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Kommentar: Ullstein Taschenbuch, Taschenbuch, 2009, 2 Aufl. - gelesenes Exemplar mit geringen Gebrauchs - und Lagerspuren
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Der romantische Egoist Taschenbuch – 12. Juli 2007

3.5 von 5 Sternen 11 Kundenrezensionen

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Ist Oscar Dufresne Frédéric Beigbeder beziehungsweise umgekehrt? Ist Der romantische Egoist ein Roman, ein Tagebuch, eine Aphorismensammlung, alles zusammen oder vielleicht nichts davon? Fest steht: Oscar Dufresne ist die Hauptfigur in Beigbeders Roman Der romantische Egoist. Er ist 34 Jahre alt (also jünger als sein Erfinder), und ein Schriftsteller mit Ambitionen, der nach einer Stunde auf dem Laufband vor Metaphern nur so überquillt. Er ist ein Mann zerfressen von Zweifeln an sich und der Welt. Ein Zyniker mit Sexhunger, wie ihn Michel Houellebecq nicht besser hätte erfinden können. Aber er ist auch ein Mann, der von dem Porno der Zukunft nicht Sätze wie „Das gefällt Dir, Du Fotze“, sondern „Ich liebe dich“ erwartet. So jedenfalls steht es im Abschnitt „Freitag“ aus dem Jahre 2000 geschrieben, welcher einen Tag aus seinem Urlaub inmitten der High Society zusammenfasst.

Wie bereits in seinen anderen Büchern (39,90, Windows on the World über die Ereignisse des 11. September in den USA) treibt der französische Autor das Spiel mit den Identitäten und den Genres auf die Spitze. Und er versucht wieder einmal virtuos zu provozieren. Trotzdem: Der Egoist ist, wie der Titel sagt, auch romantisch. „Nach Boris Vians Ich werde auf eure Gräber spucken neige ich eher zu: ‚Ich werde all eure Töchter poppen’“, heißt es an einer Stelle, die andernorts angesichts der Schönheit einer Strandbekanntschaft gleich wieder relativiert wird: „Sie hat kein Wort zu mir gesagt; und doch war es gerade ihretwegen ein gelungener Urlaub.“ Und schließlich: „Ich fühle mich schrecklich allein in dieser Familie, die mich an das Versäumnis erinnert, eine eigene zu gründen.“

Es sind Passagen wie diese, die Dufresne bei aller Antipathie, die man während der Lektüre für ihn empfindet, doch wieder sympathisch machen. Wegen dieses Changierens zwischen Abneigung und Verständnis allein lohnt sich die Lektüre von Der romantische Egoist allemal. --Stefan Kellerer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Der Verlag über das Buch

ENTLARVEND, SCHOCKIEREND UND VOLLER HUMOR – DER NEUE FRÉDÉRIC BEIGBEDER -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Format: Gebundene Ausgabe
Man braucht nur Frédéric Beigbeders Foto auf dem Schutzumschlag zu betrachten, um zu begreifen, dass sein Tagebuch-Schreiber Oscar Dufresne große Ähnlichkeit mit ihm haben muss. Dieser verächtliche Zug um den Mund, diese Weigerung, in die Kamera zu lächeln, der arrogante Blick, die dünnen Lippen, der schwarze Rollkragenpullover - genau so stellt man sich den Zyniker Dufresne vor, der uns in seinem Tagebuch zwei Jahre lang Tag für Tag über seine Eindrücke, Ansichten und Depressionen auf dem Laufenden hält.

Der 34jährige Schriftsteller Dufresne ist reich und berühmt und verkehrt am liebsten mit anderen reichen und berühmten Menschen. Diese trifft er in angesagten Clubs, in hippen Urlaubsdomizilen, im Fernsehen, auf VIP-Partys, Lesungen und kulturellen Veranstaltungen, in seiner Heimat Frankreich und in vielen anderen Ecken der Welt. Wer einen Reiseführer durch die international angesagtesten Clubs, Bars und Discos sucht, wird hier bestens bedient - meist gibt der Autor noch die genaue Anschrift dazu; man bedenke aber, dass die erst jetzt veröffentlichten Aufzeichnungen aus dem Jahren 2000 bis 2002 stammen. Natürlich verschont Dufresne die Menschen, die ihm begegnen, nicht mit seinem sarkastischem Urteil - skandalträchtiges Schreiben ist man von Beigbeder gewohnt.

Für deutsche Leser ist es schwierig, die vielen Namen, die hier fallen, Gesichtern und Geschichten zuzuordnen. Leser, die über die französische Politik, Kultur- und Partyszene Bescheid wissen, sind klar im Vorteil. Interessant wiederum sind die Eindrücke, die Oscar Dufresne auf einer Lesereise durch Deutschland sammelt.
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Format: Taschenbuch
Versuchte Kurzzusammenfassung des Buches: Wir leben in einer scheinbar oberflächlichen, in maßgeblichen Teilen hedonistischen Gesellschaft, deren Elementen es zum Teil gelingt, romantische Gefühle zu hegen und über zwischenmenschlichen Phänomene wie dem der der Liebe zu verzweifeln.
Ich habe dieses Buch im Urlaub innerhalb von zwei Tagen gelesen - was nicht unbedingt daran liegt, dass es so fesselnd ist, sondern vielmehr weil es auf Grund seiner Flachheit sich nur zum Verschlingen im Sinne von Lese-Fastfood eignet.
Beigbeder legt hier ein Buch vor, welches nicht das hält, was laut Klappentext erwartete werden könnte. Tatsächlich ist das zu Papier gebrachte selten originell, an vielen Stellen dagegen ärgerlicherweise trivial und platt: Die hingeschriebenen Weisheiten, die der Protagonist seinem Jet-Set-Leben dahinphilosophiert, haben oft die Originalität und Tiefe von allenfalls mittelmäßigen Kalendersprüchen.
Nun mag man einwenden, dass die vergebliche Suche nach Originalität in den Äußerungen des Protagonisten eben gerade zum Kalkül des Buches zählen ' dies ist aber nicht so, da statt einer raffinierten Installation weiter leider nichts geboten wird als eine unoriginell dargeboten gescheiterte Liebesgeschichte in einem Nebenstrang des absehbaren Geschehens im hedonistischen Leben des Dufresne. Und so fragt man sich am Ende: Was sollte das Ganze?
Halbherzig und in der dargestellten Form nicht glaubwürdig, geschweige denn originell ' und davon abgesehen: Das ständige Namedropping von Boulevardprominenten nervt beim Lesen zudem extrem.
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Format: Taschenbuch
Sollte man das prollige, fiktionale Tagebuch dieses französischen Intellektuellenanwärters wirklich lesen? Irgendwo ist er konsequent. Er schreibt nur von dem, was ihm bis zum Überdruss bekannt ist. Alkohol, Drogen, Sex, Frauen und dem, was sie gemeinsam haben und nicht gemeinsam haben, Diskos, Cafés, Schauspielerinnen, Festivals und konkurrierenden Flaneure des Spätkapitalismus und der Medienwelt, also seinen Kollegen. Auf neun Teile Zynismus kommt ein Teil Selbstzweifel. Mensch bleiben. Dass er nicht der erste ist, der mit diesem Gestus auftritt, die Orginalität sich also in Grenzen hält, ist nicht entscheidend. Auch dass sein Interesse nicht über die eigene Person und den engsten Kreis hinaus reicht, müsste kein Fehler sein. Die Erfindung des Tagebuchschreibers Oscar Dufresne trägt nicht wirklich. Es entsteht keine Gestalt. Zu deutlich zeichnet der Autor selber durch.
Die Zeiten arbeiten ihm zu. An Realsatire mangelt es nicht. Der Autor steht bereit, ziemlich ausnahmslos alles mit Gift und Sarkasmus zu besprühen und zu übertünchen. Zugegebener Maßen schont er sich selber nicht. In der Hälfte des Textes geht es um Libido und Sex. Manchmal darum, wie man diese mit Verliebtsein, Eifersucht oder Streit noch steigern kann. In einem Meer von Klischees und flachen Sottisen, deren provokative Wirkung zu berechnet wirkt, tauchen Formulierungen auf, deren Lässigkeit und Witz begeistert. Aber solchen Höhepunkten gehen lange Durststrecken voran, die an den Pausenhof-Smalltalk eines Jungengymnasiums erinnern. Insgesamt eher entbehrlich. Mario Barth für frankophile Nachwuchsintellektuelle, mit gelegentlichen Lichtblicken.
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