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Der rote Max [Gebundene Ausgabe]

Eric Battut
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Kurzbeschreibung

1. Juli 2008
Kann eine Katze einen Vogel ausbrüten? Bei Eric Battut jedenfalls ist das möglich. Er erzählt von einer ungewöhnlichen Freundschaft. Aber auch vom Loslassen und Wiederkehren, von Abschied und Neubeginn. Battut wurde für diese witzig erzählte und wunderbar illustrierte Geschichte mit dem Französischen Kinderbuchpreis ausgezeichnet.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 32 Seiten
  • Verlag: Bohem Press; Auflage: 1 (1. Juli 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3855814600
  • ISBN-13: 978-3855814602
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 4 - 6 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 17,4 x 0,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 39.565 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Buchnotiz zu : Neue Zürcher Zeitung, 30.05.2001
In einer Doppelbesprechung rezensiert Ursula Sinnreich zwei Kinderbücher, in denen es um "Verkehrung der Verhältnisse" geht: Zwischen Freund und Feind bzw. zwischen Mensch und Tier.
1.) Eric Battut: "Der rote Max" (Bohme-Press)
Sinnreich zeigt sich sehr angetan von diesem Buch, das bereits den französischen Kinderbuchpreis erhalten hat. Gar eine "Parabel der Menschlichkeit" wird ihrer Ansicht hier transportiert. Denn die Geschichte erzählt, wie der Leser erfährt, von einem Kater, der ein Vogelei nur deswegen ausbrütet, um den Piepmatz später zu futtern. Doch dann schließen die beiden Freundschaft. "Weit mehr als eine Erzählung aus dem Tierreich" ist dies, findet die Rezensentin und lobt die "Einfachheit und Klarheit", mit der der Autor die Verwandlung dargestellt habe. Besonders gefällt ihr auch die bildliche Darstellung, bei der der Größenunterschied zwischen Kater und Vogel eine besondere Rolle spielen.
2.) Kathrin Schärer: "Bella bellt und Karlchen kocht" (Sauerländer)
Sinnreich erläutert, dass in diesem Buch der Hund Karlchen vorübergehend ganz menschlichen Tätigkeiten (wie duschen, kochen, Computer spielen und Zeitung lesen) nachgeht, während Frauchen Bella auf allen Vieren auf dem Fußboden krabbelt. Die Idee scheint die Rezensentin recht amüsant zu finden, doch auch die Einfachheit der Sprache und Bilder haben ihrer Ansicht nach großen Reiz. Menschen erscheinen demnach vor allem als kugelig und beinahe nur durch ihre Kleidung unterscheidbar, die Tiere hingegen werden, so die Rezensentin, wesentlich differenzierter dargestellt. Ein Buch, das man "nur zuklappt, um es wieder von vorne beginnen zu können", so das Urteil der Rezensentin.

© Perlentaucher Medien GmbH
-- Perlentaucher.de

Verkehrte Welt

Rollentausch in neuen Bilderbüchern

Wenn der Feind zum Freund und das Hundchen zum Frauchen wird, sieht die Welt auf einmal ganz anders aus. Oder doch nicht? Die Verkehrung der Verhältnisse ist Thema zweier Bilderbuch-Neuerscheinungen von Eric Battut und Kathrin Schärer.

Eigentlich sind die Rollen zwischen Frau und Hund klar verteilt. Tante Bella isst gern, und Karlchen bettelt gern. Das sieht man auf den ersten Blick. Tante Bellas imposante Gestalt ist rund und glatt wie ein bis zum Platzen aufgeblasener Ballon. Karlchen dagegen sieht schmal, struppig und gelenkig aus und ist mit einer ausgeprägten Nase und einem wedelfreudigen Schwanz begabt. Oft geht es bei beiden um die Wurst. Doch was Tante Bella schmeckt, ist nicht unbedingt auch nach Karlchens Geschmack. Und so muss sich Tante Bella manchmal richtig ins Zeug legen, damit der widerstrebende kleine Hund das nimmt, was sie ihm zugedacht hat. Tief bückt sie sich und lockt mit Stimme und Gestalt; so nachdrücklich, dass sie sich eines schönes Tages, die Hand mit der Wurst weit ausgestreckt, auf allen vieren vor ihrem Vierbeiner wiederfindet. Das ist der Beginn eines Spiels mit vertauschten Rollen, das für einen Tag lang auch die Kinder und die Hunde der Nachbarschaft in Atem hält.

Einfach sind Bild und Sprache, mit denen Kathrin Schärer die Lust am Rollentausch in ihrem ersten Bilderbuch inszeniert. Und in dieser Einfachheit liegt gerade ihr Reiz. In «Bella bellt und Karlchen kocht» geht das auch optisch ganz gesittet zu. In runden Linien wirft die Illustratorin ihre Figuren aufs Papier, in weichen Schraffuren gestaltet sie ihre Oberflächen. Liebevoll werden kleinste Unterschiede ins Bild gesetzt, von denen die in die Menschenrolle geschlüpften Hunde weit mehr zu bieten haben als die Menschen: so viele verschiedene Felle, so viele unterschiedliche Schnauzen und Ohren – so viele Charaktere. Die Gestalt der Menschen dagegen reduziert sich in der Rolle des Vierbeiners auf die kugelige Form ihres Hinterteils. Es ist vor allem die Musterung ihrer Kleider, die sie voneinander unterscheidet. Mit Tante Bella kann da natürlich niemand mithalten. Die üppigen Rundungen ihrer Figur, die allein schon durch ihren schieren Umfang aus dem Gewusel der Kinder herausragen, werden noch dadurch betont, dass sie in einem mit kreisrunden Ringen bedruckten Kleid auftauchen.

Die Hunde sind die eigentlichen Stars des Buches. Sie können endlich einmal nach Herzenslust duschen und baden, kochen und tafeln, Computer spielen und Zeitung lesen, während die kleinen Menschen auf allen vieren durch die Gegend rutschen. In der Vertauschung der Rollen wird des einen Alltagsroutine zu des anderen Abenteuer vor allem deswegen, weil es ein Tausch auf Zeit ist. In der Freiheit, aus dem Fremden zurückkehren zu können in das Vertraute, wann immer man mag, gründet die Freude am Spiel. Und so nehmen am Abend Menschen und Hunde wieder ihre angestammten Rollen ein, um sich auszuruhen und Kräfte zu sammeln für ein neues Spiel, so wie man dieses Buch eigentlich nur zuklappt, um es wieder von vorne beginnen zu können.

Eine Verkehrung anderer Art macht der französische Bilderbuchautor und Illustrator Eric Battut zum Thema. In seinem mit dem französischen Kinderbuchpreis ausgezeichneten Bilderbuch «Der rote Max» erzählt er, wie aus Todfeindschaft Freundschaft werden kann. Denn dass ein Kater ein Ei ausbrütet und den frisch geschlüpften Vogel aufzieht, geschieht nicht etwa aus Zuneigung, sondern aus purem Appetit. Je grösser, desto nahrhafter, heisst seine Devise, die jedoch nicht aufgeht, weil der kleine Vogel, sobald er fliegen kann, das Weite sucht. Das Gefühl der Verlassenheit trifft den roten Max ganz unerwartet, genauso wie die Rückkehr des Vogels. Und da ist der Wendepunkt erreicht, an dem aus Feinden Freunde werden. Gekonnt spielt Battut mit dem Grössenunterschied seiner Hauptdarsteller. Den Löwenanteil der Seite nimmt Max ein. Feist und farbig erscheint seine markante Silhouette vor offenem Hintergrund, während der kleine schwarze Vogel mit dem roten Bauch so leicht und unstet wie eine Feder wirkt. Doch die anfangs bedrohliche Masse des Katzenkörpers verwandelt sich am Ende zur Heimstatt einer ganzen Vogelfamilie. Die Einfachheit und Klarheit, mit der Battut diese Verwandlung zeigt, macht aus der Geschichte weit mehr als eine Erzählung aus dem Tierreich: Sie transponiert sie in eine Parabel der Menschlichkeit.

Ursula Sinnreich -- Neue Zürcher Zeitung -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Eric Battut, geboren 1968, lebt in der Nähe von Clermont-Ferrand in Frankreich. Seine Welt ist eine imaginäre Welt voller Phantasie, die er in eigenen Erzählungen inhaltlich und künstlerisch umsetzt. so hat er z.B. die Originalversion des Rotkäppchens von Charles Perrault illustriert. Er wurde mit vielen internationalen Preisen ausgezeichnet, darunter u.a. mit dem französischen Jugendbuchpreis und dem Grand Prix der Biennale der Illustration in Bratislava.

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5.0 von 5 Sternen Ein gelungenes Buch für ganz Kleine 17. Januar 2003
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Der kleine Vogel verbringt den Winter in einem warmen Land. Meiner 2,5-jährigen Tochter gefällt die Seite besonders gut, auf der Kater Max so traurig ist, weil er glaubt, der kleine Vogel hätte ihn über den Winter vergessen. Glücklicherweise hat diese Geschichte ein Happy End, und der kleine Vogel kehrt zum Kater zurück. Andere spricht vielleicht die zarte Annäherung der "Fressfeinde" Katze und Vogel an. Ein rundum schönes Kinderbuch mit gutem Text und schönen, klaren Bildern.
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