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Der reichste Mann von Babylon: Erfolgsgeheimnisse der Antike - Der erste Schritt in die finanzielle Freiheit [Taschenbuch]

George Samuel Clason , Antoinette Gittinger
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (109 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"'Der reichste Mann von Babylon' bringt die Geheimnisse des Aufbaus von Wohlstand auf den Punkt - kein anderes Buch über Finanzen hat soviel bewegt!" (Bestsellerautor Bodo Schäfer)

Der Verlag über das Buch

Der Schritt in die finanzielle Unabhängigkeit
Parabeln über Geld und Reichtum aus einer längst versunkenen Welt. In zehn ausgesprochen unterhaltsamen Kapiteln erzählt Clason - vordergründig betrachtet - Erfolgsgeschichten aus der Antike, aus Babylon, dem Finanzzentrum der Welt zu Beginn der Geschichtsschreibung. Bald entdeckt der faszinierte Leser, dass die Gleichnisse, die er liest, sich nahtlos auf die heutige Welt und auf sein eigenes Leben übertragen lassen. Die einfachen Grundsätze, die damals entwickelt worden sind, gelten auch in unserem Jahrhundert und werden auch im nächsten Jahrtausend gültig bleiben. Zweck des Buches ist es, zu zeigen, "wie man Geld macht, es behält und vermehrt". Geld ist nicht Selbstzweck; Unabhängigkeit ist das Ziel, denn diese hängt für die meisten Menschen vom Geld ab. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Klappentext

"'Der reichste Mann von Babylon' bringt die Geheimnisse des Aufbaus von Wohlstand auf den Punkt - kein anderes Buch über Finanzen hat soviel bewegt!"
Bestsellerautor Bodo Schäfer "Eigentlich hätten Sie diesen spannenden Ratgeber mit zwanzig lesen sollen - aber es ist nie zu spät."

Über den Autor und weitere Mitwirkende

George S. Clason, geboren 1874 in Louisiana, studierte an der Universität von Nebraska, diente der US-Army im Spanisch-Amerikanischen Krieg und wurde danach Verleger.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Bansir, der Wagenbauer von Babylon, war völlig entmutigt. Von seinem Platz auf der niedrigen Mauer, die sein Grundstück umgab, blickte er trübsinnig auf sein einfaches Heim und die offene Werkstatt, in der ein halb fertiger Wagen stand.
Von Zeit zu Zeit erschien seine Frau in der offenen Tür. Sie warf ihm verstohlene Blicke zu, was ihn gemahnte, dass er sich, zumal sein Vesperbeutel fast leer war, wieder an die Arbeit begeben und den Wagen behämmern, behauen, polieren, bemalen und das Leder über dem Radkranz straff ziehen sollte, damit er endlich fertig wurde und die Bezahlung von seinem reichen Kunden einfordern konnte.
Trotzdem blieb er, ein beleibter, muskulöser Mann, griesgrämig auf der Mauer sitzen. Sein träger Verstand kämpfte mit einem Problem, für das er keine Lösung fand. Die heiße, für das Tal des Euphrat typische Sonne brannte erbarmungslos auf ihn nieder. Schweißperlen bildeten sich auf seiner Stirn und rollten langsam über sein Gesicht und seinen Hals, bis sie schließlich im Gestrüpp seiner haarigen Brust versickerten. Hinter seinem Haus erhoben sich die hohen Mauern, die den Königspalast einfriedeten, und ganz in der Nähe befand sich der bemalte Turm des Tempels von Bel, dessen Spitze in den blauen Himmel emporragte. Im Schatten solcher Pracht lag sein bescheidenes Heim sowie eine Menge weiterer Häuser, die aber keineswegs so hübsch und so gepflegt waren wie seines. Auch die Stadt Babylon symbolisierte diesen Kontrast - eine Mischung aus Pracht und Verwahrlosung, sagenhaftem Reichtum und tiefster Armut, die sich ohne Plan oder System innerhalb der Stadtmauern vereinigten.
Hätte er den Kopf gewandt, wären ihm hinter der Mauer die lärmenden Wagen der Reichen ins Auge gefallen, denen die mit Sandalen bekleideten Händler und die barfüßigen Bettler ausweichen mussten. Sogar die Reichen waren gezwungen, in die Gosse zu treten, um den Weg für die langen Reihen von Wasserträgern frei zu machen, die im Auftrag des Königs schwere, mit Wasser gefüllte Behälter aus Ziegenfell schleppten, die für die Bewässerung der Hängenden Gärten bestimmt waren.
Bansir war zu vertieft in seine eigenen Probleme, als dass er die lärmende Geschäftigkeit der pulsierenden Stadt wahrgenommen hätte. Erst der unvermittelte, schrille Ton einer ihm vertrauten Leier riss ihn aus seinen Grübeleien. Er wandte sich um und blickte in das lächelnde Gesicht von Kobbi, dem Musikanten, seinem besten Freund.
»Mögen die Götter dich mit großer Freigebigkeit segnen, lieber Freund«, begrüßte ihn Kobbi mit blumigen Worten. »Doch anscheinend haben sie dir bereits ihre Großzügigkeit zuteil werden lassen, weil du nicht mehr zu arbeiten brauchst. Ich freue mich mit dir über dein Glück, ja, ich würde es gern mit dir teilen. Bitte, entnimm deiner Geldbörse, die ja prall gefüllt sein muss, da du andernfalls in deiner Werkstatt schuften würdest, zwei bescheidene Schekel und leih sie mir bis nach dem Fest der Edlen heute Abend. Du bekommst sie so schnell wieder, dass du gar nicht merkst, dass du sie mir geliehen hast.«
»Selbst wenn ich zwei Schekel hätte«, erwiderte Bansir düster, »könnte ich sie niemandem leihen - nicht einmal dir, meinem besten Freund, denn sie wären mein ganzes Hab und Gut, alles, was ich besäße. Niemand leiht sein gesamtes Vermögen aus, nicht einmal seinem besten Freund.«
»Wie«, rief Kobbi ehrlich überrascht, »du hast keinen halben Schekel in deiner Börse und sitzt trotzdem wie eine Statue auf der Mauer? Warum um Himmels willen machst du diesen Wagen nicht fertig? Und wie nur willst du deinen nicht gerade mäßigen Appetit stillen? Das sieht dir gar nicht ähnlich, mein Freund. Wo ist deine unerschöpfliche Energie geblieben? Quält dich etwas? Haben dir die Götter Sorgen bereitet?«
»Ja, es ist vermutlich eine Prüfung der Götter«, pflichtete ihm Bansir bei. »Alles begann mit einem Traum, einem sinnlosen Traum, in dem ich ein wohlhabender Mann war. An meinem Gürtel baumelte eine hübsche Börse voll klingender Münzen. Sie enthielt viele Schekel, die ich freigebig an die Bettler verteilte; Silberstücke, mit denen ich meiner Eheliebsten schöne Kleider kaufte und auch mir allerlei Wünsche erfüllte; Goldstücke, die meine Zukunft sicherten und mir erlaubten, die Silberstücke nach Belieben auszugeben. Ich fühlte mich rundherum zufrieden. Du hättest deinen hart arbeitenden Freund nicht wieder erkannt, ebenso wenig seine Gemahlin, deren Gesicht ohne Falten war und die vor Glück strahlte. Sie war wieder so fröhlich wie in unseren Flitterwochen.«
»Ein schöner Traum«, meinte Kobbi, »aber warum verwandeln dich solch angenehme Gefühle in eine verdrossene Statue auf der Mauer?«
»Nun, warum wohl? Als ich erwachte und mir bewusst wurde, wie leer meine Geldbörse war, erfasste mich tiefe Empörung. Wir müssen unbedingt darüber reden, denn, wie die Seeleute zu sagen pflegen: Wir sitzen im selben Boot. Als junge Burschen suchten wir die Priester auf, damit sie uns Weisheit vermittelten. Als junge Männer teilten wir unsere Vergnügungen, und auch noch als erwachsene Männer sind wir enge Freunde. Wir waren es zufrieden, viele Stunden zu arbeiten und die Früchte unserer Arbeit mit vollen Händen auszugeben. In den vergangenen Jahren haben wir nicht gerade wenig verdient, doch von den Freuden, die Reichtum beschert, können wir nur träumen. Bah! Sind wir besser als dumme Schafe? Und dabei leben wir in der reichsten Stadt auf Erden! Die Reisenden sagen, keine Stadt der Welt könne es ihr gleichtun. Wir sind umgeben von Reichtum, haben aber nichts davon. Nach einem Leben harter Arbeit hast du, mein bester Freund, eine leere Geldbörse und fragst mich: Kann ich mir bei dir zwei bescheidene Schekel bis nach dem Fest der Edlen heute Abend borgen? Und was antworte ich darauf? Sage ich: Da hast du meine Börse, was mein ist, ist auch dein? Nein, ich gestehe dir, dass meine Börse genauso leer ist wie deine. Was ist los? Warum können wir nicht Silber und Gold erwerben, das für Nahrung und Kleidung mehr als ausreicht?«
»Denk auch an unsere Söhne«, fuhr Bansir fort, »treten sie nicht in die Fußstapfen ihrer Väter? Müssen nicht auch sie und ihre Familien und ihre Söhne und die Familien ihrer Söhne ihr Leben lang inmitten von Reichtum leben, wie wir, und sich mit saurer Ziegenmilch und Haferbrei begnügen?«
»In all den Jahren unserer Freundschaft hast du noch nie solche Worte gesprochen, Bansir«, bemerkte Kobbi verblüfft.
»In all den Jahren habe ich auch noch nie solche Überlegungen angestellt. Vom Morgengrauen bis in die Nacht hinein habe ich mich abgeplagt, die schönsten Wagen zu bauen, und hoffte insgeheim, dass die Götter eines Tages meine höchst ehrenwerte Arbeit würdigen und mich mit großem Wohlstand belohnen würden. Aber das haben sie nicht getan, und wie ich endlich erkannt habe, werden sie es auch nie tun. Deshalb ist mir das Herz schwer, denn ich will ein bemittelter Mann sein, will eigenes Land und Vieh besitzen, schöne Kleider und eine volle Geldbörse. Ich will gern hart dafür arbeiten, meine ganze Handfertigkeit dafür einsetzen, meine Schläue, aber dafür sollen meine Mühen auch ehrlich belohnt werden. Was ist los mit uns, frage ich dich. Warum können wir nicht auch unseren gerechten Anteil an den schönen Dingen haben, die denen, die genug Gold besitzen, in so reichem Maße zuteil werden?«
»Wenn ich nur darauf eine Antwort wüsste!«, erwiderte Kobbi. »Ich bin nicht weniger unzufrieden als du. Das, was ich mit meiner Leier verdiene, ist schnell aufgebraucht. Oft muss ich alle Kniffe anwenden, um meine Familie über die Runden zu bringen. Tief in meinem Innern sehne ich mich nach einem Instrument, das groß genug ist, die Melodien, die mir durch den Kopf gehen, wirklich gut wiederzugeben. Damit könnte ich eine Musik machen, die schöner wäre als alles, was der König je gehört hat.«
»Du solltest unbedingt ein solches Instrument besitzen, denn kein Mann in ganz Babylon könnte es süßer zum Klingen bringen. Du würdest ihm solch liebliche Töne...
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