig, sich mit dieser Epoche zubeschäftigen, und das Buch von Jörg Baberowski ist mit seinem schmalen Umfang nicht mehr und nicht weniger als ein historiographischer Meilenstein, der keine Fragen offen lässt.
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30 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Leseratte am 27. Mai 2007
Format: Gebundene Ausgabe
"Der Rote Terror" ist eine der besten Werke, die es zum Thema Sowjetunion und Stalin gibt. Im Vergleich zu anderen, meist sehr umfangreichen und langen Werken schafft Jörg Baberoski es, Stalins Werdegang vor dem Hintergrund der Entwicklungen im Sowjetimperium darzustellen, ohne sich dabei in den Details des zweiten Weltkrieges, Hitlerdeutschlands, der chinesischen Ereignisse etc. zu verlieren. Der Leser gewinnt dadurch ein "unabgelenktes", präzises Bild der Gesellschaft und Entwicklung innerhalb der Sowjetunion zu Zeiten des Stalinismus.
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56 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Albrecht Bär TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 4. Dezember 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Jörg Baberowski hat mit seiner Studie "Der rote Terror" eine brilliante Geschichte der Sowjetunion bis zum Tode Stalins vorgelegt. Der Autor arbeitet überzeugend die Gründe für den einzigartigen Gewalt- und Terrorexzeß heraus, der mit der bolschewistischen Revolution in die Welt kam: im Grunde handelten die bolschewistischen Revolutionsführer, ob sie nun Lenin, Trotzki, Stalin usw. heißen, wie Oberhäupter einer Mafiabande. Am besten verkörpert sieht Baberowski das in Stalin. Er verstand die Gesellschaft als Objekt seiner räuberischen Exzesse. Kontrahenten, ob reale oder eingebildete, wurden mit Gewalt beseitigt. Er besetzte wichtige Posten im ganzen Land mit seinen Kreaturen, die sich allein darin auszeichneten, ihm zu Willen zu sein. Wie ein Pate beherrschte er das Land. Für Fehler, Schlampereien und Fehlentwicklungen, die zwangsläufig auftreten, wo persönliche Treue über Sachverstand triumphiert, wurden Spione, Volksfeinde oder der Bourgeois verantwortlich gemacht. Die Schauprozesse dienten zu nichts anderem, als die Anhängerschaft immer wieder neu auf den "Führer" einzuschwören.
Selbst das einzige Verdienst, daß in Rußland immer noch mit dem Namen Stalin verbunden wird, der Sieg im "Großen Vaterländischen Krieg", ist Resultat seines brutalen Terrorapparats und der grenzenlosen Menschenverachtung eines Regimes, dem es buchstäblich egal war, über welche Leichen es ging. Aber über Leichen ging es immer.
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