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Der rote Holocaust und die Deutschen: Die Debatte um das »Schwarzbuch des Kommunismus« Gebundene Ausgabe – 1999


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 249 Seiten
  • Verlag: Piper (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492041191
  • ISBN-13: 978-3492041195
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 14,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 749.285 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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"Wer einen Menschen tötet", so ein Diktum von Walter Jens, "verteidigt nicht eine Lehre, sondern tötet einen Menschen." Kann man nun aus dieser grundlegenden Einsicht allerdings folgern, daß ein totalitäres System, welches Menschen aus rassistischen Gründen 'industriell' vernichtet, um die Gleichheit der Menschen zu beseitigen, mit einem anderen, welches ganze 'Klassen' eliminiert, um die Menschheit mit Gleichheit zu überziehen, 'ähnlich' ist? Ein Blick in die Zusammenstellung von Reaktionen auf das "Schwarzbuch des Kommunismus" lehrt: Immer noch gibt es Apologeten der Unterscheidung nach den Zielen, also der Unterscheidung nach der 'bösartigen' NS- und der 'wohlmeinenden' Kommunismus-Variante totalitärer Unterdrückungssysteme. Würde die Opferperspektive zum Ausgangs- wie Endpunkt der Analyse gemacht werden, wie schnell würden die Argumente dieser Unterscheidungsverfechter zur Unkenntlichkeit verblassen!

Die Meinungen, die der Historiker Horst Möller hier zusammentrug, stellen ein Panoptikum dar, das am meisten eigentlich über die Befindlichkeit der Gesellschaften verrät, aus denen die Autoren stammen. Dominiert nämlich in Frankreich die aktuelle politische Dimension um Legitimierungsprobleme der Regierungspartei KPF, so zeigte sich Rußland der Debatte überdrüssig, bevor sie begonnen hatte. Und die deutsche Diskussion? Sie wird sofort in den großen nationalsozialistischen Trauma-Strudel der Nation gerissen. Die daraus entstandene Debatte, in der sich renommierte Journalisten, namhafte Politikwissenschaftler und Historiker wie Manfred Funke, Konrad Löw oder Gerd Koenen zu Wort meldeten, hat durchaus Qualität, kann aber den Odem der Selbstbespiegelung nicht loswerden.

Insgesamt ist die Zusammenstellung der Texte gelungen, bietet sie doch einen, die Kontroverse nicht verzerrenden, Überblick über die verschiedenen Stränge der wissenschaftlichen und publizistischen Auseinandersetzung. Manfred Schwarzmeier

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Horst Möller, geboren 1943, ist Direktor des Instituts für Zeitgeschichte in München und Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Zahlreiche Veröffentlichungen, u.a.: Weimar. Die unvollendete Demokratie (1997), Fürstenstaat oder Bürgernation. Deutschland 1763-1815 (1998), Europa zwischen den Weltkriegen (1998).

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

5 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andreas Umland am 21. Oktober 2007
Format: Gebundene Ausgabe
This 1999 collection of - mainly newspaper - articles by prominent European publicists and academics commenting on "The Black Book of Communism" that had been published by the same publishing house in German language only a year before will be welcomed as a convenient tool for all those interested in the interpretative and normative aspects of 20th century European history. The book is edited by the director of reputed Munich Institute of Contemporary History Horst Möller, and divided into the sections Foreign Reactions", The Historical Perspective", and The Political Debate." The publicists among the contributors are Ulrike Ackermann, Thierry Chervel (Süddeutsche Zeitung), Philippe Cusin (Le Figaro), Francois Dufay (Le Point), Richard Herzinger (Die Zeit), Joachim Käppner (Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt), Thankmar von Münchhausen (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Jean-François Revel (Académie fançaise), Christian Ruf (Dresdner Neueste Nachrichten, Sächsische Zeitung), Albert Sellner (Die Zeit), Christian Semler, Rudolf Walther and Nicolas Weill (Le Monde). The academics include The Black Book editor Stéphane Courtois (Paris), Waclaw Dlugoborski (Wroclaw), Manfred Funke (Bonn), Christian Geulen (Essen), Manfred Henningsen (Hawai), Manfred Hildermeier (Göttingen), Eckhard Jesse (Chemnitz), Tony Judt (New York), Stefan Karner (Graz), Gerd Koenen (Frankfurt am Main), Konrad Löw (Bayreuth), Heinrich Maetzke (München), Horst Möller (München), Jens Petersen (Rome), Jutta Scherrer (Paris/Berlin), Alexander Schuller (Berlin) and Heinrich August Winkler (Berlin). Further contributions are by Volkhard Knigge (Director of the Buchenwald Memorial), and Joachim Gauck, then resonsible for the administration of the Stasi-files archive.Lesen Sie weiter... ›
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